Alle Jahre wieder …

Blog-Entscheidung 2017

In den letzten Monaten war es (mal wieder) sehr ruhig in diesem Blog geworden. Also habe ich mir Gedanken gemacht wie es hier weitergehen soll …

In diesem Zusammenhang fiel mir auf, dass ich vor genau einem Jahr vor genau der gleichen Entscheidung stand: Blog-Entscheidung 2016. Und es gibt noch einen weiteren Zufall: Vor genau 11 Jahren war mit blog.juber.de meine Geburtsstunde als Blogger.

So ein Zufall, dass jedes Jahr zur gleichen Zeit das Blog-Thema für mich aufkommt!

Eigentlich hat sich an den Überlegungen gegenüber 2016 nicht viel verändert. Mit diesem Beitrag möchte ich einfach mal gegenüberstellen was für und gegen die Weiterführung des Blogs führt, vielleicht komme ich ja zu einer anderen Entscheidung als ich momentan im Kopf habe.

… jetzt stehe ich schon vor dem ersten Problem, schreibt man erst die Pros oder erst die Kontras auf?

Pros

Besucher

Der Blog hat momentan täglich um die 100 Besucher. Offenbar gibt es eine Zielgruppe. Zudem steuert der Blog ca. 3% zu meinem Youtube-Kanal bei und dass sind bei mehr als 9.000 Aufrufen im Monat auch nicht wenig.

Bestehender Content

Der Blog umfasst momentan fast 800 Blogbeiträge. In erster Linie habe ich die Beiträge geschrieben weil ich die Themen selbst interessant finde und mir genauer angeschaut habe. Für Andere ist das in meinen Augen daher nicht uninteressant es wäre also schade das aus dem Netz zu nehmen.

Neuer Content

Meine Notizbücher sind prall gefüllt mit Dingen und Gedanken die ich interessant finden und auch nach und nach genauer unter die Lupe nehmen möchte. Der Blog wäre eine hervorragende Plattform für mich, mich damit auseinanderzusetzen.

Die Mission

Meine grundsätzliche Idee des Blogs ist es schon immer mit Anderen interessante Dinge die ich entdecke zu Teilen und dadurch auch Anregungen zu schaffen. Auf selbe Art und Weise haben andere Blogs bei mir Dinge ausgelöst die mich noch heute begleiten. Das würde ich gern weitergeben.

Kontras

Zeit

Ein Faktor der gegen das führen eines Blog spricht ist definitv Zeit. Familie und Beruf stehen an erster Stelle und haben daher auch den größten Zeitanspruch. Hinzu kommen Interessen, Hobbies, Leidenschaften und das eine oder andere Engagement sowie natürlich auch Zeit zum Aufladen der eigenen Batterien die nicht belegt werden sollte.

Geld

Der Punkt ist ist jetzt nicht so ein großes Kontra da sich die Kosten für das Betreiben des Blog im Rahmen halten, aber es kostet Geld.

Fazit

Während ich diesen Artikel schrieb, flog mir der Blog durch eine Einstellung die ich machte um die Ohren. Ich habe einen ganzen Abend gebraucht ihn wieder zum Laufen zu bringen und in diesem Zug gleich auf den aktuellsten Stand gebracht. Das alte Layout ist zudem hin.

Zwei Dinge hat mir dieser Vorfall gezeigt:

  • Scheinbar kann ich mich unterbewusst gar nicht vom Blog trenne, sodass ich ihn sofort rettete.
  • Die Entscheidung ist offenbar schon gefällt.

Es geht also in die Verlängerung, aber aber aufgrund der Zeitproblematik, werden die Artikel eher den Anspruch zusammengefasster Gedanken als journalistischer Texte haben!

Viel Spaß und Danke für’s Lesen!

Eine Blog-Entscheidung

Tut er’s oder tut er es nicht?

