Problem mit SanDisk SD Karte

Nicht beschreibbare SD Karte

Ich mache viel mit Video und daher ist mir eine zuverlässige Kamera (in meinem Fall eine Canon G7X) wichtig. Die ist natürlich nur so zuverlässig wie Akku und Speichermedium es zulassen. Mit Letzterem habe ich in letzter Zeit ein paar Probleme.

Ich benutze bevorzugt SanDisk SD Karten doch vor einiger Zeit verweigerte mir eine dieser Speicherkarten die Aufnahme. Gott sei Dank habe ich immer eine Wechselkarte dabei und in der Annahme die Karte sei voll, wechselte ich sie gegen eine neue ein.

Ich musste dann jedoch feststellen, dass die Karte gar nicht voll war, trotzdem löschte ich ein paar Fotos und Videos von der SD Karte. Beim erneuten Laden der Karte, waren die gelöschten Medien jedoch wieder da!?

Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass die Karte sich offensichtlich in einem eingefrorenen Zustand befand. Zum Schutz der Dateien konnte man nichts mehr löschen aber auch nichts mehr draufspielen.

Ich nahm per Mail Kontakt zu SanDisk auf und mir wurde ein Austausch angeboten. Nachdem ich meine defekte SD Karte verschickt hatte, bekam ich kurze Zeit später eine neue Speicherkarte. Um den Versand und die damit verbundenen UPS-Kosten kümmerte sich das Unternehmen. – Danke, ihr seid die Besten!

Leider, leider trat das gleiche Phänomen nun auch mit der frischen Austauschkarte und kurze Zeit darauf mit einer weiteren Speicherkarte auf. Auch in diesen Fällen tauschte SanDisk das nach kurzem Mailverkehr schnell und ohne Diskussion aus.

Ich komme mir jetzt ein bißchen so vor als hätte ich ein Speicherkarten-Miet-Modell. Auf der einen Seite finde ich den regelmäßigen Austausch gegen eine frische Karte nicht schlecht auf der anderen Seite kann das auf Dauer auch für beide Seiten frustierend sein. Mich stört an diesem Modell besonders, dass ich nicht vorher weiß, wenn die SD Karte ihren Geist aufgibt.

Ich werde wohl mal versuchsweise auf einen anderen Speicherkartenhersteller umsteigen, möchte aber nicht ausschließen, dass die eventuell das gleiche Problem haben.

Keine Angst vor’m Zahnarzt!

Reine Routine

Ich bin ja aus dem Alter raus, dass ich beim Zahnarztbesuch irgendeine kitschige Kleinigkeit geschenkt bekomme und muss mich daher anders motivieren dorthin zu gehen.

Ich weiß gar nicht was bei mir in dieser Hinsicht größer ist, die Angst vor den Schmerzen die einem ein Zahnarzt zufügen kann oder die Paranoia die ich auch bei Autoreparaturen und Versicherungsverkäufern habe: Der wird schon was finden womit er Geld machen kann, ich kann’s ja nicht prüfen!

Aus strategischen Gründen habe ich deshalb in der Vergangenheit immer einen Termin zusammen mit einem meiner Kinder gemacht. In Gegenwart eines Kindes würde sich en Zahnarzt doch bestimmt zurückhalten, er würde doch nicht wollen, dass das Kind den Rest seines Lebens Angst vor’m Zahnarzt hat.

Ich weiß, dass war sehr clever von mir nur leider sind die Kinder mittlerweile alterstechnisch im zweistelligen Bereich und der Niedlichkeitsfaktor hat ein wenig abgenommen. Mittlerweile habe ich mich auch an meine Zahnärztin gewöhnt und ich fahr im Moment eine andere Strategie die ich euch sehr empfehlen kann:

Je häufiger man zum Zahnarzt geht, desto schneller können problematische Dinge erkannt werden bevor es zu spät ist.

Und so bin ich zweimal im Jahr beim zur Routinekontrolle beim Zahnarzt. Das mulmige Gefühl bleibt, aber bisher ist es immer gut ausgegangen … manchmal sind Sorgen also auch unbegründet und führen zu einem Fehlverhalten das dann schlimmere Folgen haben könnte.

