ALF ist tot! – 😱

Grausamer Fund in Friedrichshain

Mein morgentlicher Spaziergang führt mich entlang der Karl-Marx-Allee. Dieser Teil von Friedrichshain ist zwar nicht so bunt wie um die Warschauer-Straße herum (siehe hier und hier) aber auch nicht so heruntergekommen. Wenn man so will ist es die schicke Seite von Friedrichshain.

Um so entsetzter war ich als ich neulich morgen einen grauenvollen Fund machte. Durch die Fensterscheibe eines der Häuser an der Karl-Marx-Allee unweit vom Computerspielemuseum entdeckte ich jemanden am Boden liegen. Bei genaurem Hinsehen war mir klar, dass dieser jemand nicht schlief! Eine Leiche? Es war unverkennbar ALF der da reglos am Boden lag.

Während ich noch überlegte warum ALF, warum hier mitten in Berlin und warum so früh am Morgen, war mir klar, dass die Antwort in der letzten Frage steckte. Es war einfach zu früh am Morgen und der Kopf noch nicht vollständig auf Betriebstemparatur. Ich stand vor der Galerie-Kuchling – Kunst! Der am Boden liegende ALF war Kunst!

Eine genauere Recherche ergab, dass Sören Hüttel (sorry wegen dem „ö“) dort gerade eine Ausstellung unter dem Namen „A little bit of soap“ hat. – Alles gut, ALF liegt also nicht wirklich tot in Berlin. Eine mögliche Todesursache hat ALF übrigens in fast jeder seiner Episoden angekündigt: „Haha, ich lach mich tot!“ („Ha! I kill me!“).


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Shopping für Plüschtiere

Bären einkleiden

Es ist schon fast 7 Jahre her, dass ich hier einen Beitrag über den „Build a Bear Shop“ in Berlin schrieb und immer noch ist dies einer der meist gelesenen Beiträge.

Aber nicht nur das Interesse der Leserschaft scheint groß daran zu sein sich selbst ein Kuscheltier zu basteln und das dann einzukleiden, auch die eigenen Kinder haben immer mal wieder das Bedürfnis ihre Weggefährten (obwohl die nicht wachsen) mit neuen Klamotten auszustatten.

Für die unter euch die sich nicht für das Einkleiden von Teddybären interessieren sondern lieber über Bären lachen, die schauen hier der Rest liest weiter und schaut später.

Der Vlog-Clip #24 zeigt einen dieser Besuche im Eldorado der Kuscheltier-Fashion.

Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen: Ein Geschäft voll mit Regalen in dem es die verschiedensten Klamotten und Accessoirs für Plüschtiere gibt. Und ab und zu werden hier auch Fashion-Shows veranstaltet. In diesem Shop dürfen übrigens nicht nur Build-A-Bear-Kuscheltiere einkaufen sondern auch alle anderen.

Nach jeder Shoppingtour waren nicht nur die Kuscheltiere sondern auch die Kinder glücklich und man muss sagen, dass sich die Verkäufer auch ordentlich ins Zeug leben den Besuch wirklich zu einem Erlebnis zu machen!

So, wie am Beginn des Beitrags angekündigt, wer gern über Bären lacht, der sollte sich unbedingt das hier anschauen.

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Vom Freund zum Kunden

Gemeinschaftsprojekt ITB

Eigentlich habe ich mit meinem besten Freund beruflich keine Berührungspunkte aber einmal im Jahr haben wir einen festen Termin in dem wir ein gemeinsames Projekt haben.

Jedes Jahr im März (und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche) wird er zum Dienstleister und ich zum Kunden. Auf dem Messegelände in Berlin treffen wir dann zur Übergabe eines Messestandes aufeinander.

Natürlich kann ich nicht einfach so dabei stehen und zuschauen wie er die letzen Handgriffe macht und so läuft es wie es immer läuft wenn wir privat einen unserer Arbeitseinsätze haben, ich gehe ihm zur Hand.

Wie zu erwarten verlief die Übergabe wie auch schon in den letzten Jahren reibungslos und so werde ich wie schon das letzte Jahrzehnt die nächsten Tage auf der ITB verbringen.

