Mit den Kindern im Faltkajak

Die Kajak-Saison ist eröffnet

Kajak von Pouch (Faltboot)
die Kajak-Saison beginnt

Das Wetter geht langsam Richtung Sommer und so häufen sich auch wieder die Chancen ein wenig Kajak zu fahren. Dass das auch im Zahmwasser wie der Spree Spaß macht, habe ich ja schon einige Male bekannt gegeben. Und nun war es endlich wieder soweit, das erste Mal in diesem Jahr das Boot zu Wasser zu lassen.

Da die Wasserscheu der Kinder von Jahr zu Jahr abzunehmen scheint, konnte ich meine Dienste als Kajak-Chauffeur zur Verfügung stellen und Einzelfahrten auf der Spree anbieten. Um als Fahrer noch jemanden mitnehmen zu können fiel die Wahl auf den in die Jahre gekommenen aber immer noch fahrtüchtigen Zweier. Ich habe ja im letzten ja bereits eine Probefahrt unter Vollast mit dem „Kahn“ gemacht und euch das Faltboot ja bereits vorgestellt.

Auf das Ruder habe ich übrigens dieses mal verzichtet, das lässt sich schwer bedienen und mit dem Paddel kann man (wenn man hinten sitzt) auch ganz gut lenken.

Pouch-Kajak (Faltboot)
altes Faltkajak
Kajak (Pouch)
prüfender Blick von Kind2

Für Kind2 war es mit seinen 4 Jahren die erste Kajak-Fahrt. Gut eingepackt in eine Schwimmweste bekam ich aber schon nach einigen Metern mit dem Daumen signalisiert, dass es auch Spaß macht.

Via Funk forderte Kind2 bei der Frau dann auch noch an eine weitere Runde auf der Spree drehen zu dürfen, während Kind1 schon in den Startlöchern saß. Eine Extrarunde mit dem Kajak auf der Spree? – Ja klar, gern doch!

alles ok im Faltboot
Daumen hoch!
Kajak (Pouch) fahren auf der Spree
auf der Spree mit Kind2

Während Kind2 vor dem Fahrtantritt das Boot kritisch beäugte und prüfend unter die Lupe nahm, verschob Kind1 diese Prüfung auf die Fahrt. Zwar hat es bereits allein im Einer gesessen (bei dem ich dann nebenher schwam) und selbst in der Spree gebadet, aber beim Wassersport nass zu werden ist dann doch nicht so das Ding von Kind1.

Das ich beim Einstieg eine gebrochene Sprosse in der Bodenleiter des Kajaks entdeckte und in der Oberseite der Außenhaut einen langen Riss, das behielt ich dann lieber für mich – schließlich wäre sonst die Extrarunde, die auch von Kind1 gefordert wurde drin gewesen.

Zur Ablenkung beauftragte ich Kind1 mit der Prüfung des Wasserpegels im Kajak und der Freigabe zur Überquerung der Fahrrinne in der Spree, denn mit einem Kajak gehört man dort nicht hin und außerdem ist es nicht ratsam sich mit einem der Motorboote anzulegen, die in überhöhter Geschwindigkeit über die Spree flitzen.

mit dem Pouch-Kajak auf der Spree
mit Kind1 im Kajak
mit dem Kajak auf der Spree
Kajakfahren auf der Spree

Einen dieser Pseudo-Rennbootfahrer hat es dann auch erwischt. Während ich das Kajak schon leicht querstellt, um die sich anbahnenden Wellen des Motorbootes gut zu schneiden um dem Geschaukel zu entgehen, konnte ich dabei zusehen, wie er genau in die Arme eines entgegenkommenden Polizeibootes fuhr. Zu dem durch das Gasgebens ordentlich verbrauchten Benzins, wird er wohl auch noch eine Strafe gezahlt haben. – Das war für ihn sicher nicht billig, aber auch wirklich die einzige Chance mich im Kajak überholen zu können 😉

Mein Geheimtipp an Motorbootfahrer: Wenn ihr schon Geschwindigkeitsrekorde auf der Spree brechen wollt, dann informiert euch wenigstens wie ein Polizeiboot von vorn aussieht! Das hat ja Kind1 vor drei Jahren bei seiner Fahrt mit einer amerikanischen „Sea Ray“ schon besser unter Kontrolle gehabt.

Ich freue mich schon auf die nächste Fahrt, aber wie ich vermute, werde ich wohl dann wieder im Zweier auf die Spree müssen. Der Einer wird wohl dieses Jahr nicht oft das Wasser sehen.

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