Mein Tipp also: Geht zum Zahnarzt und habt keine Angst!

Tschüß Vergangenheit!

Mimimi …

Was haben die folgenden Sätze gemeinsam:

  • „Wozu muss man mit einem Handy Fotos machen könne, meins kann telefonieren!“
  • „Selbstfahrende Autos? Das hat doch nichts mit Autofahren zu tun!“
  • „Soziale Medien? Wenn ich mich mit Menschen austauschen möchte, dann rede ich mit ihnen.“
  • „Erst schalten sie terrestisches Fernsehen ab, das neue DVB-T gibt es auch schon nicht mehr, mal sehen wie lange es DVB-T2 überlebt.“
  • „Unsere Jugend sitzt nur noch vor’m Internet, wir waren früher draußen spielen.“

Ja genau, das war schon immer so und das wollen wir bloß nicht ändern! Schwarz-Weiß-Fernsehen war eigentlich auch viel geiler als das bunte Geflimmer. – Moment, mir ist schlecht …

Ok, nur zum Verständnis:

„Um Dinge besser zu machen, muss man manchmal mit den Regeln der Vergangenheit brechen.“

… kurz wirken lassen …

Also, Leute die immer noch nicht kapiert haben dass es ein Fortschritt ist, wenn man plötzlich mit einem Telefon fotografieren kann die sollten mal überlegen warum sie im Winter in einer warmen Wohnung sitzen ohne das sie eine Feuerstelle in der Mitte des Raums benötigen.

Probieren geht über studieren

Klar lässt sich immer darüber streiten wie sinnvoll der eine oder andere hippe Scheiß ist. Klar wird es immer wieder Dinge geben die sich nicht durchsetzen aber ohne die würden wir auch nicht vorwärts kommen. Auch fehlgeschlagenen Experimente tragen zum Fortschritt bei (man kann ja nicht immer gleich einen Volltreffer landen).

Wenn die Tastatur auf meinem Handy nicht so verdamm unpraktisch wäre und die Autokorrektur nicht so querulant, dann hätte ich diesen Artikel bestimmt nicht am Laptop geschrieben. Ich bin gespannt was in der Hinsicht noch kommt …

Flugverbot für’s Samsung Galaxy Note 7

Großes Debakel

Eieieiei, was da gerade im Bezug auf das Samsung Galaxy Note 7 passiert ist nicht gerade erfreulich. Ein Produkt zurückrufen zu müssen ist ja schon ein herber Schlag, dass ein Produkt dann aber als so großes Risiko eingestuft wird, dass es nicht mal mehr in ein Flugzeug darf ist dann gleich mal noch das Bohren in der eh schon schmerzenden Wunde.

Anfänglich gab es bei einigen Airlines nur die Ansage, dass das Samsung Galaxy Note 7 nicht im Flugzeug betrieben oder aufgeladen werden darf.

Im folgenden Video könnt ihr die Ansage in einem Luxair-Flieger anhören:

Nichteinmal eine Woche später gab es dann von der Lufthansa die Ansage, dass für das Gerät ein komplettes Transportverbot gilt. Das Note 7 darf weder im Handgepäck noch im eingecheckten Gepäck in ein Flugzeug der Fluggesellschaft.

Im folgenden Video hört ihr die Ansage im Lufthansa-Terminal des Frankfurter Flughafens:

Das fiese an der Sache ist, dass dieses Transportverbot den ganzen Fall tragischer aussehen lässt als er vielleicht ist. Hierzu muss man wissen, dass im Flugverkehr das kleinste Risiko (auch unwahrscheinliche Dinge) so gut wie möglich abgesichert wird. Deshalb darf man ja auch keine gefährlichen Flüssigkeiten wie Wasser mit an Board nehmen. Ihr kennt ja sicher selbst die verrückten Sicherheitskontrollen (hier kurz beschrieben).

Die eigentliche Ursache dieser explosiven Thematik vermute ich übrigens in den immer schneller werdenden Entwicklungszyklen. Wir erwarten ja heute schon die Technologie von übermorgen zum günstigsten Preis. Dass uns das irgendwann mal um die Ohren fliegt war ja eigentlich fast abzusehen.