Das sieht dann ungefähr so aus:

Vlog-Clip #19 – Weinachtsstimmung in Berlin

Christmas Shopping

Ok, keine Panik. Ich weiß es ist Juni und jetzt schon Weihnachtsstimmung zu verbreiten sollte dem Handel überlassen werden. Damit wir aber chronologisch bleiben, machen wir mit den heutigem Vlog-Clip einen Ausflug ins weihnachtliche Berlin.

Ich weiß, dass um Weihnachten herum die Panik vor Kaufhäusern bei manchen extrem ist. Ich muss aber gestehen, dass Kaufhäuser für mich auch einen großen Anteil an weihnachtlicher Atmosphäre versprühen.

Nun aber erstmal einen schönen Sommer!

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Vlog-Clip #18 – Car Porn in Berlin!

Heiße Geschosse

Was ist der beste Ort, um zu zeigen was hat man? Genau, ein Showroom und davon haben Unter den Linden in Berlin gleich zwei große deutsche Automobilhersteller einen.

Und so protzen Mercedes und VW im Herzen der Hauptstadt um die Wette.

Ich glaube dieses Mal hatte VW die Nase vorn, denn gegen einen Bugatti Vision Gran Turismo, zwei Audi R8 V10 plus und einen Lamborghini Huracan haben die von Mercedes präsentierten Oldtimer schlechte Chancen.

Mit dem Bugatti hat übrigens etwas besonderes auf sich. Es handelt sich hierbei um ein eigentlich für das Playstation Spiel „Gran Turismo“ geschaffenen virtuelles Fahrzeug, dass jedoch den Sprung in die reale Welt geschafft hat.

Hier zwei weitere Videos von getrennte Besuche bei VW und Mercedes:

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Vlog-Clip #15 – Holy Grail Guitar Show

Gitarrenmesse in Berlin

Wie oft habe ich sehnsüchtig zur NAMM Show nach Anaheim (Kalifornien, USA) oder zur Musikmesse nach Frankfurt geblickt. Anaheim ist nicht gerade um die Ecke und auch Frankfurt ist aus Berlin mit etwas Reiseaufwand verbunden.

Daher konnte ich mein Glück kaum fassen als 2014 die Holy Grail Guitar Show auf der Bildfläche erschien. Eine reine Gitarrenmesse in Berlin! Unglaublich!

Das folgende kurze Video zeigt was es auf der zweiten Holy Grail Guitar Show in Berlin zu sehen gab.

Gitarrenbauer aus aller Welt haben bei dieser Messe je einen Tisch zur Verfügung auf dem Sie ihre Modelle präsentieren können und diese Chance nutzen sie in den ersten beiden Ausgaben der Holy Grail Guitar Show intensiv. Und so gab es nicht nur Gitarren aus Europa sondern auch aus Japan, Mexico und den USA zu sehen.

Der European Guitar Builders e.V. hat da etwas Unglaubliches auf die Beine gestellt und mich würde es nicht wundern, wenn man sich bald schon vergrößern muss.

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Der Neue: Lamborghini Huracan

Ein neues Kapitel

Eigentlich kann sich Lamborghini nicht beklagen, denn mit dem Gallardo haben sie einen Stier im Stall der 10 Jahre lang ein Kassenschlager war und sich mehr als 14.000 Mal verkauft hat. Lamborghini hatte schon andere Zeiten erlebt in denen gerade mal ein paar hundert Wagen vom Band rollten.

Und eigentlich heißt es ja auch: „Never change a winning team“ aber in Sant’Agata Bolognese wurde 2014 eine Legende in den Ruhestand geschickt um eine neue zu schaffen. Mit dem Huracan (dem Nachfolger des Gallardo) schlägt Lamborghini ein neues Kapitel auf.

Im folgenden Video ersteinmal ein kurzer Blick auf den Huracan:

Unbesiegbarer Nachfolger?

Huracan ist (der Lamborghini-Tradition folgend) der Name eines unbesiegbaren Stiers aber auch der Maya-Gottes des Windes, Sturms und Feuers. Der Name allein ist schon eine Kampfansage und das klare Ziel mit diesem Nachfolger den Gallardo als meistverkauftesten Lamborghini abzulösen.

Und tatsächlich stehen die Chancen gut, denn der als alltagstaugliche Supersportwagen konzipierte und auf dem Genfer Autosalon im März 2014 vorgestellte Huracan hatte bereits vor offiziellem Verkaufsstart mehr als 1000 Vorbestellungen. Im Jahr 2014 verließen 1540 Huracans das Werk in Sant’Agata Bolognese.