Wie alles begann

Im März 2005 eröffnete ich zusammen mit einem Freund meinen ersten Blog. Das hinter dem Untertitel „Einmal Blogger, immer Blogger“ mehr stecken würde, war mir damals aber noch nicht klar. Neben den damals fast täglichen, privaten, fotofreien Blogbeinträgen die anfänglich komplett privater Natur waren, gab es einen wöchentlichen Podcast und schon bald eine handvoll Blogger die ihren Beitrag für dieses Projekt leisteten. Bis zu 400 Seitenbesucher trieb es am Tag auf diesen Blog. – Eine tolle Zeit!

erstes Blog-Projekt
das erste Blog-Projekt (2005)
Relaunch 1. Blog-Projekt
… nach dem Re-Design 2006

Unabhängigkeit und Neuanfang

2010 entschied ich mich aus verschiedenen Gründen mein eigenes Blog-Projekt zu starten. Auch hier gab es anfänglich in sehr hoher Frequenz Lesestoff und einen regelmäßigen Podcast den es hier immer noch zu hören gibt. Hinzu kam ein Youtube-Kanal der jedoch erstmal keine weitere Rolle spielte. Als beruflich voll eingespannter Familienvater mit einem großen Interessengebiet ist Zeit jedoch ein knappes Gut und so wurde das das regelmäßige Einstellen von Blogbeiträgen zur Schaukelpartie.

Blog-Statistik
Youtbe + Blog im Vergleich

Video schlägt Text

Auch den Youtube-Kanal bediente ich eher unregelmäßig mit jedoch zunehmend höheren Abrufzahlen bei geringerer Menge an Beiträgen. Während sich der Blog im Bezug auf die Besucherzahlen konstant blieb, ging es bei Youtube im spürbaren Tempo aufwärts. Daher konzentrierte ich mich zunehmend auf Videobeiträge was nochmal zu einem ordentlichen Wachstum führte. Der Blog entwickelte sich in dieser Situation langsam zum Stiefkind.

Heute stehen 150 Youtube-Videos mehr als 700 Blog-Einträgen gegenüber und von den mehr als 10.000 monatlichen Abrufen bei Youtube bin ich mit dem Blog weit entfernt. Mir zeigt das eins: Video ist einfach die bessere Form Content zu konsumieren und demnach auch anzubieten.

Eine schwere Entscheidung

Fast genau 10 Jahre nach meinem ersten Blogbeitrag stand ich vor einer schweren Entscheidung. Getreu dem Motto „Ganz oder gar nicht“ wollte ich den Blog einstellen. Doch je näher ich dieser Entscheidung kam, desto mehr merkte ich, dass der damalige Blog-Slogan „Einmal Blogger, immer Blogger“ offensichtlich seine Wirkung entfaltete.

zweites Blog-Projekt
Content im Blog
Youtube Kanal
Content auf Youtube

Und so kam ich nun zu dem Entschluss, dass in 2015 dieser Blog nicht geschlossen wird, sondern stattdessen sowohl technische als auch inhaltliche Maßnahmen getroffen werden.

Die Maßnahmen

Nr. 1: Go mobile!

Der Blog ist auf dem technischen Stand von 2009. Mittlerweile hat sich viel getan und in erster Linie handelt es sich dabei um mobiles Internet. Laut Google sind mehr als 50% der Suchabfragen mittlerweile von einem Mobilgerät und deshalb auch ein Bewertungskriterium für Webseiten. Eine technische Maßnahme ist somit, die Seite mehr für mobile als für Desktop-Rechner zu optimieren.

Nr. 2: Semantik

Ich nerve Kollegen und Leute mit denen ich an Webprojekten arbeite schon seit einer Ewigkeit damit, Webseiten technisch so semantisch umzusetzen wie nur möglich. Auch wenn sich ein Bot oder eine Maschine nicht zwangsläufig den Inhalt einer Webseite versteht, so soll sie wenigsten das Gerüst einwandfrei lesen und verstehen können. Das Template das ich derzeit einsetze ist davon meilenweit entfernt. – Zeit daran etwas zu ändern.

Für die Technikfreaks unter euch: An dieser Stelle meine ich insbesondere den Einsatz von HTML5 (article, section, header, etc.) und die noch deutlichere Trennung von Struktur (HTML) und Gestaltung (CSS).

Nr. 3: Content Strategie

Als ich mit Bloggen begann schrieb ich ausschließlich privat und immer dann, wenn mir gerade etwas einfiel. So ein Blogeintrag war da schonmal in 5 Minuten geschrieben. Mit Erstellung dieses Blogs wollte ich durch meine Beiträge jedoch Anregungen und Anreize schaffen Dinge auszuprobieren oder einfach nur kennenzulernen. Daran wird sich erstmal nichts ändern.

