Plappertasche von Toyota

Roboter Kirobo Mini

Mobilität ist ja ein Thema das Autohersteller schon seit je her beschäftigt. Es ist aber auch ein Thema das sich gerade stark verändert.

Die aus dem Boden sprießenden Car-Sharing-Angebote zeigen, dass die Anschaffung eines eigenen Autos womöglich in den kommenden Jahre abnehmen wird und dann dringen auch noch Unternehmen die gar nichts mit Autobau zu tun haben in dieses Marktsegment (wie z.B. Tesla, Google oder der Flugzeughersteller „Airbus“).

Wie es aussieht sind Autohersteller also gezwungen sich auch ein wenig nach neuen Feldern umzusehen. Und so hat Toyota mit der Hilfe der Firma Vaio (ja genau, den Namen trugen die schicken Sony-Laptops Ende der 90er) einen Mini-Roboter auf den Markt gebracht, der als Beifahrer ein wenig Unterstützung liefern soll.

Um die 350 Euro soll der Elektrozwerg kosten. Seit dem Roboterhund Aibo sind ein paar Jahre ins Land gezogen aber reicht das um eine neue Roboter-Ära fpr den Konsumenten einzuläuten? Wie auch immer, allein dass sich große Hersteller mit diesem Thema beschäftigen ist ein Zeichen dafür, dass hier noch viel passieren wird!

Fliegende Autos ab 2017

Airbus hat’s versprochen!

Ich erinnere mich genau an diesen Moment Ende der 80er als am Ende des Filmes „Zurück in die Zukunft“ der DeLorean von Dr. Brown plötzlich von der Straße abhob und davon flog. WOW!

Die Filmemacher ließen in der Zwischenzeit noch einige Autos fliegen und jetzt scheint Airbus genug von Visionen zu haben und verkündet, dass bereits 2017 der erste Prototypen getestet werden soll.

Wie zielstrebig der europäische Flugzeughersteller an dem Thema ist, zeigte der diesjährige Auftritt auf dem Autosalon Genf. Dort präsentiert Airbus sein Projekt „Pop.up“.

Auf in die Zukunft

Sicherlich werden jetzt nicht plötzlich überall am Himmel fliegende Autos aufpoppen, aber die Richtung wird offensichtlich ganz klar eingeschlagen und für alles braucht es Visionäre und Wegbereiter.

Da ich gern in der Luft unterwegs bin, bin ich natürlich sehr gespannt was in dem Bereich noch passieren wird und vielleicht taucht Airbus ja hier auch schon bald öfter in der Kategorie „Auto“ auf.

Airbus-intern wird dieses Thema von der Abteilung „Urban Air Mobility“ vorangetrieben. Im Projekt Pop.up ist zudem das Unternehmen Italdesign beteiligt, das für Fahrzeuge wie den Lamborghini Huracan verantwortlich ist und schon … (und jetzt kommt’s) … seinen Beitrag zum DeLorean geleistet hat! – Na dann kann das ja nur ein Erfolg werden!

Wir sehen uns in der Zukunft …

Vlog-Clip #18 – Car Porn in Berlin!

Heiße Geschosse

Was ist der beste Ort, um zu zeigen was hat man? Genau, ein Showroom und davon haben Unter den Linden in Berlin gleich zwei große deutsche Automobilhersteller einen.

Und so protzen Mercedes und VW im Herzen der Hauptstadt um die Wette.

Ich glaube dieses Mal hatte VW die Nase vorn, denn gegen einen Bugatti Vision Gran Turismo, zwei Audi R8 V10 plus und einen Lamborghini Huracan haben die von Mercedes präsentierten Oldtimer schlechte Chancen.

Mit dem Bugatti hat übrigens etwas besonderes auf sich. Es handelt sich hierbei um ein eigentlich für das Playstation Spiel „Gran Turismo“ geschaffenen virtuelles Fahrzeug, dass jedoch den Sprung in die reale Welt geschafft hat.

Hier zwei weitere Videos von getrennte Besuche bei VW und Mercedes:

Du willst mehr zu den Vlog-Clips erfahren dann lies hier!

Der Neue: Lamborghini Huracan

Ein neues Kapitel

Eigentlich kann sich Lamborghini nicht beklagen, denn mit dem Gallardo haben sie einen Stier im Stall der 10 Jahre lang ein Kassenschlager war und sich mehr als 14.000 Mal verkauft hat. Lamborghini hatte schon andere Zeiten erlebt in denen gerade mal ein paar hundert Wagen vom Band rollten.

