Rauchverbot im Toys’R’us

Rätselhaftes Schild

Ich versuche immer für alles eine Erklärung zu finden aber in diesem Fall fällt es mir extrem schwer.

Warum um alles in der Welt ist im Toys’R’us Rauchverbot? … Sorry, ich meinte: Warum in alles in der Welt hängt IM (nicht „vor’m“, „am“ oder „neben“) Toys’R’us ein Rauchverbotsschild?

Ich würde es ja noch verstehen wenn irgendwo im Toys’R’us eine Raucherinsel ist an der sich Mütter mit ihren Kinderwägen treffen und gemeinschaftlich eine zischen. Aber dieses Rauchverbotsschild ist mir jedes mal ein Rätsel. Vielleicht war an dieser Stelle ja mal die besagte Raucherinsel.

Ich be-grei-fe es nicht!

Kleine Giganten

Sei großartig statt groß!

Stärke und Erfolg wird ja meist an Größe festgemacht. Dass daran nicht viel Wahres ist, hat David (zum Leidwesen von Goliath) schon lange vor Beginn der Zeitrechnung bewiesen.

Und auch in der Wirtschaft könnte man meinen, dass Wachstum unmittelbar mit Erfolg in Verbindung steht. Von der winzigen, miefigen Garage ins mit eigenen Mitarbeitern überfüllte Großraumbüro, da kann man ja eigentlich nichts gegen sagen, oder?! – Und überhaupt, die richtigen Erfolgsunternehmen findet man doch eigentlich nur an der Börse.

Hm … da kommt man sich in einer kleinen Firma ja fast wie auf einem Abstellgleis vor!

Im Buch „Small Giants – Companies that choose to be great instead of big“ („Kleine Giganten – Firmen die sich entschieden haben großartig statt groß zu sein“) zeigt Bo Burlingham auf, dass es auch andere Dinge als Wachstum gibt auf die sich ein Unternehmen konzentrieren sollte. Vielleicht wird man durch die Dinge nicht groß, aber großartig!

Was passiert, wenn ein Unternehmen seinen Fokus nicht darauf legt immer mehr und mehr Umsatz zu machen? Wenn man sich statt auf das Portmonee des Kunden auf sich selbst konzentriert? Wenn plötzlich Produkt und Arbeitnehmer im Mittelpunkt stehen? – Überraschenderweise wird sich das sehr positiv auf den Erfolg auswirken.

Be great instead of big.

Die in dem Buch aufgeführten Unternehmen haben sich trotz ihres Erfolges zum Teil gegen weiteres Wachstum entschieden. Ja, das bedeutet, dass man auch in die Situation kommt Aufträge oder Kunden ablehnen zu müssen. (Vielleicht erklärt das auch, warum es so eine große Herausforderung ist Ärzte zu finden die noch Patienten aufnehmen.)

Ich muss gestehen, dass ich selbst schon in der Situation war in der ich mich gefragt habe, wie ein Unternehmen erfolgreich sein will, wenn es kein Interesse hat in Wachstum zu investieren. Ich glaube ich habe jetzt verstanden, dass der andere Weg auch sehr gut funktionieren kann.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man wie der Junge mit der Blechtrommel einfach den Wachstum verweigert und der Rest wird schon von allein klappen. Es ist also nicht leichter, sondern nur anders! 🙂

Wer sich tiefergehend für dieses Thematik interessiert, dem kann ich das Buch „Small Giants“ (272 Seiten) von Bo Burlingham empfehlen: Link zum Buch

4-seitige Nachrichten

Falsch verstanden

Kommunikation ist ein interessantes, aber auch leidiges Thema. Da meint man sich klar und verständlich auszudrücken, trotzdem wird man komplett falsch verstanden? – Kann doch gar nicht sein! – Ist aber leider so und dafür gibt es sogar gute Gründe!

Gründe für Missverständnisse

In dem Buch „Miteinander Reden – Störungen und Klärungen“ (Schulz von Thun, Erstauflage: 1981) ist ein interessanter Aspekt von Nachrichten ausgeführt. So ist eine Nachricht mehr als nur die übermittelten Worte an sich, sie hat 4 Seiten die ihre Botschaft nachhaltig beeinflussen können.

Um die Ideen dahinter kurz und knapp verständlich zu machen möchte ich folgenden Satz als Beispiel verwenden:

„Wusstest du, dass die Amsel auch Schwarzdrossel genannt wird?“

Sachseite

Hier geht es nur um den Sachinhalt der Nachricht. Amsel = Schwarzdrossel PUNKT

Selbstoffenbarungsseite

Neben der Sachinformation schwingt in der Nachricht noch etwas über den Sender mit. Der kennt sich offenbar gut mit Vögeln aus.