Was neu sein wird ist, dass bestimmte Inhalte thematisch über mehrere Monate gehen können und das es mehr Inhalte mit Videos aus dem Youtube-Kanal werden. Auf diese Weise sollen regelmäßiger und im Vorfeld geplante Themen diesen Blog füllen.

Gründe?

Man sagt „Alles Handeln hat einen Grund“. Aus welchem Grund sollte ich mir also die Zeit ans Bein binden? Eines kann ich vorweg sagen: Geld ist nicht, denn was hier eventuell mal abfällt deckt nichteinmal die Kosten für die Bereitstellung.

Wie schon erwähnt möchte ich tatsächlich Anreize und Einblicke in Themen schaffen die mich selbst interessieren. Ich nähren mich ständig an solchen Quellen im Internet. Für mich ist dieser Blog mein Beitrag zum Informationsaustausch.

Der andere Grund ist, dass ich jetzt 10 Jahre nach meinen ersten Blogeinträgen rückblickend eine schöne Erinnerung habe.

Mir persönlich reichen diese Gründe eigentlich auch schon um dann doch in die Verlängerung mit diesem Projekt zu gehen und außerdem wirft man mehr als 10 Jahre Blogger-Dasein nicht einfach weg.

Fröhliche Weihnachten!

Alle Jahre wieder

Fröhliche Weihnachten!
Keine Angst!

Es ist mal wieder soweit das Jahr neigt sich dem Ende und zwei Höhepunkte stehen noch bevor. Das Jahresende ist ja ein wenig wie Abschied vom Jahr zu nehmen und zurück zu blicken.

Ich denke wir werden dieses Mal etwas anders machen. Wir verlängern das Jahr 2013 um ein paar Tage und schauen nach vorn statt zurück. Und so habe ich Freunden, Geschäftspartnern und euch folgendes Bild des Weihnachtsmann gezeichnet.

Nein meine Absicht ist es nicht Angst vor dem Weihnachtsmann zu verbreiten. Auf dem Bild seht ihr den Weihnachtsmann aus meinen Kindheitserinnerungen … grausam oder? Dabei ist der Weihnachtsmann in Wirklichkeit ein ganz netter Kerl! Das Bild hat einen tieferen Sinn, den ich mal versuchen möchte in kurzen Worten zu erklären:

Es ist nicht immer alles so schlimm wie es scheint!

Verstanden? … Falls nicht, einfach nochmal das Bild ansehen und die letzen Sätze lesen, dann kommt es irgendwann von ganz allein. Solltet ihr also im kommenden Jahr vor einer Herausforderung, einem Problem oder etwas anderem stehen, das euch unbehagen bereitet, dann denkt an diesen Weihnachtsmann! Gut, jetzt haben wir doch schon eine Basis für das kommende Jahr geschaffen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes und erfolgreiches Jahr 2013!

Übrigens wurde ich was den Weihnachtsmann betrifft nie richtig aufgeklärt. Ich habe aber eine Theorie zu der Frage „Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?“. Sicher ist jedem von uns als Kind schon aufgefallen dass der Weihnachtsmann immer die Schuhe vom Vater oder Onkel trägt. Grund ist, dass der Weihnachtsmann gar keine eigenen Schuhe hat, sondern die dann quasi als Lohn vom Vater oder Onkel bekommt. Die Bilder von dem Weihnachtsmann mit gefülltem Sack sind meist nach Heilig Abend, da ist der Sack dann voll mit Schuhen!

Der Weihnachtsmann besucht übrigens nur Kinder, deren Väter oder Onkels die Schuhgröße von ihm haben … sonst gibt es ja keine Schuhe!

Jetzt wisst ihr Bescheid!

Und hier noch zwei Winter-/Weihnachtslieder die ich für euch gespielt habe:

Was tun bei Content-Klau?

Digitaler Diebstahl im Internet

Content-Diebstahl
Original vs. Fälschung

Den Feed-Lesern unter euch sind in den letzten Wochen sicher ein paar Merkwürdigkeiten hier im Blog aufgefallen. Da steht erst was von „Fingerprint“ und „Urheberrecht“ in kleiner Schrift unter jedem neuen Artikel. Dann ist diese Schrift plötzlich riesig groß und nun kann man im Newsreader nur noch die Einleitung statt des kompletten Beitrages lesen.

