Was ist eigentlich ein W154?

So kam der Silberpfeil zu seinem Namen

Silberpfeil von 1939
stylisches Holzlenkrad

Eigentlich könnte der Beitrag beginnen mit „So sehen Sieger aus …!“ und tatsächlich hat der Silberpfeil eine erfolgreiche Rennsportkarriere hingelegt. Gemeint ist jedoch nicht der Mercedes den wir aus der aktuellen Formel 1 kennen. Werfen wir einen Blick zurück auf die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg.

Im folgenden Video gibt es einen Silberpfeil (W154) von 1939 zu sehen:

Wie kam der Silberpfeil (Silver Arrow) aber eigentlich zu dem Namen, der auch heute noch die Schnittigkeit der Rennsportwagen von Mercedes unterstreichen soll?

Folgt man den „Autohistorikern“ dann kommt die Idee nicht vom Stuttgarter Autobauer selbst. Die erste Erwähnung in diese Richtung soll 1932 während eines Rennens von einem Radiomoderator gekommen sein, der von einem „silbernen Pfeil“ sprach. Grund war die silberne Oberfläche des Wagens, die nach einer Theorie daher kommt, dass die originale weiße Farbe heruntergeschliffen wurde um Gewicht zu sparen. Anderen Aussagen zufolge handelte es sich nicht um das silberne Schimmern der Alukarosserie, sondern um eine silberfarbende Lackierung.

Mercedes Silberpfeil
Mercedes W154 (1939)

Eines steht jedoch fest, der Silberpfeil wurde nach seinem silbernen Auftreten und seiner Geschwindigkeit benannt und für seinen Erfolg war der Wagen bekannt. Die ungebändigte Kraft der damaligen Rennsportwagen wurde dann durch ein 3-Liter-Limit für die Motoren um 1939 herum versucht unter Kontrolle zu bringen.

Bis 1939 wurde der von Mercedes im Rennsport eingesetzte Wagen nach und nach ausgebaut und verbessert. Was 1932 mit dem WS06 begann, 1934 mit dem W25 weitergeführt wurde gipfelte nach dem W125 von 1937 in den Jahren 1938 und 1939 im W154. Zuletzt hatte der Wagen 480 PS und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h bei einem Verbrauch von einem Liter Spezialsprit pro Kilometer. – Dagegen ist dieser Bursche von Mercedes ein Waisenknabe!

Und, Interesse an weiteren Stories von Mercedes? Falls ja, erfährst du hier Warum der Mercedes auch mit Flügeln nicht fliegen kann

Longboarding mit Cruiserboard

Das Mini-Longboard

Cruiserboard + Longboard
Cruiserboard + Longboard

Durch dieses geniale Video bin ich vor 2 Jahren auf Longboards aufmerksam geworden und habe sofort richtig Lust auf diese Form des Rollbretts bekommen. Meine Begeisterung ist auf den damals 9-jährigen Sohn übergeschwappt und so standen wir kurze Zeit später im Longboard-Geschäft.

Mittlerweile hat er sich sein zweites Board zugelegt, ein sogenanntes Cruiserboard. Das hat die gleichen Eigenschaften wie ein Longboard ist jedoch deutlich kleiner ist.

Beide Boards sind im folgenden Video im Einsatz zu sehen.

Ein Longboard ist durch seine im Vergleich zum Skateboard größeren und weicheren Räder sowie dem breiten Radabstand einfacher zu fahren und auch für unebenen Boden sehr gut geeignet. Eine Brettlänge von 90 bis 150 Zentimeter gibt zusätzliche Stabilität. Dadurch ist das Longboard genau das richtige Brett zum „Cruisen“ für Einsteiger.

Die Größe eines Longboards hat jedoch auch einen Nachteil, es ist eher sub-optimal für die Mitnahme in die Schule oder auf Klassenfahrten. Die sogenannten Cruiserboards gleichen diesen Nachteil durch eine maximale Brettlänge von 80 Zentimetern ein wenig aus. Sie sind also kürzer, haben in Bezug auf das Rollverhalten aber die gleichen Eigenschaften wie ein herkömmliches Longboard.

Der Sohn ist mit seinem Cruiserboard durch die Reduzierung der Brettlänge von 105 Zentimeter auf 70 Zentimeter noch mobiler geworden. Ein anderer sehr großer Vorteil des angeschafften zweiten Boards ist, dass ich nun auch des Öfteren auf das große Longboards des Sohnes zurückgreifen und mit ihm zusammen fahren kann (siehe Video oben).