Und eigentlich heißt es ja auch: „Never change a winning team“ aber in Sant’Agata Bolognese wurde 2014 eine Legende in den Ruhestand geschickt um eine neue zu schaffen. Mit dem Huracan (dem Nachfolger des Gallardo) schlägt Lamborghini ein neues Kapitel auf.

Im folgenden Video ersteinmal ein kurzer Blick auf den Huracan:

Unbesiegbarer Nachfolger?

Huracan ist (der Lamborghini-Tradition folgend) der Name eines unbesiegbaren Stiers aber auch der Maya-Gottes des Windes, Sturms und Feuers. Der Name allein ist schon eine Kampfansage und das klare Ziel mit diesem Nachfolger den Gallardo als meistverkauftesten Lamborghini abzulösen.

Und tatsächlich stehen die Chancen gut, denn der als alltagstaugliche Supersportwagen konzipierte und auf dem Genfer Autosalon im März 2014 vorgestellte Huracan hatte bereits vor offiziellem Verkaufsstart mehr als 1000 Vorbestellungen. Im Jahr 2014 verließen 1540 Huracans das Werk in Sant’Agata Bolognese.

Italienische Tradition

Vergleichbare Geschosse wie der Audi R8, McLaren 650S, Ferrari 458 und Co haben damit ernstzunehmende Konkurrenz. Auch wenn Lamborghini mit dem 2-türigen Coupé in die Zukunft blickt, finden sich ein paar traditionelle Elemente. So erinnert die schwarze, mit Lamellen versehene Motorabdeckung an den Miura und Urraco und wenn man sich die Felgen-Variante „Giano“ anschaut, dann erkennt man dort schon das 5-löcherige Design der Felgen vom legendären Countach.

Das war es dann aber auch schon fast mit Rückblicken, denn eigentlich geht es beim Huracan eher darum eine neue Ära einzuleiten. Somit ist nicht verwunderlich, dass der Wagen zum Beispiel ausschließlich auf LED-Beleuchtung setzt.

Felge Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracan (2014)
Headlight (LED) Lamborghini Huracan
Lamborghini LP610-4

Für seinen Fahrer hält der Huracan Einiges bereit, so zum Beispiel trotz seiner Maße (Länge: 4,45m / Breite: 1,92 / Höhe: 1,16m) mehr Platz im Innenraum als sein Vorgänger. Außerdem lässt sich zwischen zwei Charakteren wählen: Im Modus Strada ist gilt es einen halbwegs zahmen Stier zu steuern, sportlicher geht es im Sport-Modus zu und bei wem es wild zugehen kann der fährt den Sportwagen im Cross-Modus.

Außerdem gibt es eine Menge zusätzliche Extras und 17 verschieden Farbe die zum Teil in matt, metallic oder mit Perl-Effekt daher kommen.

Dafür steht LP610-4 …

Das Herz des dieses Lamborghinis liegt wie gewohnt direkt im Rücken des Fahrers. Der V10 verleiht ihm 610 PS für eine Spitzengeschwindigkeit von 325km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden auf die Straße gebracht mit einem Allradantrieb. Und aus diesen technischen Details hat der Huracan seinen „anderen“ Namen er hört nämlich auch auf die Bezeichnung LP610-4.

Kurz zur Aufschlüsselung des Namens: LP steht für Longitudinale Posteriore (bezieht sich auf dem hinten liegenden Motor), 610 steht für die Anzahl der PS und die 4 für den Allradantrieb.

Die Preisfrage

Ok, kommen wir zur wichtigsten Frage: Gibt es eine Anhängerkupplung? – Spaß bei Seite! Natürlich stellt sich hier die Preisfrage: Was soll das gute Stück den kosten? Der Basispreis liegt bei ca. 240.000 US-Dollar mit Extras kommt man schnell über 320.000 US-Dollar.

Es gibt aber auch eine Schnäppchen-Variante den LP580-2 – ja richtig, der Motor ist hinten, der Wagen hat „nur“ 580 PS und lediglich Zweiradantrieb. Dieser Kompromiss spart drückt den Preis auf ca. 200.000 US-Dollar.

