Kuscheltier-Porträts mit dem iPad

Über Nacht zum Star

Nach längerer Zeichen-Pause hatte ich mir vorgenommen mal wieder etwas auf dem iPad zu „Papier“ zu bringen. Nachdem ich ja bereits einige Grafikprogramme für das iPad ausprobiert hatte, wollte ich nun mit „SketchBook Pro“ noch einen weiteren Kandidaten testen.

So nutzte ich ein paar ruhige Minuten auf der Couch, um ein wenig mit dem Programm herumzuprobieren. Als Übungsobjekt hielt die von Kind2 auf der Couch zurückgelassene „Kuschelkuh“ her, die ich zur Probe porträtierte.

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„Bleisftift“-Skizze auf dem iPad
kuh2
Fertige iPad-Malerei

Als ich das Bild zur Begutachtung Kind2 zeigte, forderte das sofort einen Ausdruck und Bilderrahmen an, um das Porträt seines Kuscheltieres im Zimmer zur Schau stellen zu können und auch Kind1 wollte nun ein Portät seines Plüschaffens haben.

So wurde aus einem kleinen Software-Test eine Auftragsproduktion für Kuscheltierportäts.

Kuh auf dem iPad gezeichnet
Zeichnen mit dem iPad
Affe mit dem iPad gezeichnet
„Zeichenwerkzeuge“ in SketchBook Pro (iPad)

Das Zeichnen auf dem iPad hat übrigens eine Menge Spaß gemacht. Ob man dazu „SketchBook Pro“ oder „ArtStudio“ verwendet macht eigentlich fast keinen Unterschied. Für meinen Geschmack sind im ArtStudio die Funktionen schneller zugänglich, aber gravierende Unterschiede sind zwischen den beiden Grafikprogrammen nicht spürbar.

Unglaublich finde ich den Preis der Software. Der liegt weit unter 5 Euro (ArtStudio kostet im Moment sogar gerade mal 79 Cent!). Ich hoffe, dass sich die Software für die Entwickler trotzdem rechnet, denn beide Programme sind in meinen Augen weit mehr wert.

Ansonsten ist das Zeichnen auf dem iPad völlig unkompliziert. Man muss sich nur daran gewöhnen mit den Fingern zu „malen“ und die sind dann auch immer genau vor der Stelle an der man zeichnet und nehmen ein wenig die Sicht, aber wer mag kann auch einen Stylus verwenden.

Ihr solltet es unbedingt einmal ausprobieren. Wer kein iPad zum Zeichnen hat, der kann auch ganz unkompliziert zu Bleistift und Papier greifen. – Und nicht vergessen ÜBUNG macht den Meister!


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