Ich hoffe wirklich, dass Samsung sich von diesem Rückschlag möglichst schnell wieder erholt, man darf nicht vergessen, was für tolle Sachen man mit Samsung-Produkten machen kann und wieviele Menschen davon profitieren.

Und nein, Samsung hat mich nicht für diesen Artikel bezahlt, ich habe kein Samsung Handy und wollte eigentlich auch keine Lanze für sie brechen. – Ich wollte einfach nur mal meinen Senf zu dem Thema los werden.

Marvel „Civil War“: Comic vs. Film

Die wahre Geschichte und Hintergründe

Als ich mit dem Lesen von „Civil War“ begann, war die Story aber schon fast 1 Jahr alt. In den Comics lief dieses Event von Juli 2006 bis Januar 2007. Das coole an diesen Crossover-Events ist, dass man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven lesen kann.

Marvel Civil War Comics
„Civil War“ Comic-Sammlung

Und so las ich das Großereignis über einen Zeitraum von einem Jahr aus Sicht von Wolverine, den Young Avengers und Runaways, Captain America, den Fantastic Four, den Thunderbolts, Miss Marvel und den X-Men. Hinzu kamen einige Vor- und Begleitgeschichten. Alles in allem weit mehr als 1.000 Comic-Seiten.

Die kürzlich im Kino angelaufene Verfilmung von „Marvels Civil War“ für mich fast 8 Jahre später nun ein absolutes muss – gut vorbereitet war ich ja!

Eines vorweg: In der Vergangenheit fand ich Marvel Filme nicht sonderlich gelungen, das wird aber von Jahr zu Jahr wirklich sehr viel besser und „Civil War“ kann ich wirklich empfehlen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass der Film das Großereignis etwas uminterpretiert. Keine Sorge, ich werde den Film nicht spoilern sondern „Civil War“ aus Sicht des Comics beleuchten.

Geteilte Marvel Welt

Die Kernfrage im „Civil War“ ist in Film und Comic identisch: Auf wessen Seite bist du?

Tatsächlich gibt es zwei Lager in der Welt der Superhelden und -bösewichte. In den Civil War ist jeder Superheld und jeder Superschurke involviert. Ohne zuviel zu verraten ist das schon ein recht großer Unterschied zwischen Kinofilm und Comic.

Der Grund

Ursache für die zwei Lager ist der „Super Hero Registration Act“. Dieser fordert, dass sich jeder der Superkräfte besitzt registrieren und somit auch seine geheime Identität aufgeben muss. Die Registrierung von Superhelden ist übrigens schon lange Thema in der Comic-Welt und wurde auch schon von Marvels Konkurrenten DC thematisiert.

Doch was führte zum „Super Hero Registration Act“ und somit zum „Civil War“?

Der Auslöser

Natürlich ist der „Super Hero Registration Act“ kein spontaner Einfall, sondern hat einen triftigen Grund. Die Gruppe „New Warriors“ bestehend aus Speedball, Microbe, Namorita und Night Trasher trifft auf die Superschurken Cobalt Man, Coldheart, Speedfreak und Nitro. Sie geraten in einen Kampf bei dem Nitro ausgelöst durch Namorita seine Superkraft einsetzt und eine gewaltige Explosion auslöst. Alles was übrig bleibt ist ein riesiges Trümmerfeld und mehrere hundert Tote, unter ihnen viele Kinder.

Die New Warriors waren für ihre eigene Reality TV Show auf der Jagd nach Verbrechern und haben damit ein Ereignis ausgelöst, dass die Marvel Welt nicht nur spalten sondern auch stark verändern sollte.

Marvel Comics: Civil War
Comicvorlage für „Civil War“
Marvel Civil War (Nitro Explosion)
der Auslöser

Die Hauptfiguren

Zwar sind alle Figuren im Marvel-Universum vom „Super Hero Registration Act“ betroffen aber im Zentrum der Geschichte stehen Iron Man aka. Tony Stark auf der Pro-Seite, Captain America aka. Steve Rogers auf der Gegenseite und Spiderman. Letzterer spielt eine Schlüsselrolle in Civil War, denn seine wahre Identität ist im Gegensatz zu der von Iron Man und Captain America unbekannt. Iron Man kann Spiderman überzeugen als gutes Beispiel für alle anderen Superhelden seine Identität öffentlich im Fernsehen preiszugeben.