Die nächste Größensteigerung wäre übrigens ein Pennyboard mit einer Länge von ca. 56 Zentimeter … habe ich probiert, ist mir aber zu gefährlich! 😉

Beweg dich!

Der moderne Bewegungsstillstand

Keine Sorge, ich möchte mit diesem Beitrag nicht dazu aufrufen ab morgen um 6 Uhr in Jogging-Klamotten vor der Tür zu stehen. Es geht nicht um Sport, sondern um Bewegung und das sind zwei Dinge die weiter auseinander liegen als man vermuten mag.

Es spricht ja nichts dagegen sich Reserven aufzubauen, aber bei unseren heutigen Ernährungsmöglichkeiten sind Fettreserven das Letzte was wir brauchen. Die goldene Regel: Je mehr man sich ernährt, desto mehr sollte man sich bewegen, denn unser Körper hat auch in tausenden von Jahren Evolution noch nicht verstanden, dass die nächste Nahrungsquelle immer gleich um die Ecke ist!

Bewegungslos zur Beute

Aber fangen wir ganz am Anfang an: Unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler. Beides hatte mit sehr viel Bewegung zu tun. Die Jagd hat sich heute darauf reduziert mit dem Auto sehr nah an die Beute heranzufahren und sie dann nahezu kampflos in einem rollenden Metallkäfig zu legen. Die Bewegung bei der Jagd haben wir also auf ein Minimum reduziert. Oder wir lassen uns die Beute bringen, doch auch der Beutevermittler kommt im rollenden Gefährt, klingelt an der Tür und legt sie einem dann quasi vor die Füße. Unsere Hauskatzen haben sich das mittlerweile auch gut abgeschaut.

Wenn man es genau nimmt, hat das Jagen heutzutage viel mehr Ähnlichkeit zum damaligen Sammeln und genau diese Tätigkeit haben wir auch optimiert. Wir sammeln nämlich Pfunde, am eigenen Körper. Man weiß ja nie wofür man die mal brauchen könnte! Im Prinzip ist unser Körper eine riesengroße Spardose für Energiereserven. Wir brauchen also nichtmal mehr die Beute holen gehen oder bringen lassen, sondern könnten eigentlich auf die körpereigenen Reserven zurückgreifen … KÖNNTEN! …

Bewegungsausgleich

Wir haben also im Laufe der Zeit die Bewegung nahezu komplett unserem Jagd- und Sammelverhalten weg-optimiert. Unsere Beute ist im Vergleich dazu deutlich größer geworden. Es ist nicht so, dass wir jetzt jeden Tag ein Mammut verspeisen … aber so ähnlich.

Den Bewegungsmangel könnten wir nun mit Sport ausgleichen, aber es ist völlig in Ordnung, nicht den Wunsch zu verspüren sich Abends im Fitness-Studio zu quälen, zumal es fraglich ist, ob man die gewünschten Ergebnisse erzielt. Wenn man sich das Publikum in diesen Sportanstalten anschaut, könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, man erreiche dort eher das Gegenteil.

Zurück zur Bewegung

Den Mangel an Bewegung auszugleichen bekommt jedoch man ohne viel Aufwand hin. Dazu muss man nicht mit dem Speer durch einen Supermarkt rennen. Alles fängt mit einer einfachen Frage an: Wo reduziere ich aus Gründen des Komforts Bewegung? Wer mit dem Segway vom Wohnzimmer in die 2 Meter entfernte Küche fährt, könnte zum Beispiel sofort Komfort gegen Bewegung eintauschen.

Und auch wer kein Segway hat, wird mit etwas Aufmerksamkeit unzählige Möglichkeiten finden mit Bewegung (und ohne viel Aufwand) zum gleichen Ziel zu kommen wie mit einem der im Folgenden aufgeführten Bewegungsreduzierer:

  • Auf einer Rolltreppe muss man nicht stehen auf der linken Seite kann man in den meisten deutschen Städten ungehindert laufen.
  • Wo ein Fahrstuhl ist, sind Treppen nicht fern und solange man nicht mehr als 3 Etagen überbrücken möchte, ist eine Treppe eine sehr gute Alternative.
  • Warum soll die nächstgelegene Haltestelle denn die Bessere sein? In Großstädten liegt die nächste Haltestelle nur 2 Minuten Fußweg entfernt!
  • Für einen Fahrweg von unter 5 Minuten das Fahrrad zu nehmen ist den Aufwand nicht immer nötig.
  • Man sollte nicht immer soviel nehmen wie man tragen kann, sondern lieber mehrmals gehen. Das hört sich total ineffektiv an ist aber ein gesunder Bewegungsspender.
  • „Kannst du mir mal bitte XY rübergeben!“ – Steh auf und geh selber!

