Tschüß Vergangenheit!

Mimimi …

Was haben die folgenden Sätze gemeinsam:

  • „Wozu muss man mit einem Handy Fotos machen könne, meins kann telefonieren!“
  • „Selbstfahrende Autos? Das hat doch nichts mit Autofahren zu tun!“
  • „Soziale Medien? Wenn ich mich mit Menschen austauschen möchte, dann rede ich mit ihnen.“
  • „Erst schalten sie terrestisches Fernsehen ab, das neue DVB-T gibt es auch schon nicht mehr, mal sehen wie lange es DVB-T2 überlebt.“
  • „Unsere Jugend sitzt nur noch vor’m Internet, wir waren früher draußen spielen.“

Ja genau, das war schon immer so und das wollen wir bloß nicht ändern! Schwarz-Weiß-Fernsehen war eigentlich auch viel geiler als das bunte Geflimmer. – Moment, mir ist schlecht …

Ok, nur zum Verständnis:

„Um Dinge besser zu machen, muss man manchmal mit den Regeln der Vergangenheit brechen.“

… kurz wirken lassen …

Also, Leute die immer noch nicht kapiert haben dass es ein Fortschritt ist, wenn man plötzlich mit einem Telefon fotografieren kann die sollten mal überlegen warum sie im Winter in einer warmen Wohnung sitzen ohne das sie eine Feuerstelle in der Mitte des Raums benötigen.

Probieren geht über studieren

Klar lässt sich immer darüber streiten wie sinnvoll der eine oder andere hippe Scheiß ist. Klar wird es immer wieder Dinge geben die sich nicht durchsetzen aber ohne die würden wir auch nicht vorwärts kommen. Auch fehlgeschlagenen Experimente tragen zum Fortschritt bei (man kann ja nicht immer gleich einen Volltreffer landen).

Wenn die Tastatur auf meinem Handy nicht so verdamm unpraktisch wäre und die Autokorrektur nicht so querulant, dann hätte ich diesen Artikel bestimmt nicht am Laptop geschrieben. Ich bin gespannt was in der Hinsicht noch kommt …

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