Captain America bleibt jedoch hartnäckig auf der Gegenseite und so kommt es zum Kampf zwischen ihm und Spiderman. Den Kampf führt Spiderman übrigens in einem rot-goldenen, eisernen Spinnen-Anzug den er von Tony Stark bekommen hat.

Großes Opfer

Es kommt zu weiteren Kämpfen zwischen Team Iron Man und den Gegnern des Super Hero Registration Acts angeführt von Captain America. Bei einem der Kämpfe tötet Thor (der auf der Seite von Iron Man steht) Goliath. Nur Invisible Woman (von den Fantastic Four) kann weitere Opfer auf der Seite Captain Americas verhindern.

Seitenwechsel

Peter Parker kommt immer weniger damit klar, dass Freunde plötzlich zu Feinden werden, dass Superhelden die sich nicht registrieren wollen ins Gefängnis kommen. Er geriet mit Iron Man in Streit und einen Kampf den er nur knapp überlebt.

Marvel Civil War (unmasking Spider-Man)
De-Maskierung von Spiderman
Civil War Marvel (Iron Man vs. Captain America)
vom Freund zum Feind

Konsequenz der Öffentlichkeit

Nachdem Spiderman im Fernsehen seine Maske abnimmt und sich als Peter Parker zu erkennen gibt (ihr könnt euch das Gesicht von J.J. Jameson vorstellen) wissen nicht nur unbescholtenen Bürger wer sich tatsächlich hinter der Spinne verbirgt sondern auch seine Feinde allen voran der King Pin. Und so gerät seine kleine Familie (Mary Jane und Tante May) in das Visier seiner Widersacher. Zwar taucht Peter mit Mary und seiner Tante unter, jedoch spürt ein Auftragskiller sie auf und erschießt Tante May.

Wie es nach Civil War weitergeht

Für Spiderman verändert sich einiges. Bis heute ist er in den Comics ein Gesetzloser. Zwar schützt er Menschen und kämpft gegen Schurken wird jedoch weiterhin von der Polizei als unregistrierter Superheld gejagt.

Außerdem hat Marvel eine sehr umstrittene Entscheidung getroffen. Tante May wurde wiederbelebt aber nur, weil Spiderman einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat der beinhaltet, dass Mary Jane (die natürlich schwanger von ihm war) sich nicht mehr an ihn erinnert und somit das Kind auch nicht zur Welt kommt. Einige Marvel-Fans hassen den Erfinder dieses Plots noch heute dafür 😉

Fazit

Ok, mit diesem Wissen könnt ihr nun ja selbst die Vergleiche vom Kinofilm zu Comic ziehen und vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen die Comics zu lesen, Material gibt es genug!

In unter 10 Sekunden ins Bett

Husch, husch ins Körbchen!

Wenn ich beruflich in Luxemburg unterwegs bin, komme ich immer relativ spät im Hotel an. Deshalb muss es dann schnell gehen damit ich am nächsten Tag fit für die Termine bin.

Aus diesem Grund habe ich eine Technik entwickelt mit der ich in unter 10 Sekunden ins Bett komme. Wie das geht? Schaut euch einfach das folgende Video an.

Das Bedauerliche an der Sache ist, dass ich den Trick andersherum nicht beherrsche. Aufstehen dauert bei mir bedeutend länger.

Der größte Weihnachtsbaum der Welt

Dortmunds Mega-Tanne

Weihnachtsbaum-Fetischisten werden blaß vor Neid, wenn sie den Weihnachtsbaum sehen, der seit 1996 den Dortmunder Weihnachtsmarkt ziert. Das gute Stück ist 45 Meter hoch!!

Weil das schwer zu glauben ist, hier ein Video:

Auch wenn ihr vielleicht nur eine mickrige 2-Meter-Tanne zu Hause zu stehen habt, wünsche ich euch ein paar schöne Weihnachtsfeiertage!


mehr im Internet:

Reisefreiheit dank GDL!