Das sollen nur mal ein paar Anregungen zu sein, es gibt noch tausend andere Möglichkeiten!

Bewegungs-Theorie in der Realität

Kritikern sei die Frage eingeräumt, ob es denn überhaupt etwas bringt sich zu bewegen. Ja logisch! Unser Körper ist ein Bewegungsapparat und wer den später nicht aufwendig ölen und schmieren lassen will, der hält ihn heute in Bewegung. Vor dem Fernseher zu stehen und die Arme Baumeln zu lassen wäre ja schonmal ein Anfang, aber letztlich nicht so effektvoll. Bewegung ist völlig unschädlich und steht zur damit erzeugten Abnutzung in einem sehr guten Verhältnis. Und nochmal: Bewegung hat nichts mit Sport zu tun!

Ich habe meine Theorie übrigens mal ausprobiert und es ist tatsächlich so, dass man ohne großen zeitlichen Aufwand das Bewegungspensum verdoppeln kann! Ich werde darauf nochmal in einem gesonderten Beitrag eingehen und mal ein preiswertes Mess- und Motivations-Instrument vorstellen!

Zum Abschluss werde ich mal kurz zum Finanzberater: Damit nichts schief geht, beachtet bitte folgenden Hinweis. Man sollte zu den Bewegungsalternativen nur greifen, wenn man Zeit über habt. Auf keinen Fall solltet man Zeit verwenden die dann woanders fehlt. Wer mehr als 8 Stunden am Tag schläft oder mehrere Stunden am Tag Unterhaltung konsumiert (Fernsehen, Videospiele, etc,) der braucht sich hingegen keine Sorgen machen, der hat ja ein dickes Zeitkonto und kann da ordentlich zulangen.

So, und jetzt hoch! Es wird Zeit für die ersten Schritte am heutigen Tag!

Winziges Fitnessstudio

Sport mit Sauna-Garantie

winziges Fitness-Studio
Fitnessstudio mit eigenem Gehweg

Ich bin eigentlich nicht der Typ, der im Urlaub ins Fitnessstudio geht. Als ich aber las, dass bei unserem mehrtägigen Aufenthalt im Serengeti-Park bei Hannover auch Fitnessmöglichkeiten vorhanden sind dachte ich: „… also, pfff … ja, warum eigentlich nicht …“.

Für einen verregneten Tag sollte ein bißchen Sport eine Alternative sein, auch wenn so ein Fitnessstudio gerade bei schlechtem Wetter mit Sicherheit überlaufen sein wird.

Als ich die Fitnessmöglichkeit dann vor Ort sah, wurde mir sofort klar, dass die sogar überlaufen ist, wenn man da allein hin geht. Das 5-eckige Haus war so winzig, dass gerade ein Crosstrainer, eine Hantelbank und ein Spinningbike hineinpassten. Wenn dann auch noch alle 3 Geräte gleichzeitig benutzt werden würden (sofern das überhaupt möglich ist) wäre das innerhalb weniger Sekunden sogar die nicht angekündigte Sauna-Möglichkeit.

Fitnessstudio in klein
Geräte-Vielfalt …
Fitnessgeräte im Mini-Fitnessstudio
.. im der „Sporthütte“

Die Erwärmung sollte man übrigens vor dem Häuschen machen, oder man räumt alle Geräte vor die Tür der kleinen Hütte, damit man ein wenig Platz hat. Bei Hantelübungen schult man übrigens gleich noch die Aufmerksamkeit, während man versucht mit der Hantelstange nicht an den anderen Geräten hängen zu bleiben.

