Was ist eigentlich ein SUP-Board?

Stehend auf dem Wasser

Ich habe in einem der letzten Artikel etwas größere Bretter zur Fortbewegung vorgestellt: Wing- und SUP-Boards. Letztere fand ich dabei so interessant, dass ich sie mir ein wenig genauer angeschaut habe. Was ist denn aber eigentlich ein SUP-Board?

Die Antwort ist einfach: SUP steht für Stand Up Paddling zu Deutsch „Stehpaddeln“. – Im Prinzip ist das also die entspannte Art des Surfens. Entstanden sind die SUP-Boards im Großraum Polynesien/Hawai. Ursprünglich zum Angeln und später haben Surflehrer auf diesen Brettern ihre Schüler beaufsichtigt.

Die Länge der SUP-Boards liegt um die 3 Meter. Anfänglich handelte es sich bei SUP-Boards um stabile Bretter aus Materialien wie PE, Epoxy oder Karbon. Ein SUP-Board ist also nicht nur aus dem gleichen Material sondern auch genauso sperrig wie ein Kajak.

SUP-Boards
SUP-Board-Informationsmaterial
SUP-Boards
SUP-Boards

Seit einiger Zeit gibt es sogenannte „Inflateables“. Diese auch als iSUPs bezeichnete SUP-Boards sind aufblasbar. Das darf man sich jetzt aber nicht wie eine große Luftmatratze vorstellen, sondern eher wie ein aufblasbares Gewebe. Ein aufblasbares SUP-Board ist fast so stabil wie ein herkömmliches. Der größte Vorteil ist jedoch, dass es um einiges transportfähiger ist. In einem großen Rucksack verpackt kann man zwischen 10-20 Kilogramm kompakt transportieren.

Das hört sich alles sehr gut und interessant für mich an und da die Wassernähe vorhanden ist und ich ja gern mal (mit dem Kajak) paddel ist das Ausprobieren eines SUP-Boards die nächste logische Konsequenz. Sowohl in Büro- als auch in Wohnnähe habe ich zufällig je ein Fachgeschäft für SUP-Boards und somit die Möglichkeit diese Bretter mal aus der Nähe in Augenschein zu nehmen.

Nach dem Besuch dieser Läden kann ich nun noch weniger widerstehen und beschäftige mich derzeit mit den Fragen: Nehme ich ein Allrounder- oder ein Touring-Board? Welcher Hersteller soll es sein, Red Paddle, Mistral oder Fanatic?

SUP-Boards
SUP-Boards
Longboards
Longboards: Verwandte mit Rädern

Da der Sommer ja noch ein paar Tage anhalten wird, bin ich guter Dinge, dass ich noch in dieser Saison ein SUP-Board ausprobieren werde. Die Leihgebühren liegen je nach Anbieter bei ca. 50 Euro pro Tag. Einen Verleih habe ich bereits gefunden, fehlt also nur noch die Zeit für den SUP-Test.

Die Fotos in diesem Beitrag sind in der Berliner Filiale von www.funsport.de entstanden.

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