Dafür gibt es eine einfache, wenn auch nicht so schöne Erklärung: CONTENT-KLAU. Alles was ihr also hier im Blog lest, gibt es 1:1 auch anderswo im Internet zu lesen. Klingt wie kostenlose Werbung ist aber nicht schön, wenn man seine eigenen Inhalte unter falschem Namen woanders liest.

Und warum tut einer sowas? Nicht nur im Internet heißt es „Content ist King“ … heißt Inhalte sind so wertvoll, dass man sie klaut statt sie selbst zu schreiben. Im Rahmen geklauter Inhalte kann man dann Werbung unterbringen und mit den richtigen Werkzeugen lässt sich der Aufwand dieses digitalen Diebstahls sogar gegen Null bringen. Fast automatisch holen sich Bots im Internet die Inhalte zusammen und bringen so Webseiten hervor die mit Inhalten von verschiedenen anderen Webseiten gefüllt sind.

Kann man dagegen etwas tun? Ganz so einfach kann man sich dagegen nicht wehren, hier ein paar Strategien.

Schutzmaßnahmen ergreifen

Die beste Schutzmaßnahme ist, einfach keine Beiträge mehr zu schreiben … ok, das ist nichtmal im Ansatz eine Lösung, deshalb hier noch ein paar weitere Maßnahmen: Bei automatisiertem Content-Diebstahl wird der RSS-Feed der Webseite abgegriffen. Als Betreiber eines WordPress-Blogs kann man hier mit der Erweiterung CopyFeed (wordpress.org/extend/plugins/copyfeed) aufrüsten. Diese WordPress-Erweiterung bietet die Möglichkeit am Ende jedes Beitrages im RSS-Feed eine kurze Anmerkung zu hinterlegen. Neben einem „Fingerprint“ der geklauten Content mit der Suchmaschine schnell aufspürbar macht, kann man zudem eine warnende Nachricht hinterlassen.

Eine weitere Möglichkeit ist es den RSS-Feed in den Einstellung auf Zusammenfassung/Summary zu setzen. Schützt nicht vor Diebstahl aber es wird nicht der gesamte Beitrag auf eine fremde Webseite übernommen. Diese Maßnahme geht zu lasten der Feed-Leser und sollte deshalb kein Dauerzustand sein.

Vom Opfer zum Parasit

Ein hilfreicher Hinweis auf den ich gestoßen bin war folgender: „Was man nicht verhindern kann, muss man versuchen für sich zu nutzen.“ – Heißt? Es ist was ihr daraus macht! Wenn sich anhand von z.B. Pingbacks eine Regelmäßigkeit des Bot-Besuches ermitteln lässt, dann kann man Beiträge entsprechend für den Feed-stehlenden Bot vorbereiten. Eigene Werbung ist da gut unterzubringen. Ist der Content-Klau vollzogen, kann man den Beitrag ja auf die Bedürfnisse der eigenen Webseite herunterkorrigieren. – Eine oder sogar mehrere zusätzliche kostenlose Plattformen für den eigenen Inhalt … wer hat das schon?

Diese Maßnahme ist für verspielte Webseitenbetreiber und bietet eine Menge an Möglichkeiten bei denen man den Spieß schnell umdrehen kann.

Der Versuch via Javascript oder CSS Einfluß auf die Seite des Contentdiebes zu nehmen wird nicht klappen. Meine eigenen Versuche haben gezeigt, dass sowohl Inline-CSS als auch Script-Blöcke (wahrscheinlich schon im RSS-Feed) herausgefiltert werden.

Bei Google „petzen“

Man kann den Contentdieb zwar ignorieren, aber es besteht natürlich auch die Gefahr des sogenannten „Duplicate Content“, sprich der Verbreitung des gleichen Inhaltes unter mehreren Domnains und das kann zum eigenen Schaden von Google abgestraft werden und sich negativ auf die Position in der Suchmaschine auswirken. Der Contentdieb muss also weg.

