Dienstreise ins Ausland

Flug ins „Land der Berge“

Es muss nicht immer im Sportcoupé zum Kunden gehen, denn je länger die Strecke zum Termin, desto schneller sollte auch das Verkehrsmittel sein. Mit ca. 800km/h war das Flugzeug das Transportmittel der Wahl um einen Kunden im mehr als 600km entfernten Salzburg zu besuchen.

Eine Reise mit dem Flugzeug verbindet man ja eher mit Urlaub und wenn es dann noch für zwei Tag in das verschneite Österreich geht, dann muss man gleich noch mehr Energie aufbringen das Urlaubsgefühl zu unterdrücken. Klingt schwierig, erledigt sich aber in stundenlangen Meetings von morgens bis abends von selbst. Zu dritt ging es nun also zum Kunden im Nachbarland.

Flüssigkeiten für das Flugzeug verpackt
Gefährliches Gepäck
Flugzeug (Flughafen Tegel)
Maschine für den Lufttransport

Bei der Flugreise muss man sich einige Gedanken machen, die bei einer normalen Auto- oder Zugfahrt überflüssig sind. Und mit „flüssig“ sind wir auch direkt beim Thema. Da Flüssigkeiten in mehreren tausend Metern Höhe offensichtlich zu hochexplosiven Stoffen werden, darf man die ja nur in Kleinstmengen mitnehmen. Dazu zählen auch alle Artikel die man so bei einer Übernachtung benötigt und so Bedarf es bei der Mitnahme und Verpackung von Duschgel, Creme, Zahnpasta, Deo etc. ganz besonderer Planung, wenn man das im Handgepäck transportieren will.

Creme darf z.B. nur in kleinen Mengen mitgenommen werden und muss in einem gesonderten durchsichtigen Beutel der nicht mehr als 1 Liter fassen darf ins Handgepäck. Ich spielte schon mit dem Gedanken mir die Creme einfach 2 Zentimeter dick ins Gesicht zu schmieren und dann im Flieger fein säuberlich mit dem Spachtel abzutragen , um dann meine Gesichts-Creme-Bobme zu bauen.

Über den Wilken ... mit dem Flugzeug
Über den Wolken
Österreich aus dem Flugzeug
Österreich von oben

Mit meiner Mini-Creme, Mini-Zahnpasta und Mini-Deo habe ich es dann aber doch ohne Probleme in den Flieger geschafft. Lediglich meine Kleingeld-Sammlung die ich bei mir trug bekam erhöhte Aufmerksamkeit. Selbst der Hinweis dass es sicher weniger als 10.000 Euro konnte den prüfenden und genauen Blick des Mitarbeiters an der Sicherheitskontrolle nicht abwenden.

Für mich war es der erste Flug nach Salzburg und so geriet ich beim Anblick der verschneiten Berglandschaft die das Flugfeld in der Ferne umgab in Begeisterung. Es ist übrigens die gleiche Begeisterung die ich als Teenager bei Reisen mit meiner Mutter gelangweilt wahrnahm. Österreich und seine Berge ist mir durch einige Besuche durchaus bekannt aber als Einwohner des Norddeutschen Tieflandes sorgt alles was höher als ein Hügel ist für eben solche Gefühle.

Gangway (Flughafen Salzburg)
das ist keine Notrutsche
Berge am Flughafen Salzburg
von Bergen umgebener Flughafen

Viel Zeit die Umgebung zu bestaunen gab es nicht, denn es ging sofort mit dem Taxi zum Kunden und nach kurzer freundlicher Begrüßung auch gleich geschäftlich zur Sache. Meeting-Details werde ich euch ersparen. Überspringen wir also die Stunden der Besprechungen und sind somit beim Abend, den wir bei Essen und Rotwein im Restaurant verbrachten. Das auch hier trotz Rotwein Dienstliches nicht ausbleibt ist nicht zu vermeiden. Es ist ja auch schwierig sich mit Geschäftspartnern die man nur alle Jahre mal sieht über Privates zu unterhalten.

Die weiteren Stationen des Abends: Gemütliches Beisammensein an der Bar und ein nächtlicher Spaziergang durch einen Teil der wunderschönen Altstadt Salzburgs. Sowohl die Nacht- als auch ein Tageslichtaufnahmen von Salzburg liefere ich euch noch in einen der kommenden Beiträge nach.

Merting
im Meeting bei Wasser und Saft
Restaurant
im Restaurant bei Rotwein

Nach Mitternacht kehrten wir dann ins Hotel ein um dann am nächsten Morgen erneut in einen langen Tag voll mit Meetings zu starten und direkt im Anschluss die Heimreise anzutreten. Alles in allem war es ein sehr intensiver zweitägiger Kundentermin. Das was ich in dieser Zeit von Salzburg gesehen habe hat mich bestärkt mir diese Stadt auch mal im Rahmen eines Urlaubes in Ruhe anzusehen.

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