Falls ihr zu Hause ein Zimmer habt, das in der Größenordnung der Fitness-Hütte liegen sollte und ihr jetzt überlegt daraus auch ein Fitnessstudio zu machen, würde ich euch von so großen Geräten abraten. Hier ein paar alternative Fitnessgeräte die nicht so viel Platz einnehmen: BOSU Balance Trainer, Gymstick, Terraband, Pulsuhr

Übrigens hat man im Serengeti-Park eine noch viel bessere Fitnessmöglichkeit. Statt sich an Geräten zu quälen geht man einfach mal mit vollgepackter Tasche in eines der Affengehege und jagt dann die Affen durch den Käfig um seine Sachen wiederzubekommen … 😉

Was ist eigentlich ein SUP-Board?

Stehend auf dem Wasser

Ich habe in einem der letzten Artikel etwas größere Bretter zur Fortbewegung vorgestellt: Wing- und SUP-Boards. Letztere fand ich dabei so interessant, dass ich sie mir ein wenig genauer angeschaut habe. Was ist denn aber eigentlich ein SUP-Board?

Die Antwort ist einfach: SUP steht für Stand Up Paddling zu Deutsch „Stehpaddeln“. – Im Prinzip ist das also die entspannte Art des Surfens. Entstanden sind die SUP-Boards im Großraum Polynesien/Hawai. Ursprünglich zum Angeln und später haben Surflehrer auf diesen Brettern ihre Schüler beaufsichtigt.

Die Länge der SUP-Boards liegt um die 3 Meter. Anfänglich handelte es sich bei SUP-Boards um stabile Bretter aus Materialien wie PE, Epoxy oder Karbon. Ein SUP-Board ist also nicht nur aus dem gleichen Material sondern auch genauso sperrig wie ein Kajak.

SUP-Boards
SUP-Board-Informationsmaterial
SUP-Boards
SUP-Boards

Seit einiger Zeit gibt es sogenannte „Inflateables“. Diese auch als iSUPs bezeichnete SUP-Boards sind aufblasbar. Das darf man sich jetzt aber nicht wie eine große Luftmatratze vorstellen, sondern eher wie ein aufblasbares Gewebe. Ein aufblasbares SUP-Board ist fast so stabil wie ein herkömmliches. Der größte Vorteil ist jedoch, dass es um einiges transportfähiger ist. In einem großen Rucksack verpackt kann man zwischen 10-20 Kilogramm kompakt transportieren.

Das hört sich alles sehr gut und interessant für mich an und da die Wassernähe vorhanden ist und ich ja gern mal (mit dem Kajak) paddel ist das Ausprobieren eines SUP-Boards die nächste logische Konsequenz. Sowohl in Büro- als auch in Wohnnähe habe ich zufällig je ein Fachgeschäft für SUP-Boards und somit die Möglichkeit diese Bretter mal aus der Nähe in Augenschein zu nehmen.

Nach dem Besuch dieser Läden kann ich nun noch weniger widerstehen und beschäftige mich derzeit mit den Fragen: Nehme ich ein Allrounder- oder ein Touring-Board? Welcher Hersteller soll es sein, Red Paddle, Mistral oder Fanatic?

SUP-Boards
SUP-Boards
Longboards
Longboards: Verwandte mit Rädern

Da der Sommer ja noch ein paar Tage anhalten wird, bin ich guter Dinge, dass ich noch in dieser Saison ein SUP-Board ausprobieren werde. Die Leihgebühren liegen je nach Anbieter bei ca. 50 Euro pro Tag. Einen Verleih habe ich bereits gefunden, fehlt also nur noch die Zeit für den SUP-Test.

Die Fotos in diesem Beitrag sind in der Berliner Filiale von www.funsport.de entstanden.

Lange Spaß-Bretter

Die großen Geschwister vom Skateboard

Bei den Brettern die die Welt bedeuten, handelt es sich ja um die Bühne, bei den Brettern die Spaß bedeuten um Skateboards und ihre Varianten. Eine etwas größere Variante des Skateboards – das Longboard – hatte ich ja schon einmal vorgestellt. Im Vergleich zu dem was ich euch heute vorstelle hat es den Namen aber nicht wirklich verdient.

Wingboards

Das Longboard ist ja die größere Ausführung des Skateboards. Der Ursprung der Rollbretter soll ja darin liegen, dass die Surfer auch auf dem Trockenen nicht auf ein Brett unter den Füßen verzichten wollten. Beim Wingboard wird dabei nicht einmal ein Kompromiss in der Größe eingegangen, denn mit 1,80 Meter Länge ist das Wingboard doch eher ein Surfbrett mit Rollen statt ein Skateboard.

So wie das Longboard sollte auch das Wingboard hervorragend zum Cruisen geeignet sein.

