Keine Angst vor’m Zahnarzt!

Reine Routine

Ich bin ja aus dem Alter raus, dass ich beim Zahnarztbesuch irgendeine kitschige Kleinigkeit geschenkt bekomme und muss mich daher anders motivieren dorthin zu gehen.

Ich weiß gar nicht was bei mir in dieser Hinsicht größer ist, die Angst vor den Schmerzen die einem ein Zahnarzt zufügen kann oder die Paranoia die ich auch bei Autoreparaturen und Versicherungsverkäufern habe: Der wird schon was finden womit er Geld machen kann, ich kann’s ja nicht prüfen!

Aus strategischen Gründen habe ich deshalb in der Vergangenheit immer einen Termin zusammen mit einem meiner Kinder gemacht. In Gegenwart eines Kindes würde sich en Zahnarzt doch bestimmt zurückhalten, er würde doch nicht wollen, dass das Kind den Rest seines Lebens Angst vor’m Zahnarzt hat.

Ich weiß, dass war sehr clever von mir nur leider sind die Kinder mittlerweile alterstechnisch im zweistelligen Bereich und der Niedlichkeitsfaktor hat ein wenig abgenommen. Mittlerweile habe ich mich auch an meine Zahnärztin gewöhnt und ich fahr im Moment eine andere Strategie die ich euch sehr empfehlen kann:

Je häufiger man zum Zahnarzt geht, desto schneller können problematische Dinge erkannt werden bevor es zu spät ist.

Und so bin ich zweimal im Jahr beim zur Routinekontrolle beim Zahnarzt. Das mulmige Gefühl bleibt, aber bisher ist es immer gut ausgegangen … manchmal sind Sorgen also auch unbegründet und führen zu einem Fehlverhalten das dann schlimmere Folgen haben könnte.

Mein Tipp also: Geht zum Zahnarzt und habt keine Angst!

Fliegende Autos ab 2017

Airbus hat’s versprochen!

Ich erinnere mich genau an diesen Moment Ende der 80er als am Ende des Filmes „Zurück in die Zukunft“ der DeLorean von Dr. Brown plötzlich von der Straße abhob und davon flog. WOW!

Die Filmemacher ließen in der Zwischenzeit noch einige Autos fliegen und jetzt scheint Airbus genug von Visionen zu haben und verkündet, dass bereits 2017 der erste Prototypen getestet werden soll.

Wie zielstrebig der europäische Flugzeughersteller an dem Thema ist, zeigte der diesjährige Auftritt auf dem Autosalon Genf. Dort präsentiert Airbus sein Projekt „Pop.up“.

Auf in die Zukunft

Sicherlich werden jetzt nicht plötzlich überall am Himmel fliegende Autos aufpoppen, aber die Richtung wird offensichtlich ganz klar eingeschlagen und für alles braucht es Visionäre und Wegbereiter.

Da ich gern in der Luft unterwegs bin, bin ich natürlich sehr gespannt was in dem Bereich noch passieren wird und vielleicht taucht Airbus ja hier auch schon bald öfter in der Kategorie „Auto“ auf.

Airbus-intern wird dieses Thema von der Abteilung „Urban Air Mobility“ vorangetrieben. Im Projekt Pop.up ist zudem das Unternehmen Italdesign beteiligt, das für Fahrzeuge wie den Lamborghini Huracan verantwortlich ist und schon … (und jetzt kommt’s) … seinen Beitrag zum DeLorean geleistet hat! – Na dann kann das ja nur ein Erfolg werden!

Wir sehen uns in der Zukunft …

Beruflicher Seitensprung

Es war schön aber nichts Festes!

Ok, ich gebe es zu die Überschrift klingt wie ein Clickbait (also eine Schlagzeile auf die man einfach klicken muss) aber sie ist keiner. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Beitrag (#23) aus der Vlog-Clip-Reihe.

Ich liebe meinen Job, trotzdem bin ich auch sehr interessiert daran wie es in komplett anderen Berufen läuft. Eine Zeit lang habe ich nach Feierabend im Büro als Greenkeeper auf einem Golfplatz gearbeitet. Wie entspannend es war mit einem Golfkart über die Wiese zu fahren und mittels pflugähnlichem Anbau die Golfbälle einzusammeln.

Als mein bester Freund vor einiger Zeit aufgrund eines personellen Engpasses Hilfe brauchte war ich natürlich sofort dabei! Sonst bin ich Kunde und er Dienstleister dieses Mal war ich Arbeitnehmer und er Chef. Somit wechselte ich für eine Nacht vom Büro ans Fließband.