Beziehungseite

Wenn man ganz genau zwischen den Zeilen hört, dann sind in jeder Nachricht auch Dinge versteckt, die die Beziehung zum Empfänger ausdrücken. Offenbar hält sich der Sender für etwas schlauer als sein Empfänger.

Appell

Eine Nachricht beinhaltet in der Regel auch einen Appell. In manchen Fällen ist dieser Appell sehr direkt, in anderen schwer zu identifizieren oder auch gar nicht vorhanden.

Fehlinterpretierte Botschaft

Der Sender verteilt bewusst oder unbewusst Gewichtungen auf diese verschiedenen Seiten der Nachricht und der selbst Empfänger empfindet/interpretiert eine vielleicht komplett andere Gewichtung.

So gäbe es auf unseren Beispielsatz verschiedene Reaktionen:

  • „Aha, das ist interessant.“ (Sachseite)
  • „Ich weiß, ich bin ja nicht doof!“ (Beziehungsseite)
  • „Ja und?“ (Appellseite)
  • „Du bist aber ein ganz schlauer.“ (Selbstoffenbarungsseite)

Der Empfänger hört also eine der Seiten selbst raus. Ohne hier tiefer ins Detail gehen zu wollen: Was er versteht hängt mit von seiner eigenen Persönlichkeit bzw. Verfassung ab.

Ich kann also auf der Sachseite senden und auf der Beziehungsseite verstanden werden. Auf die Aussage: „Die Amsel wird auch Schwarzdrossel bezeichnet.“ könnte somit die Reaktion kommen: „Was für ein arroganter Arsch!“.

Die Reaktion selbst enthält übrigens auch wieder die verschiedenen Seiten.

In dem oben genannten Buch ist das alles noch ein wenig ausführlicher ausgeführt, ich denke aber dass die kurze Zusammenfassung des Aspektes der vierseitigen Nachricht auch schon ein paar hilfreiche Erkenntnisse liefert.

Anekdoten-Sammlung

Kommunikation als Hürde

Die heutige Anekdoten-Sammlung zeigt uns, dass Kommunikation gar nicht so einfach ist und es einiges an Geschick benötigt, um auszudrücken, was man eigentlich sagen möchte.

Mailadresse im Aushang

Ich wollte einer Ansprechpartnerin unserer Wohnungsbaugesellschaft ein paar Fotos von Reparaturarbeiten die sie bei uns durchgeführt haben zusenden und rief also bei ihr an, um ihre Mailadresse in Erfahrung zu bringen. Ihre kurze und knappe Antwort:

„Meine Mailadresse steht ja eigentlich unten im Aushang … aber ich kann sie Ihnen ja trotzdem durchsagen.“

Da bin ich aber dankbar, dass ich nicht erst die halbe Stunde Fahrtweg auf mich nehmen musste, um mir ihre Mailadresse selbst aus dem Aushang abzuschreiben und wir stattdessen so ein halb-modernes Kommunikationsmittel namens Telefon für die Übermittlung von Daten eines noch moderneren Kommunikationsmittels verwendet haben.

Fast nie benutzt

In einer Kleinanzeige bei der ich vergessen habe wofür sie war, las ich neulich in der Beschreibung folgenden Satz:

„Fast nie benutzt.“

Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich „fast“ und „nie“ irgendwie ausschließen? Gerade bei Dingen die man nur einmal benutzen kann überlege ich, was „fast nie“ denn nun für die Benutzung bedeutet? Nehmen wir zum Beispiel Filtertüten für die Kaffee-Maschine, kann mann eine „fast nie“ benutzte Filtertüte nochmal verwenden?

ImGrunde ein Original

Die folgende Äußerung habe ich im Fernsehen gesehen. Es ging hier um ein Motorrad das einem Auktionshaus angeboten wurde. Der Verkäufer meinte zum Zustand:

„Die Maschine ist im wesentlichen 100%-ig Original.“

Das es sich bei dem Konstrukt „im Wesentlichen“ um eine Einschränkung undefinierten Grades handelt, den Braten riecht man schnell. Im Ergebnis bestand das Motorrad dann aus einer Vielzahl nachgebauter Originalteile.