Mehr im Internet: wingboards.de

Sup-Boards

Eine andere Art von großen Brettern die meine Aufmerksamkeit geweckt hat sind Sup-Boards. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Surfbrettern ist nicht zu leugnen, aber diese Ähnlichkeit ist eher oberflächlich. Eigentlich sind die Sup-Boards eher sowas wie Longboards nur für das Wasser. Und da man sich im Wasser schlecht mit dem Fuß abstoßen kann, benutzt man hier ein Paddel.

Für ruhige Gewässer wie zum Beispiel die Spree sind die Sup-Boards sicherlich hervorragend geeignet. Dort bin ich ja gern mit dem Kajak unterwegs aber mit einem Sup-Board über die Spree zu paddeln kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Es gibt zwei Varianten des Sup-Boards: Eine zum „Aufblasen“ sowie das massive Brett. Preislich liegt das Brett zum Stehpaddeln um die 1.000 Euro. Das ist ein sportlicher Preis, aber wie ich gesehen habe, kann man die Bretter für 40 bis 50 Euro pro Tag leihweise testen, bevor man nach dem Kauf feststellt, dass man das Brett aufgrund fehlenden Gleichgewichtssinns nicht nutzen kann.

Mehr im Internet: www.sup-way.de

Halfpipe im See

Zum Abschluss möchte ich noch die Lücke zwischen Brettern mit Rollen und dem Wassersport schließen. Im folgenden Video seht ihr eine Rampe die mitten in einem See (Lake Tahoe, Nevada/Kalifornien) installiert wurde:

Ihr seht, das Skateboard hat einige große Brüder die einen Blick wert sind und die eine Menge Spaß bereiten können!

Stockcar: Rundenweise Blechschäden

Hier fliegen die Fetzen!

Blechschäden sind der Albtraum eines jeden Autofahrers. Ok, also nicht wirklich jeden Autofahrers. Es gibt eine Szene in der gibt man sein Bestes Beulen in Serie zu produzieren. Das wo man sich im alltäglichen Straßenverkehr zusammenreißen muss, leben Stockcar-Fahrer mit größter Leidenschaft aus.

Wer sich das nicht so genau vorstellen kann, dem sei ein Blick in das folgende Video empfohlen:



Der beste Freund, dessen eigenes Fahrzeug ja offensichtlich schon mal als Stockcar in einer Werkstatt eingesetzt wurde, nahm mich kürzlich mit nach Herzfelde zu dem im Video gezeigten Stockcar-Rennen.

Es war ein interessanter, kurzweiliger und unterhaltsamer Tag. Für 8 Euro pro Person (Kinder bis 12 Jahre frei) hatten wir eine Menge Spaß! Während wir den sich teilweise überschlagenden Autos zusahen, gab es Deftiges vom Grill. In der Rennpause ging es dann ins Fahrerlager, wo fleißig geschraubt, geschweißt und gehämmert wurde und man sich die Stockcars mal ganz aus der Nähe ansehen konnte.

Stockcar-Rennen (Herzfelde bei Berlin)
Stockcar
Stockcar wird "abgeschleppt"
Inneres eines Stockcars

Übrigens ist es nicht so, dass im Wort „Stockcar“ irgendwie die Bedeutung steckt ein Karambolage-Rennen zu fahren. Und wenn man es genau nimmt, wird beim Stockcar-Rennen eigentlich nur ein wenig agressiver gedrängelt.

Was bedeutet eigentlich „Stockcar“?
Ein Stockcar ist eigentlich nichts anderes als ein Fahrzeug „von der Stange“. Im Klartext heißt es, dass im Stockcar-Rennen Serienfahrzeuge und keine speziellen Rennwagen unterwegs sind.

Auch wenn es sich beim Stockcar-Rennen um einen Vollkontakt-Sport zu handeln scheint ist Sicherheit ganz groß geschrieben. Ähnlich wie beim American Football führen sehr harte Kollisionen bei denen der Anschein einer Verletzung entstanden ist zur sofortigen Unterbrechung. Man muss aber dazu sagen, dass es teilweise gefährlicher aussieht als es ist und die Fahrer gut geschützt in ihren Autos sitzen.