Mir hat die Arbeit eine Menge Spaß gemacht und ich weiß auch, dass das Stress-Level ein anderes ist, wenn man das jeden Tag macht. Trotzdem liebe ich diese Einblicke! Man versteht die Welt ja eh besser, wenn man sie selbst erlebt.

Exklusives Bonusmaterial!

Und Achtung, jetzt wird es super exklusiv!!! In dem folgenden Video seht ihr einen weiteren beruflichen Seitensprung in dem ich als Praktikant (bei gleichem Freund) in einem Lager arbeitete: https://www.youtube.com/watch?v=VcqDtSS_6a8

Du willst mehr zu den Vlog-Clips erfahren dann lies hier!

4-seitige Nachrichten

Falsch verstanden

Kommunikation ist ein interessantes, aber auch leidiges Thema. Da meint man sich klar und verständlich auszudrücken, trotzdem wird man komplett falsch verstanden? – Kann doch gar nicht sein! – Ist aber leider so und dafür gibt es sogar gute Gründe!

Gründe für Missverständnisse

In dem Buch „Miteinander Reden – Störungen und Klärungen“ (Schulz von Thun, Erstauflage: 1981) ist ein interessanter Aspekt von Nachrichten ausgeführt. So ist eine Nachricht mehr als nur die übermittelten Worte an sich, sie hat 4 Seiten die ihre Botschaft nachhaltig beeinflussen können.

Um die Ideen dahinter kurz und knapp verständlich zu machen möchte ich folgenden Satz als Beispiel verwenden:

„Wusstest du, dass die Amsel auch Schwarzdrossel genannt wird?“

Sachseite

Hier geht es nur um den Sachinhalt der Nachricht. Amsel = Schwarzdrossel PUNKT

Selbstoffenbarungsseite

Neben der Sachinformation schwingt in der Nachricht noch etwas über den Sender mit. Der kennt sich offenbar gut mit Vögeln aus.

Beziehungseite

Wenn man ganz genau zwischen den Zeilen hört, dann sind in jeder Nachricht auch Dinge versteckt, die die Beziehung zum Empfänger ausdrücken. Offenbar hält sich der Sender für etwas schlauer als sein Empfänger.

Appell

Eine Nachricht beinhaltet in der Regel auch einen Appell. In manchen Fällen ist dieser Appell sehr direkt, in anderen schwer zu identifizieren oder auch gar nicht vorhanden.

Fehlinterpretierte Botschaft

Der Sender verteilt bewusst oder unbewusst Gewichtungen auf diese verschiedenen Seiten der Nachricht und der selbst Empfänger empfindet/interpretiert eine vielleicht komplett andere Gewichtung.

So gäbe es auf unseren Beispielsatz verschiedene Reaktionen:

  • „Aha, das ist interessant.“ (Sachseite)
  • „Ich weiß, ich bin ja nicht doof!“ (Beziehungsseite)
  • „Ja und?“ (Appellseite)
  • „Du bist aber ein ganz schlauer.“ (Selbstoffenbarungsseite)

Der Empfänger hört also eine der Seiten selbst raus. Ohne hier tiefer ins Detail gehen zu wollen: Was er versteht hängt mit von seiner eigenen Persönlichkeit bzw. Verfassung ab.

Ich kann also auf der Sachseite senden und auf der Beziehungsseite verstanden werden. Auf die Aussage: „Die Amsel wird auch Schwarzdrossel bezeichnet.“ könnte somit die Reaktion kommen: „Was für ein arroganter Arsch!“.

Die Reaktion selbst enthält übrigens auch wieder die verschiedenen Seiten.

In dem oben genannten Buch ist das alles noch ein wenig ausführlicher ausgeführt, ich denke aber dass die kurze Zusammenfassung des Aspektes der vierseitigen Nachricht auch schon ein paar hilfreiche Erkenntnisse liefert.

Tschüß Vergangenheit!

Mimimi …

Was haben die folgenden Sätze gemeinsam:

  • „Wozu muss man mit einem Handy Fotos machen könne, meins kann telefonieren!“
  • „Selbstfahrende Autos? Das hat doch nichts mit Autofahren zu tun!“
  • „Soziale Medien? Wenn ich mich mit Menschen austauschen möchte, dann rede ich mit ihnen.“
  • „Erst schalten sie terrestisches Fernsehen ab, das neue DVB-T gibt es auch schon nicht mehr, mal sehen wie lange es DVB-T2 überlebt.“
  • „Unsere Jugend sitzt nur noch vor’m Internet, wir waren früher draußen spielen.“

Ja genau, das war schon immer so und das wollen wir bloß nicht ändern! Schwarz-Weiß-Fernsehen war eigentlich auch viel geiler als das bunte Geflimmer. – Moment, mir ist schlecht …

Ok, nur zum Verständnis:

„Um Dinge besser zu machen, muss man manchmal mit den Regeln der Vergangenheit brechen.“

… kurz wirken lassen …

Also, Leute die immer noch nicht kapiert haben dass es ein Fortschritt ist, wenn man plötzlich mit einem Telefon fotografieren kann die sollten mal überlegen warum sie im Winter in einer warmen Wohnung sitzen ohne das sie eine Feuerstelle in der Mitte des Raums benötigen.

