Spaziergang durch den Tierpark

Entdeckungstour

Im Moment lädt das Wetter ja wieder ein, sehr viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen und deshalb zieht es uns fast regelmäßig in der Tierpark Berlin Friedrichsfelde. Zum einen haben wir eine Tierpark-Card was den Besuch zum ungezwungenen und druckfreien Erlebnis macht und zum anderen gibt es dort auf 160 Hektar (1.600.000 Quadratmeter) Einiges zu entdecken.

Dabei sind Tierbeobachtung nicht ausschließlich auf die Gehege zu beschränken, denn die Grün- und Waldflächen des Tierparks bieten auch eine Menge heimischer Tiere, die die optimalen Bedingungen die dort geboten werden nutzen.

Tour durch den Tierpark
Der Marsch in Zahlen
Tierpark Card
Tierpark Jahreskarte

Unser Besuch am Wochenende ist somit zu einem sonnigen 5h-Spaziergang geworden, bei dem wir mehr als 7 Kilometer zurückgelegt haben. In dem mehr als 50 Jahre alten Tierpark hat sich übrigens in den letzten Jahren eine Menge getan. Neben dem Ausbau einiger Anlagen wie z.B. dem Afrikanum, bei denen zunehmend auf störende Zäune verzichtet wird, gibt es derzeit auch eine Menge Jungtiere aus den letzten Monaten.

Der Tierpark Friedrichsfelde hat im Jahr knapp 1 Mio. Besucher, aber aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes fühlt man sich eigentlich kaum gestört durch die anderen Besucher. Lediglich Sammelpunkt wie Essensbuden oder Spielplätze sollte man umgehen, wenn man Menschenkontakt meiden möchte.

Vogel
Farbenprächtig
Gavial
Gavial
Affengehege
Dekoratives Affengehege
Seeadler
Seeadler

Meine Tipps für Tierparkgänger:

  1. Für die Unterhaltung – Das Affenhaus
    Das ist zwar mit einem Marsch quer durch den Tierpark verbunden, lohnt sich aber, den die Affen haben immer irgendein Unterhaltungsprogramm einstudiert. Man muss zeitig dort sein, um einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Ohne Affenhaus-Besuch brauchen wir unseren Kindern schon fast keinen Tierpark-Besuch mehr anzubieten.

  2. Für Mutige – Der Streichelzoo
    Der Streichelzoo ist nicht nur als Mutprobe zu sehen, weil er an einem großen Spielplatz vorbeiführt, an dem man mit Kindern fast nicht vorbeikommt, sondern auch wegen der mehr oder weniger streichelwilligen Tiere im Streichelgehege selbst. Die sind nämlich sehr anhänglich und führen beinahe Taschenkontrollen durch auf der Suche nach etwas Fressbarem. Ganz Mutige gehen deshalb vorher an den Futterspender und stellen sich dann den Tieren.

  3. Für Beobachter – Alfred-Brehm-Haus
    Im Alfred-Brehm-Haus befindet sich ein Bereich in dem man durch den „Dschungel“ streifen kann. Dort sind eine Menge Vögel, die man nicht auf den ersten Blick sieht, sondern schon etwas genauer Hinschauen muss. Wem es Spaß macht, die Tiere selbst zu entdecken und nicht „serviert“ zu bekommen, der kann ja anschließend noch ins Krokodilhaus gehen, denn auch dort fliegen u.a. kleine Kolibris frei herum. Wie aber schon angedeutet, gibt es auch abseits der Wege ein paar heimische Tiere (wie z.B. Eichhörnchen) zu entdecken.

  4. Für Kunstinteressierte – Die Beschilderung
    Was der Tierpark für Kunstinteressierte zu bieten hat, darüber hatte ich ja bereits hier berichtet.

Nächstes Wochenende werden wir dann aber mal eine kleine Tierpark-Pause einlegen. Ich habe nämlich bei einigen Tieren bereits das Gefühl gehabt, dass sie dachten: „… och, die schon wieder …“. Bei einem der nächsten Besuche im Tierpark ist außerdem geplant, mal Etwas für den Tierpark zu tun. Die Aufgaben stehen bereits fest, dazu aber später mehr.

2 Gedanken zu „Spaziergang durch den Tierpark“

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