Stockcar von hinten
Stockcars
Stockcar
Stockcar

Auf ProSieben gab es ja kürzlich „Die große TV Total Stockcar Crash Challenge“ zu sehen. Im direkten Vergleich kann ich nun sagen: In Herzfelde kommt man nicht nur näher ans Renngeschehen es ist auch um Einiges kurzweiliger … kann an den fehlenden Moderationen und der fehlenden Werbung liegen. Im Gegensatz zu einem im Auto sitzenden „Promi“ findet sich hier auch schnell jemand zum Mitfiebern und wenn es nur daran liegt, dass das Auto in der eigenen Lieblingsfarbe lackiert ist.

Der im Video gezeigte orangfarbende Kleinwagen mit der mittelschweren Behinderung im Bereich der Hinterräder war übrigens absoluter Publikumsliebling, was sicherlich daran lag, dass er den bemittleidenswerten Eindruck vermittelte eigentlich keine Chance zu haben.

Den nächsten Stockcar-Rennwochenende 31.5.2014 / 6.1.2014 habe ich mir schon dick im Kalender markiert!


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Balotelli-Mem (EM 2012)

Eine Geste wird zum Internet-Kult

Mario Balotelli (Internet Meme)

Die EM 2012 ist vorbei. Zwar war Italien den Spaniern im EM-Finale unterlegen, aber ein sogenanntes Internet-Mem ausgelöst durch Mario Balotelli wird bleiben.

Im Spiel gegen Deutschland riss sich der italienische Nationalspieler Mario Balotelli sein Oberteil vom Leib und zelebrierte so das spätere Endergebnis mit einer verkrampften Bodybuilder-Pose. Das Internet nahm diese Vorlage dankbar entgegen. Eine Persiflage auf diese Geste lies nicht lange auf sich warten und brachte alsbald einen Tumblr-Blog hervor.

Unter gotbalotelled.tumblr.com gibt es eine Sammlung von Bildern die Mario Balotelli kreativ untergebracht in verschiedenen Situationen zeigt.

In gewisser Weise hat Balotelli auf diese Weise auch das Spiel und das Ausscheiden der Deutschen Nationalelf bei der EM2012 im Internet unsterblich gemacht.

Mem EM 2012 (Mario Balotelli)
Mario Balotelli (Meme EM 2012)

Wer Lust auf weitere Meme hat, kann ja mal einen Blick auf folgenden Artikel werfen: Lustige Twitter-Meme

Deutscher Motoriktest DMT 6-18 (2012)

Bewegungsprüfung an Schulen

Ende Februar hat Kind1 in der Schule am Deutschen Motorik Test (DMT) teilgenommen. Der Test wurde von der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) entwickelt und soll Aufschluß darüber geben, wie es um die Motorik der 6- bis 18-jährigen steht.

Da die Stärken von Kind1 eher im mathematischen und musikalischen Bereich liegen, hofften wir wenigstens auf einen frustfreien Testverlauf aber dann kam es doch anders als gedacht.

Deutscher Motorik-Test DMT 6-18
Teilnahme-Urkunde
Übungen im Deutschen Motorik-Test (2012)
Übungen des DMT
Bewertung DMT 2012
Ergebnisse der einzelnen Übungen
Leistungsprofil (Deutscher Motorik-Test)
Gesamtauswertung des Motorik-Tests

Durchgeführt wurde der DMT in der dritten Klasse von 55 teilnehmenden Berliner Schulen.

8 Übungen mussten in dem Motorik-Test absolviert werden:

  • 20m-Sprint (Aktionsschnelligkeit)
  • Sit-Ups (Kraftausdauer)
  • rückwärts Balancieren (Koordination u. Präzision)
  • Seitlich hin und her (Koordination u. Zeitdruck)
  • Rumpfbeuge (Beweglichkeit)
  • Standweitsprung (Schnellkraft)
  • Liegestütze (Kraftausdauer)
  • 6-Min-Lauf (Aerobe Ausdauer)

3 dieser Übungen hat Kind1 weit überdurchschnittlich, 2 überdurchschnittlich und die restlichen 3 Übungen durchschnittlich abgeschlossen. Die vermutete Unsportlichkeit unseres Kindes ist somit offiziell widerlegt 😉

Ich bin nicht nur von dem Ergebnis begeistert, sondern auch von dem Test an sich. Er vermittelt einem auf jeden Fall eine guten und vor allem objektiven Überblick über tatsächliche Fähigkeiten. Außerdem dieser Test in meinen Augen ähnlich wie der Lernbericht in Klasse 1-2 sehr aussagekräftig und erfüllt damit nicht nur in einem Kriterium die von den Testentwicklern aufgestellten Anforderungen:

  • repräsentativ für das Spektrum des motorischen Leistungsprofils
  • voraussetzungsfrei
  • wissenschaftlich abgesichert
  • hohe Akzeptanz in der Praxis
  • einfache Durchführung und hohe Aussagekraft
  • einfache und belastbare Testauswertung

Man sagt der Jugend ja vermehrt Bewegunsprobleme nach … aber anscheinend wird das ja auch alles fein säuberlich geprüft und dokumentiert.