Probieren geht über studieren

Klar lässt sich immer darüber streiten wie sinnvoll der eine oder andere hippe Scheiß ist. Klar wird es immer wieder Dinge geben die sich nicht durchsetzen aber ohne die würden wir auch nicht vorwärts kommen. Auch fehlgeschlagenen Experimente tragen zum Fortschritt bei (man kann ja nicht immer gleich einen Volltreffer landen).

Wenn die Tastatur auf meinem Handy nicht so verdamm unpraktisch wäre und die Autokorrektur nicht so querulant, dann hätte ich diesen Artikel bestimmt nicht am Laptop geschrieben. Ich bin gespannt was in der Hinsicht noch kommt …

Die Gewohnheits-App

Über das „Wollen“ und „Vergessen“

Jedes Jahr scheitern wir erfolgreich mit unseren neuen Vorsätzen. Die einen schon am 1. Januar andere erst im Februar und die richtig Hartgesottenen unter uns, kommen sogar bis kurz vor den Sommer.

Aber woran liegt’s? – Ich habe keine Ahnung und analysiere das schon seit einer geraumen Ewigkeit. Was ich meine dabei herausgefunden zu haben, ist dass wir gar nicht mit dem „Wollen“ scheitern sondern eher mit der „Implementierung“ unserer neuen Gewohnheiten.

Gefangen in alten Gewohnheiten

Der Alltag ist stärker als jede Neuerung und wo es uns aus Begeisterung am Anfang noch leicht fällt, erliegen wird irgendwann den Dingen die wir schon immer tun. Fällt uns dann zufällig in einer ruhigen Minute ein was wir uns doch eigentlich vorgenommen aber nicht eingehalten haben, ärgern wir uns, weil wir es ja eigentlich schon gern getan aber bloß nicht dran gedacht haben. Es ist erstaunlich wie schnell man die besten Vorsätze vergisst!

Ich bin mir sicher, würden wir unsere Vorsätze regelmäßig vor den Augen haben, würden wir mit ihnen viel weiter kommen. Ich habe sie mir deshalb in ein Notizbuch geschrieben, leider scheiterte das Vorhaben, da ich außer zum reinschreiben das Notizbuch nie in der Hand hatte. Ich müsste mir also zur Gewohnheit machen regelmäßig ins Notizbuch zu schauen, aber wenn ich mir das ins Notizbuch schreibe dann … ja, es ist ein Teufelskreis!

Kleiner Helfer

Eventuell habe ich jetzt aber die Lösung für dieses Problem gefunden. Mein Handy habe ich häufiger in der Hand und oft weiß ich vor lauter Langeweile gar nicht welches Programm ich öffnen soll und so habe ich mir die App „productive“ (productiveapp.io) installiert in die ich meine Wunschgewohnheiten hinterlegt habe.

Eines vorweg, die App ist leider nur für iPhone/iPad verfügbar und kostet in der Vollversion (für mehr als 5 Gewohnheiten) 2,99 EUR. Da man günstiger keinen Coach auf’s Handy bekommt habe ich sofort zugeschlagen.

Es macht zwar mehr Sinn die App selbst kostenlos auszuprobieren, aber ich werde trotzdem einen kurzen Überblick geben.

So klappt’s mit den Vorsätzen!

Auf folgende Art und Weise werden die neuen Gewohnheiten in der App hinterlegt:

  • Was möchte man sich angewöhnen?
  • Wie oft in der Woche, Monat, bestimmten Tagen etc. möchte man dieser Gewohnheit nachgehen?
  • Wann möchte man der Gewohnheit nachgehen (Vormittag, Nachmittag, Abend oder jederzeit)?
  • Benötigt man eine zusätzliche Erinnerung an die Gewohnheit?

In der Tagesliste sieht man dann genau welche Gewohnheiten an der Reihe sind. So hat man immer vor Augen was man noch nicht erledigt hat und wird häufiger diesen Moment „Ach Mensch ja! – Schwupp, erledigt!“ haben. Und irgendwann braucht man nichteinmal mehr eine App dazu, denn „implementierte“ Gewohnheiten funktionieren komplett ohne Erinnerung und Strom!