Der Mauerfall war gestern …

Der 9. November ist ein denkwürdiger Tag. Was erst unmöglich erschien wurde plötzlich Realität. Menschen konnten in Züge steigen und von Ost nach West und wieder zurück quer und ungehindert durch Deutschland reisen. Und Schlüsselfigur bei dem ganzen ist ein Mann dem seit Tagen unzählige Deutsche Bürger an den Lippen hingen und plötzlich passiert, was niemand für möglich gehalten hätte.

Ein bisschen wiederholt sich bei diesem Vorfall deutsche Geschichte, denn auf den Tag genau vor 25 Jahren passierte etwas Ähnliches. Auch dieser Vorfall hat mit fast uneingeschränkter Bewegungsfreiheit zu tun doch die Namen sind andere.

Während 2014 Claus Weselsky (GDL) die Rolle der großen Schlüsselfigur zufällt ist es 1989 Günter Schabowski (SED). Der eine ist der harte Mann aus dem Süden im Osten (Dresden) der mit einer großzügigen Geste allen Deutschen ein großes Geschenk macht, der andere ist ein Mann aus dem Norden im Osten (Anklam) der eher versehentlich nur den Ostdeutschen eine Freude bereitet.

Da hat der Sachse den Fischkopf eindeutig übertrumpft, auch wenn das Geschenk am 7.11.2014 nicht unverzüglich und sofort eintrat sondern erst zwei Tage später. Noch am 7.11. ging ganz Deutschland davon aus, dass der „Bahnstreik“ bis über das denkwürdige Mauerfall-Jubiläum hinausgehen würde, doch kurzfristig gibt die GDL den Berlinern ihre S-Bahn zum Mauerfall-Gedenktag zurück.

Eigentlich hat die GDL für mehr Geld bei weniger Arbeit gekämpft, aber der wirklich gute Dienst war, speziell die Berliner noch dichter zusammenzubringen. Noch nie habe ich eine U-Bahnfahrt erlebt in der ich 20 Minuten so engen Köperkontakt zu mir völlig unbekannten Menschen gehabt habe. Ab nächste Woche wird da wieder die gewohnte Distanz sein, aber wir werden uns verlegen in die Augen sehen und an diese Zeit der extremen Nähe zurückdenken.

Trotzdem freuen sich auch 2014 wie bereits 1989 viele deutsche Bürger über die zurückgewonnene Reisefreiheit und ich bin irgendwie stolz beide historische Großereignisse miterlebt zu haben. Kein Anstehen an langen Schlangen um in eine U-Bahn zu gelangen. Im Bus nicht mehr mit dem Gesicht an der Scheibe kleben zu müssen. Es fühlt sich gut an sich wieder unbedrängt und ungehindert im öffentlichen Nahverkehr bewegen zu können.

Vielen Dank liebe GDL für dieses erinnerungswürdige Gedenken an den Fall der Mauer!

Saftige Nachzahlung trotz Mieterhöhung?

Erklärungsversuch Betriebskostenabrechnung

Weil es am Jahresende ja immer Geschenke gibt und ein Großteil der Erwachsenen weiß, dass die nicht vom Weihnachtsmann organisiert werden, legt man ja schon ein wenig Geld zurück.

Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt Leute die das Wissen und die langen dann ordentlich in die Weihnachtskasse, denn am Jahresende ist die Betriebskostenabrechnung fällig. In aller Regel kann da ja nicht viel passieren, wenn man über die Miete eine angemessene Vorauszahlung leistet, aber dann gibt es ja auch noch unvorhersehbare kalte Winter und unberechenbare Preiserhöhungen.

Im letzten Jahr war in unserem Fall deshalb eine Nachzahlung von 390 Euro fällig und damit verbunden eine Mieterhöhung, die eine weitere Nachzahlung verhindern sollte. Vorher zahlen ist eben eine totsichere Methode.

In diesem Jahr kam dann völlig unverhofft erneut eine Nachzahlung auf uns zu. Dieses mal waren es sogar mehr als 500 Euro!