Italienische Tradition

Vergleichbare Geschosse wie der Audi R8, McLaren 650S, Ferrari 458 und Co haben damit ernstzunehmende Konkurrenz. Auch wenn Lamborghini mit dem 2-türigen Coupé in die Zukunft blickt, finden sich ein paar traditionelle Elemente. So erinnert die schwarze, mit Lamellen versehene Motorabdeckung an den Miura und Urraco und wenn man sich die Felgen-Variante „Giano“ anschaut, dann erkennt man dort schon das 5-löcherige Design der Felgen vom legendären Countach.

Das war es dann aber auch schon fast mit Rückblicken, denn eigentlich geht es beim Huracan eher darum eine neue Ära einzuleiten. Somit ist nicht verwunderlich, dass der Wagen zum Beispiel ausschließlich auf LED-Beleuchtung setzt.

Felge Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracan (2014)
Headlight (LED) Lamborghini Huracan
Lamborghini LP610-4

Für seinen Fahrer hält der Huracan Einiges bereit, so zum Beispiel trotz seiner Maße (Länge: 4,45m / Breite: 1,92 / Höhe: 1,16m) mehr Platz im Innenraum als sein Vorgänger. Außerdem lässt sich zwischen zwei Charakteren wählen: Im Modus Strada ist gilt es einen halbwegs zahmen Stier zu steuern, sportlicher geht es im Sport-Modus zu und bei wem es wild zugehen kann der fährt den Sportwagen im Cross-Modus.

Außerdem gibt es eine Menge zusätzliche Extras und 17 verschieden Farbe die zum Teil in matt, metallic oder mit Perl-Effekt daher kommen.

Dafür steht LP610-4 …

Das Herz des dieses Lamborghinis liegt wie gewohnt direkt im Rücken des Fahrers. Der V10 verleiht ihm 610 PS für eine Spitzengeschwindigkeit von 325km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden auf die Straße gebracht mit einem Allradantrieb. Und aus diesen technischen Details hat der Huracan seinen „anderen“ Namen er hört nämlich auch auf die Bezeichnung LP610-4.

Kurz zur Aufschlüsselung des Namens: LP steht für Longitudinale Posteriore (bezieht sich auf dem hinten liegenden Motor), 610 steht für die Anzahl der PS und die 4 für den Allradantrieb.

Die Preisfrage

Ok, kommen wir zur wichtigsten Frage: Gibt es eine Anhängerkupplung? – Spaß bei Seite! Natürlich stellt sich hier die Preisfrage: Was soll das gute Stück den kosten? Der Basispreis liegt bei ca. 240.000 US-Dollar mit Extras kommt man schnell über 320.000 US-Dollar.

Es gibt aber auch eine Schnäppchen-Variante den LP580-2 – ja richtig, der Motor ist hinten, der Wagen hat „nur“ 580 PS und lediglich Zweiradantrieb. Dieser Kompromiss spart drückt den Preis auf ca. 200.000 US-Dollar.

Natürlich muss man auch nach dem Kauf die Kosten im Blick behalten und deshalb sollte nicht verschwiegen werden, dass der Huracan einen Verbrauch von 12,5 Litern pro 100km hat aber er erfüllt die EU6!

Bonusmaterial

Als Belohnung für das Erreichen des Endes dieses Artikels gibt es noch den offiziellen Lamborghini Huracan Spot – Viel Spaß beim Ansehen!

Vlog-Clip #12: Tour durch Berlin

Schnelle Stadtführung

Auch als Berliner habe ich manchmal das Bedürfnis wie ein Tourist durch die Stadt zu schlendern. In diesem Video gibt es eine kurze und knappe Stadtführung.

Los geht es am Alexanderplatz vorbei am Imbiss mit dem witzigen Namen „Freddy MehrCurry“. Welche Berliner Speise es da gibt, das müsst ihr selbst erraten.

Die Weltzeituhr und der Fernsehturm sind die markantesten Punkte im Ostberliner Zentrum. Die Weltzeituhr hat übrigens eine ganz besondere Bedeutung. Die vielen Menschen die man unter ihr stehen sieht, sind dort nicht zur Dekoration sondern warten auf ihre Verabredung, denn wenn man sich am Alex verabredet, dann trifft man sich an der Weltzeituhr, die ist nämlich nicht zu verfehlen.