Natürlich muss man auch nach dem Kauf die Kosten im Blick behalten und deshalb sollte nicht verschwiegen werden, dass der Huracan einen Verbrauch von 12,5 Litern pro 100km hat aber er erfüllt die EU6!

Bonusmaterial

Als Belohnung für das Erreichen des Endes dieses Artikels gibt es noch den offiziellen Lamborghini Huracan Spot – Viel Spaß beim Ansehen!

Concept Vision von Skoda

Bling Bling aus Tschechien

Skoda Vision C (2014)

Im Juni 2014 war auf der AMI in Leipzig die Deutschlandpremiere eines Skodas, der die zum VW gehörende Automarke aus Tschechien in ein ganz anderes Licht rückte. Denn eigentlich verbindet man Skoda eher mit den Attributen „zurückhaltend aber praktisch und preiswert“. Jetzt wird jedoch geprotzt!

Ich nicht der Einzige gewesen sein der am Messestand von Skoda völlig irritiert war als er dem Skoda Vision C gegenüber stand und sicher hat er bereits einige Monate zuvor bei seiner Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon für Verwunderung gesorgt.

Wer hätte erwartet, dass man bei Skoda ein flaches, breites Coupé zu Gesicht bekäme dass nicht nur mit schnittigem Design sondern weiterhin mit den praktischen Eigenschaften wie Geräumigkeit daher kommt.

Zwar ist dieser Konzeptwagen in Bezug auf seinen Motor zurückhaltend und sparsam, aber wer braucht aus praktischen Gesichtspunkten schon mehr als 110 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von über 214 km/h?

Skoda Concept (Vision C)
Vision C Headlights (Skoda 2014)
Skoda Concept Vision C
Skoda Vision C (AMI 2014)

Im Innenraum hört die Zurückhaltung dann aber auch schon wieder auf. Touchscreen und LCD Bildschirme gehören ja mittlerweile schon fast zum guten Ton aber Intasien aus böhmischen Kristallglas und Schalensitze für die zweite Reihe?! Deren Kopfstützen werden übrigens beim Rückwärtsfahren abgesenkt – wer sagt, dass man schick und praktisch nicht kombinieren kann?

Dass dieses Coupé einen Octavia als Grundlage hat kann man sich gar nicht vorstellen. Vielleicht hilft es ja, wenn man sich die Spur ein wenig schmaler vorstellt, die Höhe des Fahrzeugs erhöht und die Gürtelline absenkt. Aber will man das? Die optische Streckbank hat dem Wagen gut getan und die schnittigen Kanten die ihren Höhepunkt in den Rücklichtern haben vermitteln, dass hier offenbar böhmische Tradition auf die Moderen trifft.

Skoda Vision C (Concept 2014)
Skoda (Concept Vision C)

Und wo wir schonmal hinterm Wagen stehen, kommt einen sofort eine Frage in den Sinn: „Große Klappe nichts dahinter?“ – In diesem Fall liegt hinter der großen Kofferraumklappe einiges an Stauraum. Der Wagen nimmt ohne Probleme 4 Coupé-Begeisterte und deren Gepäck auf 😉

Verantwortlich für den Skoda Vision C ist übrigens Skodas Designchef Jozef Kaban der nicht nur mitverantwortlich für den Bugatti Veyron 16.4 ist sondern auch bereits bei VW, bei Audi und seit 2008 bei Skoda bestimmt was schick ist.

Man kann nur hoffen, dass ziemlich viel vom Skoda Vision C seinen Weg in Skodas Serienfahrzeuge findet!

Zeitreise aus den 70ern?

Begehrter Prototyp: Mercedes C111

Mercedes C111 Typ II (1970)

Seit eh und je arbeiten Autohersteller mit ihren Prototypen an Zukunftsvisionen die ihrer Zeit weit voraus sind (siehe Mercedes BIOME von 2010). Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Mercedes C111 aus den 70ern wie ein heute zeitgemäßer Sportwagen wirkt und somit aus damaliger Sicht als Zeitreise in die Automobil-Zukunft angesehen werden kann.

1969 wurde dieses zeitlose Geschoss erstmals in Frankfurt auf der IAA vorgestellt und ein Jahr später in verbesserter From in Genf. Es hagelte sofort Bestellungen und sogar Blanko Schecks … ob unter den Interessenten wohl ein gewisser Marty McFly gewesen ist?