Ein Vergleich mit dem Bescheid aus dem Vorjahr zeigt zeigt, dass die Kosten nahezu identisch sind. Mit meinem mathematischen Verständnis nach 13 Jahren Schule versuchte ich nun folgende Fakten unter einen Hut zu bringen:

  • die zu zahlenden Beträge sind in beiden Jahren nahezu identisch
  • es gab eine Mieterhöhung um die Kosten im Voraus zu erhalten
  • die Nachzahlung im Folgejahr ist höher (trotz Mieterhöhung)

Da ich keine Lust hatte meine ehemalige Mathelehrerin anzurufen, fragte ich bei der Wohnungsbaugesellschaft selbst nach, warum trotz Mieterhöhung die Nachzahlung im Folgejahr nicht kompensiert wurde. Und die Antwort macht mathematisch total Sinn!

Die Ursache für die doppelte Nachzahlung

Im Oktober 2014 wird nicht etwa das gerade abgelaufene Jahr 2014 betrachtet sondern das Jahr 2013 (Januar – November). Somit wurde Ende 2013 das Jahr 2012 (Januar – November) betrachtet.

Achtung, Konzentration jetzt, ich erkläre es nur zweimal!

Erklärungsversuch 1

Die Ende 2013 ermittelte Nachzahlung war also für das Jahr 2012, die Miete wurde jedoch erst zum November 2013 erhöht. Das heißt, dass man das ganze Jahr noch gar nicht die nötige Anpassung gezahlt hat und somit die Nachzahlung im Folgejahr bei gleichen Kosten vorprogrammiert ist.

Erklärungsversuch 2

Da das Ganze ein wenig verwirrend ist und ein wenig mit Zeitreise zu tun hat, hier ein weiterer Erklärungsversuch: Wenn man Ende 2014 eine Betriebskostenabrechnung bekommt, dann erfährt man quasi was man vor einem Jahr (2013) verbraucht hat. War man 2014 genau auf diesem Niveau, dann kann man sich im Folgejahr auf eine ähnliche Nachzahlung freuen. Ab 2015 zahlt man dann erst durch die Mieterhöhung das, was man hätte bereits 2013 zahlen müssen, um keine Nachzahlung zu bekommen.

Fazit

Durch die verschleppte Mieterhöhung, zahlt man also gefühlt doppelt. Mathematisch haut das aber komplett hin. Das Positive an dieser extrem verzögerten Betriebskostenabrechnung ist, dass man bei einer Rückerstattung die natürlich auch zweimal hintereinander bekommt, sofern man im Verbrauch nicht zulegt oder die Preise steigen.

Alles verstanden?

Quickie in der Küche

… auf Toast

Zutaten für das Toastbrotrezept

Manchmal muss es ohne viel Aufwand sein und schnell gehen, aber danach möchte man trotzdem das Gefühl haben das es etwas Besonderes war.

Alles was man dazu benötigt ist Toastbrot, ein paar Scheiben Käse und eventuell Wurst. Neben diesen Verbrauchmaterialien benötigt man noch eine Pfanne, Öl und wenn das Nudelholz im Waffenschrank eingeschlossen ist ein Glas oder eine Flasche.

Und damit wären wir auch schon gewappnet, damit es in der Küche rund gehen kann!

Toastbrot flach
Toast flach rollen
flacher Toast
belegter Toast
gerollter Pfannentoast
gerollter Toast
gerollter, gebratener Toast
gebratener Rolltoast

Und nun aufgepasst, ich sag nur einmal, wie man diesen Küchen-Quickie durchführt:

  1. Toast mit dem Nudelholz oder Glas flach rollen
  2. flachen Toast mit Käse belegen (Wurst kann auch noch dazu)
  3. flachen, käse-belegten Toast zur Rolle rollen
  4. gerollten, flachen, käse-belegten Toast in die Pfanne mit Öl
  5. in der Pfanne so lange anbraten, bis die Rollen kurz vor schwarz sind

Das fertige Ergebnis aus der Pfanne auf einen Teller überführen und Guten Apetit!

Übrigens, wer jetzt gerade an Sushi denken muss, der liest hier weiter.