Dann geht es die Karl-Liebknecht-Straße hoch zum DomAquarée. Für einen kleineren oder größeren Snack ist hier Andy’s Diner Bar zu empfehlen. Bevor es dann zum notwendigen Verdauungsspaziergang geht, lohnt es sich mal beim AquaDom, dem größten zylinder-förmigen Salzwasseraquarium, vorbeizuschauen.

Weiter geht es zum Berliner Dom mit der Alten Nationalgalerie im Augenwinkel, vorbei am Lustgarten und dem Alten Museum. Kurzer Blick nach links und dort sieht man einen umstrittenen Bau, das Berliner Stadtschloss. Finanziert wird der Aufbau wohl ausschließlich durch Spenden.

Die Schlossbrücke bringt uns dann über den Kupfergraben und direkt au Unter die Linden vorbei am Zeughaus, der Neuen Wache und Humboldt-Universität. Und hier passierte es dann: Wie im Video zu sehen (bei 0:32) kam mir Batman entgegen!!!

Und schon sind wir an den Showrooms von Mercedes und der Volkswagen-Group und so gut wie am Brandenburger Tor. Wer nun noch nicht genug gesehen hat, der geht hinter dem Brandenburger Tor nach links Richtung Potsdamer Platz vorbei am Holocaust-Mahnmal.

Der Potsdamer Platz hat nicht nur Berlins schönste Skyline, sondern auch Berlins älteste Ampel! Für Filmbegeisterte wird das Filmhaus jedoch sicherlich interessanter sein die Frau kann man ja in der Zeit in den Potsdamer Platz Arkaden zum Shoppen abgeben.

Ach obwohl, die stellten gerade Flugzeuge aus, da ist das Interesse des Vielfliegers dann plötzlich doch geweckt!

Ende des Berlin-Rundgangs.

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Zeitreise aus den 70ern?

Begehrter Prototyp: Mercedes C111

Mercedes C111 Typ II (1970)

Seit eh und je arbeiten Autohersteller mit ihren Prototypen an Zukunftsvisionen die ihrer Zeit weit voraus sind (siehe Mercedes BIOME von 2010). Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Mercedes C111 aus den 70ern wie ein heute zeitgemäßer Sportwagen wirkt und somit aus damaliger Sicht als Zeitreise in die Automobil-Zukunft angesehen werden kann.

1969 wurde dieses zeitlose Geschoss erstmals in Frankfurt auf der IAA vorgestellt und ein Jahr später in verbesserter From in Genf. Es hagelte sofort Bestellungen und sogar Blanko Schecks … ob unter den Interessenten wohl ein gewisser Marty McFly gewesen ist?

Nicht nur die Flügeltüren und die Höhe von gerade mal 1,12 Meter lassen diesen Prototyp wie die Zeitmaschine aus „Zurück in die Zukunft“ wirken. Auch mit vielen anderen Eigenschaften wie Klimaanlage, Klappscheinwerfern, einer Kunststoffkarosserie und einem neuartigen Wankelmotor gehörte der Mercedes C111 irgendwie (noch) nicht in seine Zeit und war dieser weit voraus.

Den C111 gibt es in verschiedenen Typen die über die Jahre hervorgebracht wurden. Optisch unterscheiden sie sich nur in kleineren Details, unter der Haube gab es jedoch durch die Ölkrise einen Motorwechsel zum Turbodiesel (1973). Eines haben sie jedoch alle gemeinsam, sie waren Rekordhalter in verschiedenen Geschwindigkeitsrekorden ihrer Klasse.

C111 Konzeptwagen von Mercedes
Prototyp Mercedes (C111 von 1970)
Experimentalfahrzeug C111 Mercedes
Mercedes C111-II

Anfänglich kam der C111 auf 290 km/h Spitzengeschwindigkeit, zuletzt waren es fast 403 km/h! Zwischen 190 bis 500 PS hatten die verschiedenen Typen des Mercedes C111 unter der Haube.

Wie der erste De Lorean in „Zurück in die Zukunft“ tankte der orangene Flitzer (offizieller Name der Farbe: „Weißherbst“) normalen Sprit (später Diesel) und hatte einen Verbrauch von 20 Litern pro 100 km.

