Mut zum Chaos

Gut Idee!

Ich halte mich für einen sehr strukturierte Menschen der klare Muster bevorzugt und bei dem Chaos ein Unbehagen hervorruft. Leute wie Casey Neistat sind für mich deshalb schwer zu verstehen aber auch der Beweis dass nicht immer alles durchgestylt und durchgeplant sein muss, sondern dass selbst auf chaotischem Wege Dinge gelöst werden können.

Warum also über eine spontane Idee lange nachgrübeln und die erst in Form bringen statt sie einfach unüberlegt umzusetzen? Vielleicht sollte man dass wirklich dass eine oder andere Mal versuchen. Und so habe ich mich des Öfteren dem Selbstversuch gestellt und improvisiert wie ein Weltmeister.

Die Familie lacht heute noch über meine Blitzversuche und zusammengestürzte Gewürzregale oder mit Sprühlack geweißten Turnschuhe. Und ja, ich bin auch noch nicht so ganz überzeugt, dass eine solche Herangehensweise eine gute Idee ist. Jedes Mal wenn es bei uns in der Wohnung rumst weil etwas zusammenkracht oder von der Wand fällt, weiss ich, dass gerade wieder eines dieser Chaotenprojekte gestorben ist.

Eine tolle Erfindung

Die einzige umständliche Spontanidee die bisher sehr gut funktioniert ist der Briefkastenschlüsselhaken im Büro, oder besser gesagt DIE Briefkastenschlüsselhaken.

Damit man nicht erst grübeln muss, ob jemand am Briefkasten war, gibt es einfach für jeden Tag einen Haken. Der Schlüssel wird dann immer auf den Tag gehängt an dem der Kasten geleert wurde und so sieht man auf einem Blick ob hier noch Handlungsbedarf ist.

Betrachtet man diese Idee analytisch und strukturiert, ist das totaler Quatsch, Platzverschwendung und wirklich toll sieht es auch nicht aus. Es gäbe tausend andere Ansätze aber die hätte ich wahrscheinlich bis heute noch nicht umgesetzt.

1:0 für’s Chaos!

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