Google bietet die Möglichkeit Urheberrechtsverletzungen zu melden (www.google.com/webmasters/tools/dmca-notice?pli=1&) und ein selbst geschriebener Text ist geistiger Eigentum, der nicht ohne Nachfrage gewinnbringend verwendet werden darf. Man gibt den Direktlink zum Artikel mit dem gestohlenen Content an und den Link zum eigenen Content. Ein Google-Mitarbeiter schaut sich den Fall an und lässt die betroffene Seite aus dem Index entfernen. Auf dieser Seite befindliche Adsense-Werbung wird ebenfalls entfernt.

Leider kann man das immer nur für einzelne URLs/Artikel machen und nicht für eine komplette Webseite. Google entfernt die betroffenen URLs jedoch nicht nur, sondern belohnt die entsprechende Domain auch mit den hinteren Plätzen in der Suchmaschine. Treten zu viele Verstöße auf, wird die komplette Webseite aus dem Internet entfernt.

Im Google Suchergebnis kann man dann übrigens folgenden Satz lesen, wenn entfernte Seiten im Suchergebnis wären:

Infolge einer Beschwerde, die hinsichtlich des US Digital Millennium Copyright Act (amerikanisches Datenschutzgesetz) bei uns eingegangen ist, haben wir 3 Ergebnis(se) aus dieser Seite entfernt. Sie können die DMCA-Beschwerde, die dieser Entfernung zugrunde liegt, unter ChillingEffects.org lesen.

Fazit

Welchen Weg man geht, wenn man seine Blogeinträge und Artikel auf einer fremden Webseite liest, muss man selbst entscheiden. Ich habe vorerst den langen Feed abgeschaltet und werde bei Gelegenheit mal ein genaueres Auge auf den Bot werfen, der hier die Inhalte klaut. Vielleicht will der einfach nur mit hochgradigem Quatsch gefüttert werden. 😉

Suchmaschinenoptimierung für Nikoläuse

Bog-Kommentar-Spam vom Band

Heute möchte ich euch mal einen Blick hinter die Kulissen des Blog gewähren. Anlass dazu hat mir das offensichtlich vor der Tür stehende Weihnachtsfest gegeben bzw. die in meinem Blog stattfindenen Versuche zur Bewerbung eines Nikolausservice aus Köln. Außerdem kann ich euch an diesem Beispiel gleich mal nahe bringen wie Onlinemarketing nicht funktioniert.

Spam auf Webseiten – damals

Machen wir einen Sprung zurück in die 90er. Wenn man eine private Webseite hatte, dann wollte man auch irgendwie Feedback der Leser sammeln. Das muss ungefähr die Geburtststunde der Gästebücher gewesen sein. Die Leser hatten nun die Möglichkeit einen kurzen Eintrag zu hinterlassen und bei der Gelegenheit gleich noch den Link zur eigenen Webseite.

Bei einigen entwickelte sich die schlechte Angewohnheit die Einträge in das Gästebuch zur Selbstvermarktung zu nutzen und das Internet mit Unmengen sinnloser Gästebucheinträge zu füllen. Das war anfangs noch sehr mühselig, denn man musste gut besuchte Webseiten finden und dort dann per Hand den Eintrag hinterlassen. Der Nutzen dieser Aktion sei auch mal in Frage gestellt, denn schon vor mehr als 15 Jahren, hat der Gästebuchleser durchschaut was der Zweck des Eintrages war und den Urheber des Eintrages entsprechend für sich bewertet.

Spam auf Webseiten – heute

Heute stellen Blogs einen Großteil der (privaten) Webseiten da. Gästebücher wurden abgelöst durch die Möglichkeit zu jedem Blogeintrag einen Kommentar abzusetzen. Zu den Webseitenbesuchern haben sich die Suchmaschinen gesellt und genau die sind es, die heute einen großen Anteil daran haben, ob eine Internetseite gut besucht wird oder nicht.