Maßstäbe

Ich entdeckte ein eBay-Angebot das zu einem Spotpreis eine Vielzahl an Spielzeugautos im Maßstab 1:18 anbot. In diesem Maßstab sind die Fahrzeuge mehr als 20cm lang und liegen gebraucht bei ca. 10 Euro. Angeboten wurden 46 Autos für 19 Euro oder so.

Ich fragte nach ob der Maßstab denn wirklich 1:18 sei und bekam die Antwort, dass nicht alle Autos mit einem Maßstab versehen seien, aber auf Einigen 1:60 steht. Da die auf dem Foto abgebildeten Autos alle die gleiche Größe hatten, war ja eigentlich davon auszugehen, dass sie ebenfalls 1:60 sind. Ich teilte der Verkäuferin diese offensichtiche Vermutung mit und sie antwortete:

„…, deswegen dachte ich ja sie sind 1:18, weil die matchies es sind, weisst du. kennst du diese normalen autos, die kleinen? so gross sind sie :-)“

Man muss in Mathe kein Ass sein, um zum Einen errechnen zu können, dass ein 6 Zentimeter langes Auto beim Maßstab 1:18 im Original ganze 1,08m lang wäre und dass wenn ein Auto mit dem Maßstab 1:60 beschriftet ist, ein weiteres in gleicher Größe ohne Beschriftung automatisch auch diesen Maßstab hat und somit laut Maßstab nicht 3x so groß sein kann.

Information-Overflow

Informationslücken im 17. Jahrhundert?

Wie ich meinem Notizbuch entnehmen konnte, habe ich irgendwo mal die Information aufgeschnappt, dass die Wochenausgabe der NY Times mehr Informationen enthält, als ein Menschen im 17. Jahrhundert im Laufe seines Lebens ausgesetzt war. Ok, das muss man erst einmal sacken und sich dann auf der Zunge zergehen lassen. Wenn ich also die New York Times komplett von vorn bis hinten durchlese, bin ich mit Informationen gefüllt, wozu man im 17. Jahrhundert ein ganzes Leben benötigte.

Ok, dass hört sich beeindruckend an und wir leben ja schließlich auch nicht zuletzt aufgrund des technischen Fortschrittes im Informationszeitalter. Aber trotzdem muss man diese schlagkräftige Aussage ein wenig relativieren. Im 17. Jahrhundert hatte man schon viel Glück, wenn man über 40 Jahre alt wurde. Ein Mensch hatte damals also für sein ganzes Leben nur halb soviel Zeit wie wir heute.

Hinzu kommt, dass der Buchmarkt gerade erst zu wachsen begann und Zeitungen erst Mitte des 17. Jahrhunderts langsam auftauchten. Ja und dann musste man sich so eine Zeitung bzw. ein Buch ja auch erst einmal leisten können. Außerdem konnten Informationen damals nicht so schnell die Runde machen. Was heute per Zug, Luftpost, Handy, Internet, Fernsehen etc. an Informationen große Strecken überbrückt, musste früher erst einmal per Kutsche „eingeritten“ werden.

Holt Noah, die Flut kommt!

Ich behaupte jetzt mal frech, dass es im 17. Jahrhundert Menschen gab, die auch ohne die Flut an Informationsmedien und -quellen weitaus mehr wussten als so mancher Mensch aus unserem Informationszeitalter und wer es nicht glaubt, der kann ja mal am Nachmittag unter der Woche den Fernseher anmachen.

Der große Vorteil den wir durch die vielen und vor allem schnellen Informationsquellen haben, kann aber auch ein Nachteil sein, der sich als die englische Begrifflichkeit „Informationen Overflow“ tarnt. Durch die Fülle an Informationen besteht die Gefahr sich nur noch oberflächlich mit Informationen auszusetzen und möglich wichtige Dinge zu übersehen. In Extremfällen ist man auch nur noch mit der Verwaltung von Informationen beschäftigt, ohne die wirklich zu konsumieren. Da hat man Lesezeichen, einen gefüllten News-Aggregator (z.B. Google Reader), einen volles E-Mail-Postfach usw.

Menschen wie unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel haben jemanden, der sich schützend vor die Flut stellt und die ganzen Informationen sondiert und in Form einer Pressemappe aufbereitet. Als „normaler“ Mensch ist man da schon auf sich selbst gestellt.

Tja, und wem ging es nun besser? Dem Menschen im 17. Jahrhundert, der vielleicht nicht wusste, dass der Häuptling in Afghanistan „Hamid Karzai“ heißt oder dem informationsgeflutetem Neuzeitler, der mit 80 immer noch nicht sein Mail-Postfach leer gelesen hat? Der Vergleich mit der NY-Times und dem Wissen eines Menschen aus dem 17. Jahrhunderts ist also zwar sehr anschaulich, hat aber auch etwas von einem Obstvergleich.