Ein Belohnungssystem gibt es auch. Man sammelt sogenannte Streaks, also lückenlose aufeinanderfolgende Durchführungen. Diese Prinzip kennt man auch als „Don’t break the Chain“.

Und funkioniert’s? – Also bisher läuft’s ganz gut. Ein Blick auf’s Handy und tatsächlich fallen mir wieder die Dinge ein die ich mir vorgenommen habe und „Schwupps, schnell mal erledigt!“.

So, ich schau dann mal auf mein Handy, was ich jetzt noch schnell erledigen könnte …

Vlog-Clip #22 – Neujahr 2016!

Jahres(ver)wechsel(ung)?

Auf den ersten Blick sieht es jetzt vielleicht aus als wäre hier etwas durcheinander geraten. Ein Beitrag zum Thema Silvester? … im März? … Jahreswechsel 2015 zu 2016?

Erst das Video dann die Erklärung …

Es gibt keine Erklärung! Ok, vielleicht eine kleine. Ich wollte einfach nur in der „Vlog-Clip-Serie“ chronologisch bleiben. Die hatte ich irgendwann mal unterbrochen.

Was mir bei dem Video einfällt: Es war das Silvester an dem ich die Tradition „Schrottwichteln“ kennengelernt habe. Also das Schrottwichteln an sich kenne ich schon, aber nicht das man das zu Silvester macht.

Wie jedes Silvester stand ich mit meinem besten Freund (der mir ja sonst Messestände übergibt) wieder stundenlang im Neujahr vor dem Haus und habe mit ihm kistenweise Feuerwerk abgebrannt.

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Mr. Ehrgeiz

The Tim Ferriss Show

Wenn man verstanden hat, dass erfolgreiche Menschen nicht geboren sondern gemacht werden und einem dann auch klar ist, dass Erfolg meist selbstgemacht ist, dann können Erfahrungen anderer nicht nur inspirierend sondern auch ein guter Antrieb sein.

Ich meine, ich hätte nie Laufen gelernt, wenn meine Eltern mir vermittelt hätten, dass es nur auserwählte Menschen sind die auf zwei Beinen durch die Welt gehen können. Ich habe es mir einfach bei ihnen abgeschaut. Den soliden Gang meines Vaters gepaart mit der Schwunghaftigkeit im Gang meiner Mutter.

Bevor ich zu weit abschweife: Statt demütig zu erfolgreiche Menschen aufzuschauen, sollte man ihnen zuhören. Es gibt da weniger gesprächige Exemplare aber auch welche die ziemlich offen mit ihren Erfahrungen und Ideen umgehen.

Einer von Ihnen ist Tim Ferriss der bereits in einigen Büchern (z.B. „The 4-Hour Workweek“, „The 4-Hour Body“, „The 4-Hour Chef“) seine Erfolgsrezepte teilt.

Wer lesefaul ist oder kein Geld für ein Buch hat (das tut mir leid), der kann ihm in seinem Podcast zuhören in dem er anderen Menschen auf den Zahn fühlt und die nach ihren Erfolgsstrategien befragt.

Der Podcast ist in Englisch aber dafür kostenlos und kann hier heruntergeladen werden: tim.blog/podcast.

Wer auf Tim Ferris aufgrund der Beschreibung keinen Bock hat, für den ist Brett Domino vielleicht der richtige Mentor? – Auch ihm zuzuhören macht Spaß!

Das kann ja heiter werden …

Der Bär mit der Todesliste

Pädagogen haben es nicht immer einfach und gerade wenn es um Respekt und Akzeptanz bei der minderjährigen Kundschaft geht, kann jede Coolness-Anstrengung schnell zum Waterloo werden.

Als ein Erzieher der Berliner Kolibri Grundschule von seiner 4. Klasse gebeten wurde einen Youtube-Kanal zu starten, um dort für aller jederzeit abrufbar Witze zu erzählen, hätte er das nicht besser bleiben lassen sollen?!? – NEIN, ABSOLUT NICHT!

Derzeit gibt es auf dem Kanal nur einen Witz einige Witze. Der Auftakt-Witz ist ein echter Knaller und zudem auch noch sehr lehrreich. Es geht um die Todesliste eines Bären. Aber seht selbst …

Super Witz, super Darbietung und ich bin mir sicher, dass das seine Schützlinge genau so sehen!

Damit wir zukünftig noch einiges mehr von diesem coolen Erzieher sehen, geht auf den folgenden Youtube-Kanal und lasst es Daumen regnen!!! -> https://www.youtube.com/channel/UC4P4Dq_2Oobmbvk0-_KHfgA