Das Pantherchamäleon

Ein sehr guter Freund hat seinen Reptilienbestand aufgestockt und sich ein Pantherchamäleon (furcifer pardalis) zugelegt. Als ehemaliger Reptilienhalter habe ich immer noch eine große Begeisterung für diese Tiere und so war ich hoch erfreut, als sich die Möglichkeit bot bei der Fütterung dabei zu sein.

Pantherchamäleon
Pantherchamäleon (lurcifer pardalis) auf der Jagd
Furcifer pardalis
Chamäleon auf Herrchens Schulter

Ich habe bereits einige andere Chamäleons gesehen, aber von der Farbenpracht des Pantherchamäleons war ich trotzdem erstaunt. Auch der schnelle Farbwechsel als das Chamäleon zur Jagd von Grün auf Orange wechselte. Alle zwei Tage gibt es 6 Heimchen für das farbenprächtige Reptil.

Das Pantherchamäleon das derzeit eine Kopf-/Rumpflänge von ca. 20 Zentimeter hat gehört mit ausgewachsenen 40 bis 50 Zentimetern zu den größten Chamäleonarten.

Besteigung des Nonnenfelsen

Unser Urlaub führte uns ins Zittauer Gebirge und weil wir schon einmal da waren, entschieden wir uns auch einmal durch die Berge zu wandern.

Wanderung Zittauer Gebirge
Wanderung durch Felsspalten
Klettern am Nonnenfelsen
Aufstieg für Bergsteiger

In Rücksichtnahme auf Kind 2 (2 Jahre) entschieden wir uns für eine relativ kurze Wanderstrecke von 1,5 km die uns auf den Nonnenfelsen im Kurort Jonsdorf führen sollte.

Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass das Dreiländereck (Tschechien-Deutschland-Polen) nichts zu bieten hat, aber wahrscheinlich war das Internet dieses Mal nicht die beste Informationsquelle.

Kind 2 tat mir bei der Wanderung schon ein wenig Leid, denn der Großteil des Aufstiegs war zwar mit Stufen versehen, die waren aber dann auch – zumindest für Kind 2 – kniehoch.

Zutrauer Gebirge
Noch nicht am Gipfel angekommen
Gefangen im Nonnenfelsen
Kind 1 gefangen im Nonnefelsen

Der Weg zum 537m hohen Gipfel des Nonnenfelsens hatte einiges für das Auge zu bieten. Es ging durch schmale Schluchten bei denen links und rechts die Felsen in den Himmel ragten. – Ein wirklich atemberaubender Anblick!

Ok, als Stadtmensch ist man ja sowieso ein wenig leichter zu begeistern was Naturanblicke betrifft, aber hinter jeder Ecke bot die Strecke auf den Berg einen neuen wunderschönen und zum Teil naturbelassenen Anblick.

Den Gasthof auf dem Berg ließen wir links liegen. Es sieht zwar toll aus, wie er sich dort oben in den Berg einfügt, aber wir wollten auf den Gipfel!

Aus 537m Höhe hat man einen wunderschönen Blick … ja wohin eigentlich? Egal was da im Tal vor uns lag, es hat Spaß gemacht drauf zu schauen und so ging es nach der Besteigung einzelner anderer Felstürme über einen Gang durch die Felsenschlucht zurück nach Jonsdorf

Gipfel des Nonnenfelsen
Am Gipfel des Nonnenfelsen
Blick vom Nonnenfelsen
Blick vom Gipfel des Nonnenfelsen

Man hat übrigens auch die Möglichkeit mit eigenem „Kletterzeug“ ab vom Weg den Nonnenfelsen zu besteigen. Am Fuß des Felsens habe ich eine Leiter entdeckt sowie Drahtseile zum Einhängen. Die Bergsteiger unter Euch wird es sicher freuen, ich würde aber auch beim nächsten mal wieder den Weg zu Fuß vorziehen, statt schwindelnd am Felsen zu hängen.