Nun ist es so, dass Suchmaschinen beim Besuch einer Webseite gleichzeitig Links einsammeln die sich auf selbiger befinden. Ein Wertungskriterium für Suchmaschinen war nämlich: Wird eine Seite oft verlinkt, dann kann sie nur gut sein und muss im Suchergebnis oben stehen. Man könnte daraus den Trugschluss ableiten, dass dieser Ansatz immer noch zum Erfolg führt, aber mittlerweile wissen die Spam-Abteilungen der Suchmaschinen um diese Problematik und man kann davon ausgehen, dass soetwas sogar zur Abwertung im Suchergebnis führt. – Das wird einem eine SEO-Bude, die solcherleich Software oder gar Dienstleistungen verkauft nicht verraten 😉

Das Argument wird hier eher sein, dass natürlich mittlerweile vollautomatisch eine viel größere Menge an Kommentaren auf diversen Blogs abgesetzt werden kann und selbst ein geringer Anteil an Kommentaren der es durch die Spamfilter der Blogs schafft zu einem spürbaren Ergebnis führt. – Das ist natürlich totaler Quatsch, aber in der Verzweiflung seine Dienstleistung an den Mann zu bringen, hält man sich an jedem Strohalm fest.

Unser Nikolausservice aus Köln (nikolausservice PUNKT com) wird sicherlich auch den einen Besucher mehr haben aber ob das zur Umsatzsteigerung führt oder eher dazu gedacht ist zu ermitteln wer sich hinter dem Dienst befindet bleibt fraglich.

Ich gebe euch den Tipp, wann immer ihr eine Dienstleistung aus dem Internet in Anspruch nehmt schaut in das Impressum. Gibt es keins, dann Finger weg! Bei Angeboten die dann auch nicht auf einer .de-Domain liegen sollte man zudem auch kritisch Hinterfragen was der Grund ist. Das hat manchmal ähnliche Gründe wie warum manche Firmen ihren Firmensitz nicht in Deutschland haben.

Halten wir fest: Nicht alles was womöglich in den 90ern im Bereich Onlinemarketing funktioniert hat, klappt auch noch 2012 … das gilt leider auch für Nikoläuse!

Rückblick u. Ansprache zum Jahresende

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

selbst gezeichnete Weihnachtskarte
„handsignierte“ Weihnachtskarte

Das Jahr ist nun fast rum und die letzten Tage des Jahres haben ja einen ganz besonderen Stellenwert. Ok, das ist jetzt kein Grund sentimental zu werden, aber einen Rückblick ist jedes Jahr wert und ich möchte dies in Hinsicht auf diesen Blog tun.

Danke, danke, danke!

Doch bevor ich noch einmal kurz zurück auf das Jahr 2011 blicke, möchte ich mich noch kurz bedanken. Eigentlich habe ich meinen Dank dieses Jahr in Form von handgezeichneten Weihnachtsgrüßen auf den Rückseiten unserer Weihnachtskarten untergebracht, aber da gerade was den Blog betrifft niemand von euch eine Weihnachtskarte von mir zugeschickt bekommen wird, werde ich es auf diesem Wege tun.

Mein besonderer Dank geht an Holger der mich hier im Blog unterstützt. Ohne ihn würde es z.B. keinen Podcast geben, denn allein käme einfach kein Dialog auf. Auch bei euch den Lesern dieses Blogs möchte ich mich bedanken. Ich kenne meine Leser zwar nur zum sehr kleinen Teil persönlich, aber die über das Jahr stetig ansteigenden Besucherzahlen sind Motivation genug für mich, euch weiterhin Dinge vorzustellen, die für mich neu sind, die ich lustig finde oder die ich einfach mit euch teilen möchte, weil sie euch vielleicht interessieren könnten. Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen Anregungen geben, mal etwas hier Gelesenes, Gehörtes oder Gesehenes auszuprobieren und vielleicht selbst etwas Neues für sich zu entdecken.

Und warum danke ich euch dafür? Ohne euch würde ich die eine oder andere interessante Sache bestimmt nicht ausprobieren oder genauer ansehen und auf diese Weise sind für mich auch viele interessante Einblicke dabei heraus gekommen.

Ich wünsche euch und euren Familien ein harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

selbst gemachte u. bemalte Weihnachtskarte
Fröhliche …
Handgemalte Weihnachtskarte
… Weihnachten!

Jahresrückblick

Hier nun ein kleiner monatlicher Jahresrückblick:

Januar 2011

Im Januar ist die Serie „Was ist eigentlich …?“ gestartet. Dinge die mir im Alltag über den Weg gelaufen bzw. zu Ohren gekommen sind und bei denen man gar nicht hinterfragt, was eigentlich dahinter steckt, nehme ich in dieser Serie genauer unter die Lupe. Somit wurde im Januar auch geklärt, was Email-Farbe ist.