Nicht nur die Flügeltüren und die Höhe von gerade mal 1,12 Meter lassen diesen Prototyp wie die Zeitmaschine aus „Zurück in die Zukunft“ wirken. Auch mit vielen anderen Eigenschaften wie Klimaanlage, Klappscheinwerfern, einer Kunststoffkarosserie und einem neuartigen Wankelmotor gehörte der Mercedes C111 irgendwie (noch) nicht in seine Zeit und war dieser weit voraus.

Den C111 gibt es in verschiedenen Typen die über die Jahre hervorgebracht wurden. Optisch unterscheiden sie sich nur in kleineren Details, unter der Haube gab es jedoch durch die Ölkrise einen Motorwechsel zum Turbodiesel (1973). Eines haben sie jedoch alle gemeinsam, sie waren Rekordhalter in verschiedenen Geschwindigkeitsrekorden ihrer Klasse.

C111 Konzeptwagen von Mercedes
Prototyp Mercedes (C111 von 1970)
Experimentalfahrzeug C111 Mercedes
Mercedes C111-II

Anfänglich kam der C111 auf 290 km/h Spitzengeschwindigkeit, zuletzt waren es fast 403 km/h! Zwischen 190 bis 500 PS hatten die verschiedenen Typen des Mercedes C111 unter der Haube.

Wie der erste De Lorean in „Zurück in die Zukunft“ tankte der orangene Flitzer (offizieller Name der Farbe: „Weißherbst“) normalen Sprit (später Diesel) und hatte einen Verbrauch von 20 Litern pro 100 km.

Der Mercedes C111 ist trotz großer Nachfrage und Begeisterung bedauerlicherweise nie in Serienproduktion gegangen wurde aber stattdessen als internes Experimentalfahrzeug verewendet in dem Dinge ausprobiert wurden die mit Sicherheit ihren Weg in einen oder anderen der uns bekannten Mercedes gemacht haben.

Was ist eigentlich ein W154?

So kam der Silberpfeil zu seinem Namen

Silberpfeil von 1939
stylisches Holzlenkrad

Eigentlich könnte der Beitrag beginnen mit „So sehen Sieger aus …!“ und tatsächlich hat der Silberpfeil eine erfolgreiche Rennsportkarriere hingelegt. Gemeint ist jedoch nicht der Mercedes den wir aus der aktuellen Formel 1 kennen. Werfen wir einen Blick zurück auf die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg.

Im folgenden Video gibt es einen Silberpfeil (W154) von 1939 zu sehen:

Wie kam der Silberpfeil (Silver Arrow) aber eigentlich zu dem Namen, der auch heute noch die Schnittigkeit der Rennsportwagen von Mercedes unterstreichen soll?

Folgt man den „Autohistorikern“ dann kommt die Idee nicht vom Stuttgarter Autobauer selbst. Die erste Erwähnung in diese Richtung soll 1932 während eines Rennens von einem Radiomoderator gekommen sein, der von einem „silbernen Pfeil“ sprach. Grund war die silberne Oberfläche des Wagens, die nach einer Theorie daher kommt, dass die originale weiße Farbe heruntergeschliffen wurde um Gewicht zu sparen. Anderen Aussagen zufolge handelte es sich nicht um das silberne Schimmern der Alukarosserie, sondern um eine silberfarbende Lackierung.

Mercedes Silberpfeil
Mercedes W154 (1939)

Eines steht jedoch fest, der Silberpfeil wurde nach seinem silbernen Auftreten und seiner Geschwindigkeit benannt und für seinen Erfolg war der Wagen bekannt. Die ungebändigte Kraft der damaligen Rennsportwagen wurde dann durch ein 3-Liter-Limit für die Motoren um 1939 herum versucht unter Kontrolle zu bringen.

Bis 1939 wurde der von Mercedes im Rennsport eingesetzte Wagen nach und nach ausgebaut und verbessert. Was 1932 mit dem WS06 begann, 1934 mit dem W25 weitergeführt wurde gipfelte nach dem W125 von 1937 in den Jahren 1938 und 1939 im W154. Zuletzt hatte der Wagen 480 PS und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h bei einem Verbrauch von einem Liter Spezialsprit pro Kilometer. – Dagegen ist dieser Bursche von Mercedes ein Waisenknabe!