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„Trainingsgerät“ für die Balance

Balance-Training für Koordination und Körperhaltung

Man sagt: „Balance ist die Grundlage jeglicher Bewegung“ – Ok, um aufrecht durch eine Tür zu laufen braucht es jetzt keine besonderen Balancierfähigkeiten aber wenn man sich „sportlich“ bewegt, wie z.B. in einem Ballspiel, dann merkt man, dass Balance öfter gefragt ist als gedacht.

Und es gibt einen Unterschied zwischen der Feststellung das man nicht im Gleichgewicht ist und dem Ausgleichen der Balance. Bei letzterem sind Muskeln im Spiel und die lassen sich gezielt trainieren.

Bosu BalanceTrainer
Nur nicht das Gleichgewicht verlieren
BalanceTrainer Bosu
herausfordernder „Trainingsboden“

In anderen Beiträgen haben wir ja bereits geklärt, dass Training Spaß machen und auch die Hürde zum „Loslegen“ möglichst gering sein sollte. Der Weg ins Fitnessstudio kann da schon zum Risiko werden und gerade in kalten Jahreszeiten fällt es eventuell schwerer sich aufzuraffen. Aber es gibt ja auch die Möglichkeit zu Hause zu trainieren.

Ein geeignetes Trainingsgerät ist da der BOSU Balance Trainer. Der Name dieser Halbkugel die sehr an einen Gymnastikball erinnert ist ein Akronym von „both sides up“ was darauf hinweist, dass man ihn beidseitig einsetzen kann. Wem also das Balance halten auf der Kugel zu einfach ist, der dreht den BOSU Balance Trainer einfach um. – Aber für den Anfang muss es ja nicht gleich kompliziert sein.

Wer an seiner Balance, seiner Koordination und Körperhaltung arbeiten möchte der könnte sich zum Beispiel seine Lieblingssendung im Fernsehen ja auch auf diesem halben „Ball“ stehend ansehen. Das erfordert keinen zusätzlichen Zeitaufwand und man belohnt sich quasi gleich beim „Training“. Die Intensität des Trainings läßt sich durch die Anzahl der Beine steuern mit denen man auf dem Ball steht, sprich auf einem Bein ist man schon ein wenig mehr gefordert als auf Zweien.

Übungen auf dem Balance Trainer
Push-ups auf dem Bosu …
Übungen Bosu
… und der Bosu andersherum

Natürlich ist das Training auf dem BOSU nicht auf stehen und dabei das Gleichgewicht halten beschränkt. Man kann sein bisheriges Training mit ihm auch ein wenig intensivieren. Ob Yogaübungen, Pilates oder Krafttraining, auf dem BOSU benötigt man zusätzlich noch ein paar andere Muskeln, die möglicherweise ohne ihn nicht zum Einsatz kämen.

Ja und was macht man mit dem Balance Trainer, wenn man ihn gerade nicht benötigt? Möglichkeit 1: Luft raus lassen und in die Ecke stellen, Möglichkeit 2: den BOSU als Sitzgelegenheit verwenden. Es kann dann aber passieren, dass man in die Verlegenheit gerät Sit-Ups machen zu wollen.

Der BOSU kennt übrigens auch keine Altersbeschränkung und so haben auch Kinder ihren Spaß auf dem „Ball“. Bei uns ist es schon so, dass wir gerecht verteilte Trainingszeiten einräumen müssen, damit sich keins der Kinder benachteiligt vorkommt.

Erstaunlich wie das Stehen auf einem Bein plötzlich zur Herausforderung wird und verbunden mit viel Spaß dann auch noch den Ehrgeiz weckt. Ich werde die kommenden Monate also in mir ruhend auf einer Halbkugel verbringen 😉

Den BOSU-Balance-Trainer gibt es übrigens im VitalitySports-Online-Shop: www.vitalitysports.de


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