Mir gefällt übrigens die Einleitung in der Wikipedia im Artikel zum 17. Jahrhundert. Der erste Satz lautet: „Das 17. Jahrhundert begann am 1. Januar 1601 und endete am 31. Dezember 1700.“ – Dank der Informationsquelle Wikipedia besteht nun also auch diesbezüglich kein Zweifel mehr 😉

So, ich werde mal weiter meine Informationen von links nach rechts sortieren und vielleicht fällt mir ja da wieder ein interessanter Fakt aus meinem Notizbuch in die Händer.


Mehr im Internet:

Aufgeschnappt: Lakritze senkt Testosteronspiegel

Antiaggressivum aus dem Süßigkeitenregal?

Irgendwo las ich mal, dass Lakritze den Testosteronspiegel um bis zu 44% senkt – zumindest steht das so in meinem Notizbuch. Da ein erhöhter Testosteronspiegel ja mit einem aggressiveren Verhalten einhergehen soll, war mein erster Gedanke im aggressionsanfälligen Milieu einfach Unmengen an Lakritzschlangen zu verteilen.

Was mit in diesem Zug auch klar wurde war, was wirklich hinter dem Spruch „Haribo macht Kinder froh und Erwachs’ne ebenso“ steckt. Man muss dabei aber daran denken, dass ein sinkender Testosteronspiegel auch zu einem sinkenden Lustspiegel führt. An dem Spruch „Lakritz macht spitz“ scheint also doch nichts dran zu sein. Das Ergebnis ist also: Keine Lust auf Sex, aber auch keinen Bock auf Stress – na wenn das nicht „froh“ macht!

Statt der Friedenspfeife könnte man also eine Lakritzschlange anbieten, wobei ich hinter einem solchen Angebot auch ziemliches Aggressionspotential sehe. Ob Lakritze aber nun wirklich eine friedlichere Welt schaffen kann, das könnte man doch einfach mal als Feldversuch in Diskos starten.


Mehr im Internet:

Aufgenschnappt: Gut aber schlecht

Spaß an den richtigen Dingen

Manchmal tun wir Dinge im Leben von denen wir wissen, dass sie uns keinen Spaß machen werden aber nötig sind weil sie uns gut tun. So quälen wir uns beim Sport oder hungern uns durch Diäten.

Aber ist es nicht eher so, dass uns Dinge gut tun die uns Spaß machen? – Ja, so ist es! Was passiert aber dann wenn wir die richtigen Dinge tun, die uns Überwindung kosten?

In meinem Notizbuch habe ich folgende Notiz gefunden: „Ich habe Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen. – In zwei Wochen verlor ich 14 Tage.“

Gesund aber unzufrieden ist keine Lösung. Auch gebildet aber erschöpft von durchgelesenen Nächten oder sportlich aber wegen den Fitnesstudio-Besuchen an Zeitmangel leidend sind keine guten Kombinationen.

Der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Ermerson hat mal gesagt: „For every minute you are angry you lose sixty seconds of happiness.“ („Mit jeder verbitterten Minute verlierst du 60 glückliche Sekunden.“)

Heißt das jetzt also, dass wir reinen Gewissens zu McDonalds gehen können, keinen Sport treiben müssen und uns getrost vor den Fernseher setzen können, statt auch mal ein Buch zur Hand zur nehmen? Können wir uns also Dingen verweigern die uns keinen Spaß machen? Nein, denn ganz so einfach ist es leider nicht.

Die Lösung ist tiefe, innere Überzeugung. Wenn wir z.B. Spaß am Sport haben, dann ist die Erschöpfung danach eine verdiente Belohnung. Erkennen wir, dass sich gesunde Ernährung positiv auf unsere Erscheinung und unser Lebensgefühl auswirkt, dann macht es auf einmal Spaß Salat zu essen.

Wir müssen also Dinge von denen wir meinen, dass sie gut für uns sind einfach gut finden und die dazu benötigte Begeisterung kann man durch Information gewinnen. Also müssen wir uns nur intensiv mit der betroffenen Thematik beschäftigen und entdecken dabei (hoffentlich) die guten Seiten einer Sache.

Ja und wenn wir dann doch mal einen Tag auf der Couch verbringen wollen, oder Lust auf ein fettiges, saftiges Steak haben – ja dann sollten wir nachgeben, denn schließlich soll das Leben ja Spaß machen.