Februar 2011

Auch wenn der Februar der kürzeste Monat ist und unserer Podcast in etwas größeren Abständen erscheint, gab es im Februar gleich zwei Folgen. Erst kümmerten wir uns um Sammelleidenschaften und am Ende des Monats befürchteten wir dann den Weltuntergang.

März 2011

Der Februar deutete es schon an und im März wurde es dann aufgrund der neuen Anschaffung etwas Gitarren-lastig im Blog. Nachdem ihr nun aber wisst was für Gitarren-Modelle es gibt, habe ich mir für die Gitarrenbeiträge ein neues „zu Hause“ gesucht und ausgewählte Beiträge werden zwar nicht mehr im Blog-Feed erscheinen, dafür aber in einem gesonderten Bereich hier im Blog.

April 2011

Der Frühling ist eine Jahreszeit die Lust auf den Sommer macht und wenn sich sonst schon langsam beginnt alles draußen abzuspielen, dann kann man sich wenigstens mal den Mac Mini von Innen anschauen. Ein absoluter „Draußen-Tipp“ und das nicht nur im Sommer sind dann aber trotzdem die Gärten der Welt (in Berlin).

Mai 2011

Im Mai ging es dann langsam los an der Kajak- und Strandfigur zu arbeiten. Ganz unkompliziert geht das z.B. mit den Thera-Bändern. Autos spielten sowohl bei mir als auch bei meiner Frau in diesem Monat eine Rolle. Während wir also mit der Stretch-Limousine oder mit 240 im Sportcoupé auf dem Weg zur Arbeit waren, stellte mein kleiner Cousin seinen BIFI-Werbespot vor mit dem er letzlich bei einem Wettbewerb auf Platz 2 kam!

Juni 2011

Das Biest aus Kassel war in diesem Monat mein persönliches Highlight und brachte mich in interessante Kreise. Das Biest vom besten Freund hingegen schaffte es in die offizielle Briefmarkenserie eines Zustelldienstes. Seit Juni wissen wir übrigens auch, dass die Zeugnisse in der Grundschule Lernberichte heißen und wie detailiert sie aufgebaut sind.

Juli 2011

Tierrisch ging es in diesem Monat zu. Neben Vogelspinnen und Zecken waren auch 21 Riesenschlangenbabys das Thema im Juli.

August 2011

Im Hochsommer ist es heiß, aber dass man mit Geschwindigkeit Hitze ersetzen kann, das zeigt der Handtrockner mit 640 km/h. Nicht ganz so schnell aber auch noch flott ging es dann im Rückblick auf die Luftkiseenbvoot-EM 2002 zu. Wer es ruhiger mag, der kann sich ja das nepalesische Spiel Bagh Chal selbst basteln und dann spielen.

September 2011

Rätselhaft ging es im September zu. Sind Frösche in Wirklichkeit braun und was ist das für eine antike Gitarre?

Oktober 2011

Beitragstechnisch haben wir Deutschland im Oktober verlassen. Marco hat uns hier ein paar eindrucksvolle Fotos von Wat Pho in Thailand und des Antelope Canyons in Arizona geliefert. Lacher des Monats ist mit Sicherheit das Offiziersmesser bei Amazon. Und dann war da noch mein Jahres-Highlight: Zum exklusiven Abendessen an die Ostsee!

November 2011

Dass man es beim Sport auch ruhiger angehen kann merkte ich zwar erst am Jahresende, aber die Pulsuhr wird mich zukünftig beim Sport zügeln. Und weil man am Jahresende auch ein wenig voraus schaut, kam ich auf die Idee ein Projekt als persönliche Herausforderung zu starten.

Dezember 2011

Und schon sind wir am Jahresende angekommen. Zwar bin ich im Casino nicht reich geworden, aber das ist ja kein Beinbruch und zur Not lass ich mich von Nick Vujicic mit Freude anstecken.

Gerade den letzen Link möchte ich euch unbedingt noch einmal ans Herz legen! In diesem Sinne: Genießt die Feiertage und kommt gut in das neue Jahr – es wird großartig!