Und, Interesse an weiteren Stories von Mercedes? Falls ja, erfährst du hier Warum der Mercedes auch mit Flügeln nicht fliegen kann

Mercedes G63 AMG 6×6

Stuttgarter Ungetüm aus Graz

Mercedes AMG G63 6x6
XXXXL Räder

Der erste Gedanke der einen überkommt wenn man den Mercedes AMG G63 6×6 sieht ist: „Das ist doch kein Auto, das ist ein Panzer! … oder sowas in der Art“ und tatsächlich macht der Stuttgarter Autobauer in Militärfahrzeugen doch beim 6×6 ist die Zielgruppe dann doch eher der zahlungskräftige Autofahrer für den es gern auch ein wenig größer sein darf.

Wäre ich bei der Namensgebung dabei gewesen, hätte ich dieses Fahrmonster Mercedes XXXL genannt, aber „AMG“, „6×6“ und „G63“ fässt es auch gut zusammen.

Hier ersteinmal das Video vom Mercedes Ungetüm:

Dieser Mercedes Pickup ist so groß, dass eine Menge untergebracht worden ist und dabei in erster Linie 34 Jahre Erfahrung aus Graz wo seit 1979 die G-Klasse gebaut wird. Wenn dann noch AMG seinen Beitrag leistet, dann kann dieses Fahrzeug nur Superlative erreichen und damit meine ich nichtmal die 544 PS die wohl nötig sein werden, um die knapp 4 Tonnen in Bewegung zu versetzen.

Auto im Übermaß

Der straßenzugelassene SUV ist 5,58 Meter lang, knapp 2,30 Meter hoch und ca. 2,10 Meter breit. Neben vier elektronisch verstellbare Sitzplätze mit Popo-Heizung oder -Lüftung und ausreichend Platz gibt es auch noch eine großzügige mit Bambusholz verkleidete Ladefläche. Wer möchte den Einkauf schon auf dem Schoß transportieren! Und damit es der Einkauf hinten auf der Ladefläche nicht besser hat als die Insassen, gibt es ein lederverziertes Interior mit zentralem Farbdisplay.

Hoher Luxus

Auch wenn der Wagen für raues Gelände gemacht ist, muss man ja im Inneren nicht auf Luxus verzichten. Jedoch muss man dazu erstmal ins Fahrzeug kommen. In 70 Zentimeter Höhe gibt es das Trittbrett. Das Einstiegsproblem wird selbst durch die Möglichkeit auf Knopfdruck Luft vom Reifen zu lassen nicht wirklich kleiner. In 20 Sekunden kann man den Reifendruck von 0,5 auf 1 Bar bringen – das geht übrigens in beide Richtungen.

Mercedes AMG G63 6x6
Mercedes AMG G63 6x6
Mercedes AMG G63 6x6
Mercedes AMG G63 6x6

Bei einer Bodenfreiheit von 46 Zentimetern, können Pfützen ruhig ein wenig tiefer sein und bei einer Tiefe bis zu einem Meter beschwert sich der Riese auch nicht. Schwierig wird es da eher mit einem Parkplatz wobei man ja rein theoretisch im See nebenan parken könnte. Aber vielleicht ist der Wagen zum Einkaufen auch eher ungeeignet, denn bei einem Verbrauch von 15,9 bis 26,2 Liter pro 100 Kilometer, sollte man eher kurze Strecken fahren.

Ausverkaufte Exklusivität in 2 Jahren

Der G63 wurde in dieser monströsen Version 2013 vorgestellt. 2015 wurde er offiziell als ausverkauft deklariert und auch keine weiteren Fahrzeuge in der Grazer Fabrik hergestellt. Eigentlich ist der Wagen schon von seinen Merkmalen her exklusiv aber auf diese Weise wurde seine Exklusivität noch ein Stück gesteigert. Bei einem Preis von ca. 460.000 Euro braucht sich ein Fahrer dieses Ungetüms jedoch keine Sorgen machen, dass im morgentlichen Stau zum Büro die Straße voll ist mit anderen Fahrern im gleichen Wagen.