Hausaufgabe für’s Wochenende: Überzeugt euch selbst!

Aufgeschnappt: Gelassen wie ein Stuhl

Problem-Kandidaten wegschmunzeln

Manchmal trifft man im Leben auf Menschen mit denen man einfach nicht klar kommt. Gemäß der Formel „Love it, leave it.“ („Liebe es oder verschwinde.“) bzw. in der Profivariante „Love it, leave it or change it.“ („Liebe es, verschwinde oder ändere es.“) gibt es für solche Situationen eigentlich eine Lösung. ABER, ganz so einfach ist es dann doch nicht immer.

Gerade im Berufsleben ist man Menschen ausgesetzt, die man sich nicht ausgesucht hat und so wird z.B. eine Verkäuferin nicht einfach den Laden verlassen könne, weil sich der pedantische Kunde nach drei Stunden Intensivstberatung immer noch nicht wie ein richtiger König behandelt fühlt. Oder der Kotzbrocken im Büro am Nachbartisch bringt einen mit seiner unangenehmen Art wieder auf die Palme und trotz Änderungsgesuch ist keine Besserung in Sicht.

Für solche Situationen habe ich einen hilfreichen Eintrag in meinem Notizbuch gefunden, den ich gern an euch weitergeben möchte: „Von einem Stuhl kann man viel lernen, z.B. Gelassenheit gegenüber Arschlöchern.“ – WIRKUNGSPAUSE …

Statt euch also zukünftig bei einem unangenehmen Menschen den eigenen Kopf mit genau diesem Menschen zu belasten, denkt einfach darüber nach, wie gelassen ein Stuhl mit einer solchen Situation umgeht.

Bisher bin ich Gott sei Dank noch nicht in die Situation gekommen mich mit diesen weisen Worten abkühlen zu müssen, ob es wirklich funktioniert kann ich euch also nicht sagen.

Aufgeschnappt: Die Welt singt im Eurovision Song Contest

Nachbarn helfen Nachbarn

Einige von euch haben es vielleicht gar nicht mitbekommen, aber Deutschland hat vor einigen Tage ein Großereignis ausgerichtet.

Das dritte Mal fand nun in Deutschland der Eurovision Song Contest (ESC) statt. Zuletzt brachte Nicole den Gesangswettbewerb 1983 ins Land und diese Mal holte Lena eine Frau die scheinbar ebenfalls nur einen Vornamen hat den gesungenen Wettbewerb ins Land. Das Ereignis das inoffiziell auch unter dem Titel „Nachbarn helfen Nachbarn“ läuft, gibt es übrigens bei 1956 und geht nächstes Jahr im Siegerland Aserbaidschan in die 57. Runde.

Während die letzten Jahre der Eurovision Song Contest fest in öffentlich-rechtlicher Hand war, mischt nun immer mehr ein Privatsender mit. Und das aus gutem Grund, denn ProSieben hat mit Lena nicht nur die Gewinnerin des letzten Grand Prix gestellt, ihr Entdecker und Ex-Blödelbarde Stefan Raab hat den diesjährigen Eurovision Song Contest in Düsseldorf moderiert. – Ehre, wem Ehre gebührt!

Und es geht noch weiter, Stefan-Raab-Ersatzmoderator Matthias Opdenhövel, den man überall da sieht wo Stefan Raab selbst nicht moderieren kann (z.B. „Eurovision Total“, „Schlage den Raab“, „TV Total Turmspringen“, etc.) wechselt nun zur ARD und wird dort frischen Wind in den Sportbereich bringen. Ok, er hatte sich schon vor dem Eurovision Song Contest für diesen Job qualifiziert, aber beim Liedwettbewerb der Eurovision ist man auch an seinem Gesicht nicht vorbei gekommen. Ein neuer Raab-Moderator steht nach dem plötzlichen Abgangs Opdenhövel auch ganz plötzlich fest. „Schlag den Raab“ wird zukünftig von ProSieben-Urgestein Steve Gätjen moderiert. Wenn ich mich recht entsinne ist der bei ProSieben als auch meine Zeit dort begann und das liegt schon sehr, sehr lang zurück.

Übrigens haben mit 13,8 Millionen Zuschauern ungefähr die Hälfte aller vorm Fernseher sitzenden Deutschen den Eurovision Song Contest gesehen, schauen wir mal ob sich diese Begeisterung und das Engagement von ProSieben auch in den nächsten Jahren hält.