Der Mercedes C111 ist trotz großer Nachfrage und Begeisterung bedauerlicherweise nie in Serienproduktion gegangen wurde aber stattdessen als internes Experimentalfahrzeug verewendet in dem Dinge ausprobiert wurden die mit Sicherheit ihren Weg in einen oder anderen der uns bekannten Mercedes gemacht haben.

Mercedes G63 AMG 6×6

Stuttgarter Ungetüm aus Graz

Mercedes AMG G63 6x6
XXXXL Räder

Der erste Gedanke der einen überkommt wenn man den Mercedes AMG G63 6×6 sieht ist: „Das ist doch kein Auto, das ist ein Panzer! … oder sowas in der Art“ und tatsächlich macht der Stuttgarter Autobauer in Militärfahrzeugen doch beim 6×6 ist die Zielgruppe dann doch eher der zahlungskräftige Autofahrer für den es gern auch ein wenig größer sein darf.

Wäre ich bei der Namensgebung dabei gewesen, hätte ich dieses Fahrmonster Mercedes XXXL genannt, aber „AMG“, „6×6“ und „G63“ fässt es auch gut zusammen.

Hier ersteinmal das Video vom Mercedes Ungetüm:

Dieser Mercedes Pickup ist so groß, dass eine Menge untergebracht worden ist und dabei in erster Linie 34 Jahre Erfahrung aus Graz wo seit 1979 die G-Klasse gebaut wird. Wenn dann noch AMG seinen Beitrag leistet, dann kann dieses Fahrzeug nur Superlative erreichen und damit meine ich nichtmal die 544 PS die wohl nötig sein werden, um die knapp 4 Tonnen in Bewegung zu versetzen.

Auto im Übermaß

Der straßenzugelassene SUV ist 5,58 Meter lang, knapp 2,30 Meter hoch und ca. 2,10 Meter breit. Neben vier elektronisch verstellbare Sitzplätze mit Popo-Heizung oder -Lüftung und ausreichend Platz gibt es auch noch eine großzügige mit Bambusholz verkleidete Ladefläche. Wer möchte den Einkauf schon auf dem Schoß transportieren! Und damit es der Einkauf hinten auf der Ladefläche nicht besser hat als die Insassen, gibt es ein lederverziertes Interior mit zentralem Farbdisplay.

Hoher Luxus

Auch wenn der Wagen für raues Gelände gemacht ist, muss man ja im Inneren nicht auf Luxus verzichten. Jedoch muss man dazu erstmal ins Fahrzeug kommen. In 70 Zentimeter Höhe gibt es das Trittbrett. Das Einstiegsproblem wird selbst durch die Möglichkeit auf Knopfdruck Luft vom Reifen zu lassen nicht wirklich kleiner. In 20 Sekunden kann man den Reifendruck von 0,5 auf 1 Bar bringen – das geht übrigens in beide Richtungen.

Mercedes AMG G63 6x6
Mercedes AMG G63 6x6
Mercedes AMG G63 6x6
Mercedes AMG G63 6x6

Bei einer Bodenfreiheit von 46 Zentimetern, können Pfützen ruhig ein wenig tiefer sein und bei einer Tiefe bis zu einem Meter beschwert sich der Riese auch nicht. Schwierig wird es da eher mit einem Parkplatz wobei man ja rein theoretisch im See nebenan parken könnte. Aber vielleicht ist der Wagen zum Einkaufen auch eher ungeeignet, denn bei einem Verbrauch von 15,9 bis 26,2 Liter pro 100 Kilometer, sollte man eher kurze Strecken fahren.

Ausverkaufte Exklusivität in 2 Jahren

Der G63 wurde in dieser monströsen Version 2013 vorgestellt. 2015 wurde er offiziell als ausverkauft deklariert und auch keine weiteren Fahrzeuge in der Grazer Fabrik hergestellt. Eigentlich ist der Wagen schon von seinen Merkmalen her exklusiv aber auf diese Weise wurde seine Exklusivität noch ein Stück gesteigert. Bei einem Preis von ca. 460.000 Euro braucht sich ein Fahrer dieses Ungetüms jedoch keine Sorgen machen, dass im morgentlichen Stau zum Büro die Straße voll ist mit anderen Fahrern im gleichen Wagen.