Jubiläum: Auto Mobil International 2016 (Update)

Automesse in Leipzig

Aston Martin auf der AMI (Leipzig)
Ausstellung mit Aston Martin (2012)


UPDATE 22.02.2016: Bedauerlicherweise ist die AMI 2016 in Leipzig abgesagt. Hintergrund der Absage ist, dass einige große Autohersteller bereits im Vorfeld bekannt gegeben haben dieses Jahr nicht nach Leipzig zu kommen. Daraufhin haben auch weitere Automobilbauer Abstand von der Messe genommen. Ursache für das Desinteresse der Automobilbranche an der AMI in Leipzig sind die rückläufigen Besucherzahlen die zuletzt unter 300.000 Besuchern lag. – Sehr, sehr schade!

Für Autointeressierte sind Automessen DIE Anlaufstelle! Wer jedoch den langen und kostenintensiven Weg zu den berühmten Automessen in Paris, Genf, Tokio, Detroit, Peking oder Moskau nicht auf sich nehmen kann, dem wird in Frankfurt mit der IAA eine der weltgrößten Automessen geboten.

Ein wenig kleiner geht es in Leipzig auf der AMI zu. IAA und AMI finden im jährlichen Wechsel statt. Dieses Jahr ist nun wieder die AMI in Leipzig an der Reihe.

Premieren in Leipzig

Mit unter 300.000 Besuchern ist man in Leipzig zwar weit entfernt von dem fast 3-fachen Besucheransturm in Frankfurt, trotzdem braucht sich die AMI nicht zu verstecken, denn auch hier gibt es regelmäßig zahlreiche Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren zu sehen.

Weltpremieren auf der AMI

Messen bieten eine gute Plattform Neuheiten vorzustellen. Im Jahr 2012 wurde in Leipzig das Facelift des Audi Q5, der BMW 3 Touring, der VW Scirocco GTS und der 3-türige 1er BMW vorgestellt. Zwei Jahre später gab es folgende Weltpremieren auf der AMI zu sehen: der Audi A7 Sportback, Ford Fiesta Sport, der Volvo V60 D6 AWD Plug-in-Hybrid R-Design, Mercedes C-Klasse T-Modell und der Jaguar Sportbrake XFR-S.

Europapremieren auf der AMI

Zu den Fahrzeugen die 2012 das erste Mal in Europa präsentiert wurden gehörten u.a. das Mercedes Concept Style Coupé, der Mercedes G63 AMG und der Mercedes GLK. 2014 präsentierte man in Europa auf der AMI erstmals den BMW X4, das BMW M4 Cabrio und den Porsche Cayman GTS.

Einstimmen auf die AMI

Da es bis zur AMI in Leipzig vom 9. bis 17. April 2016 noch ein wenig hin ist, werden wir die Zeit hier mit ein paar coolen Exoten (wie z.B. das Mercedes BIOME Concept) überbrücken. In den kommenden Wochen gibt es hier Videos von Supercars, Konzeptfahrzeugen oder einfach auffäligen oder ausgefallenen Fahrzeugen geben die ich mit der Kamera eingefangen habe.

Wer auch darauf nicht warten kann der hat zwischenzeitlich die Möglichkeit nochmal in die AMI 2012 (Fotos) oder AMI 2014 (Fotos und Video) einzutauchen.

Vlog-Clip #05: DRIVE VW Group Forum

Lamborghini in Berlin

Nicht nur Mercedes hat einen Showroom in Berlin Unter den Linden, auch Audi präsentiert sich dort. Das „DRIVE Volkswagen Group Forum“ ist nach langem Umbau nun endlich wieder eröffnet. Daher lohnte sich der Besuch unter den Linden gleich doppelt.

Wie man im folgenden Video sieht hat die VW Gruppe Einiges zu zeigen.

Unter den Autos die es zu bewundern gab befanden sich absolute Hingucker wie:

  • VW Coupé Concept GTE (Hui!)
  • Porsche 911 GT3 RS (Ooooohhhh!)
  • Lamborghini Huracan LP 610-4 (What?! – Yeeeaaah!!!!)
  • VW XL1 (ähh? … aha!)
  • VW Nils (???)

Solche Fahrzeuge bekommt man nichtmal auf der AMI in Leipzig zu Gesicht!

Wie auch in der Mercedes Benz Gallery, sind die Ausstellungsstücke wechselnd. Da kann man nur gespannt sein, was VW dort als nächstes in die Hallen stellt!

Du willst mehr zu den Vlog-Clips erfahren dann lies hier!


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