Fröhliche Weihnachten!

Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner

Weihnachten 2010
Fröhliche Weihnachten

Bei Weihnachten denkt man ja in erster Linie an „Familie“, aber nicht nur die sind zu Weihnachten im Visier des Weihnachtsmannes. Auch in der Geschäftswelt flammen die Gefühle zu Kunden und Geschäftspartner auf und deshalb ist auch bei uns kurz vor Weihnachten emsiges Kisten packen angesagt.

Was unsere Geschäftspartner unter dem Weihnachtsbaum liegen haben werden, kann ich leider nicht verraten, dazu bin ich als Verbündeter der Weihnachtselfen nicht legitimiert, aber soviel kann ich verraten: „Hmmmmmmmmmm ….. !!!“

Tja, das ist er also der „Geist der Weihnacht“ der einmal mehr deutlich macht, dass eine Geschäftsbeziehung nicht immer mit Ellenbogen ausgefochten wird sondern schon fast eher auf den Säulen der Zuneigung aufbaut. 😉

Es heißt halt auch nicht umsonst GeschäftsPARTNER, deshalb sollte man ihn auch wie einen behandeln … aber selbstverständlich nicht nur zu Weihnachten!

Kiste für Weihnachtsgeschenk
Hamster zu Weihnachten?
Kiste für Weihnachtsgeschenke
Geschenke für Geschäftspartner

Auch ich wurde dieses Jahr wieder reichlich beschenkt und ich meine damit in erste Linie immaterielle bzw. ideelle Dinge. Chance, Projekte und Beziehungen zu Menschen lassen sich vielleicht nicht verpacken, aber in ihnen steckt manchmal mehr als man auf den ersten Blick sieht. – Bevor ich aber anfange philosophisch zu werden (dafür ist der Podcast da) mache ich es kurz:

Ob ihr Geschäftspartner, Kollegen, Freunde, Leser dieses Blogs oder Hörer des Podcast seid – habt ein schönes Weihnachtsfest!

Beitragsfrequenz im Dezember

Etwas Ruhe in der Vorweihnachtszeit

Eigentlich hatte ich bereits im Oktober vor, die Beitragsfrequenz von „täglich“ auf einen 2-Tage-Rhythmus umzustellen. Da für euch die Vorweihnachtszeit sicherlich auch ein wenig ausgefüllter ist, wäre das sicher auch nicht so tragisch.

Ich versuche diese Änderung nun im Dezember testweise durchzuführen aber ab Januar geht es wieder ganz normal weiter. Um ehrlich zu sein bin ich mir aber nicht wirklich sicher, ob ich das durchhalte.

Und was mache ich mit der ganzen gewonnenen Zeit? – Naja, eigentlich ist es so, dass mit diesem 2-Tage-Rhythmus auch ein paar technische Tests verbunden sind, die den Blog betreffen. Wirklich ruhiger wird es also nur für euch 😉

Technische Panne beim Podkasten

Folge 1 statt 3

Wer am letzten Wochenende die dritte Folge des Podkasten hören wollte, der wurde mit der 1. Ausgabe bedient. Diese Wiederholung war ungewollt, der Fehler ist bereits behoben, aber für alle die über iTunes den falschen Podkasten bereits bezogen hatten, gibt es heute gleich das doppelte Hörvergnügen.

Hier also Podkasten Ausgabe 3. Die Antwort zu diesem Brief könnt ihr in wenigen Stunden in Folge 4 hören!

Zum korrigierten Originalbeitrag >>

>> Sendung jetzt kostenlos anhören/herunterladen (MP3)

Erotik-Podcast am Wochenende

Ui, ui, ui, …

Ich weiss, Einige von euch warten schon seit Längerem auf die häufig angekündigte und oft verschobenen Story der „ohrlosen Zwillinge“. Was hinter dieser rührenden Geschichte steckt, erfahrt ihr dann aber definitiv morgen!

Heute möchte ich nur kurz den Podcast ankündigen der am Samstag hier erscheinen wird. Thema ist wie bereits im letzten Podcast angekündigt „Erotik“. – Am besten ihr ladet den Podcast gleich am Samstag so schnell wie möglich herunter, bevor ich mich umentscheide und ihn wieder vom Netz nehme.