Symbiotische Wanderanemome mit Selbstverpflegung

Durch etwas verworene Umstände ist ein Meerwasseraquarium in meine Obhut gekommen. Ich muss dazu sagen, dass ein Aquarium das letzte ist was ich mir anschaffen würde. Ich hatte schon einige Haustiere aber die haben sich hauptsächlich im reptilen Bereich angesiedelt. Mit Fischen bin ich da nur als Futtertiere für meine Strumpfbandnattern in Berührung gekommen.

Und nun schaue ich jeden Tag in ein großes Meerwasseraquarium und kümmere mich natürlich auch um dessen Bewohner. Irgendwie hat sich da eine – wenn auch etwas einseitige – Symbiose entwickelt.

Symbiose ist auch das richtig Stichwort, denn das ist eigentlich was in einem solchen Meerwasseraquarium rund um die Uhr stattfindet. Eine der symbiotischen Gemeinschaften ist die zwischen Anemonenfischen und Anemonen. Oder im ganz speziellen Fall zwischen dem Clownfisch und der Kupferanemone.

Damit wir schneller zum Video kommen, stelle ich mal die Symbiose mal kurz hinten an. Der Star des folgenden Videos wird nicht der Clownfisch sein (der hat durch Pixar’s „Findet Nemo“ schon genug Aufmerksamkeit). Es geht um die Kupferanemone und der Grund warum die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat ist folgender:

Sechs dieser Blasenanemonen (Entacmaea quadricolor) haben einen festen Platz im Aquqarium. Tagsüber sind sie riesig groß, abends winzig (dazu später mehr). Eines Tages fehlte jedoch eine. Ich war mir sicher, dass die sich nicht in Luft aufgelöst haben wird und gefressen hat die sicher auch keiner, wie konnte die also plötzlich nicht mehr an ihrem Ort sein?

Die Antwort auf diese Frage war einfach aber (für mich) auch sehr verwunderlich. Die ist halt einfach umgezogen! – Hää? Das Ding kann sich bewegn? Das sieht aus wie eine Schwabbelblume die ihr leben lang an diesen einen Ort gebunden ist – mag man meinen, ist abr ganz anders.

Bei der Anemone handelt es sich um ein Tier! Um genau zu sein um ein Blumentier (Anthozoa)! Ja, da hatte nicht nur Gott Humor, sondern auch die Taxonomen. 🙂

Im folgenden Video seht ihr also ein Tier dass aus einem Fuß, einem schlauchförmigen Körper mit einer Mundöffnung am Ende und vielen Armen besteht.

Wer nach diesem Video denkt „Wow, die Kupferanemone ist schon ein beeindruckendes Tier!“ für den habe ich noch mehr. Nicht nur, dass sich Kupfeanemone aufblasen kann (was sie tagsüber tut um Sonne zu tanken), nachts winzig ist und dann auch noch umzieht wenn ihr irgendwas nicht passt, die Anemone verpflegt sich auch selbst!

Für die Selbstverpflegung geht sie eine Symbiose mit Zooxanthellen ein. Das sind mikroskopische Lebewesen die in/auf der Anemone leben und sie mit Nährstoffen versorgt. – Beeindruckend, oder?! Dabei ist die Anemone im Prinzip nichts weiter als eine Art großer Polyp und ein recht einfaches Lebewesen.

Damit hat die Kupferanemone nun also die Aufmerksamkeit bekommen die ihr in „Findet Nemo“ etwas verwehrt blieb. Offenbar war ine Sprechrolle ja nicht drin.

Wer Lust auf weitere Wasseraufnahmen mit Symbiose hat, dem sei folgender Beitrag empfohlen: „Glasklar Seekuh“ – wer aber dann doch Reptilen bevorzugt, der schaut hier: „Schlangenbabys solange der Vorrat reicht!“

Kurzausflug zum Nordkapp

Die Ausblicke im folgenden Video können einen schon neidisch machen. Ich weiss das, weil mir geht es da genauso. Das Videomaterial ist von einem Freund und ich fand es so beeindruckend, dass ich die kurzen Videoschnippsel zusammengeschnitten habe, um die Eindrücke in einem Video zu sammeln.

Ich weiss nicht ob man als Großstädter besonders anfällig für die Schönheit scheinbar naturlbelassener Orte ist? Ich finde es wirklich beeindruckend und selbst dort vorort zu sein ist mit Sicherheit noch um ein vielfaches beeindruckender!

Also lehnt euch zurück und genießt diesen virtuellen Kurzausflugzum Nordkapp!

Plappertasche von Toyota

Roboter Kirobo Mini

Mobilität ist ja ein Thema das Autohersteller schon seit je her beschäftigt. Es ist aber auch ein Thema das sich gerade stark verändert.

Die aus dem Boden sprießenden Car-Sharing-Angebote zeigen, dass die Anschaffung eines eigenen Autos womöglich in den kommenden Jahre abnehmen wird und dann dringen auch noch Unternehmen die gar nichts mit Autobau zu tun haben in dieses Marktsegment (wie z.B. Tesla, Google oder der Flugzeughersteller „Airbus“).

Wie es aussieht sind Autohersteller also gezwungen sich auch ein wenig nach neuen Feldern umzusehen. Und so hat Toyota mit der Hilfe der Firma Vaio (ja genau, den Namen trugen die schicken Sony-Laptops Ende der 90er) einen Mini-Roboter auf den Markt gebracht, der als Beifahrer ein wenig Unterstützung liefern soll.

Um die 350 Euro soll der Elektrozwerg kosten. Seit dem Roboterhund Aibo sind ein paar Jahre ins Land gezogen aber reicht das um eine neue Roboter-Ära fpr den Konsumenten einzuläuten? Wie auch immer, allein dass sich große Hersteller mit diesem Thema beschäftigen ist ein Zeichen dafür, dass hier noch viel passieren wird!

ALF ist tot! – 😱

Grausamer Fund in Friedrichshain

Mein morgentlicher Spaziergang führt mich entlang der Karl-Marx-Allee. Dieser Teil von Friedrichshain ist zwar nicht so bunt wie um die Warschauer-Straße herum (siehe hier und hier) aber auch nicht so heruntergekommen. Wenn man so will ist es die schicke Seite von Friedrichshain.

Um so entsetzter war ich als ich neulich morgen einen grauenvollen Fund machte. Durch die Fensterscheibe eines der Häuser an der Karl-Marx-Allee unweit vom Computerspielemuseum entdeckte ich jemanden am Boden liegen. Bei genaurem Hinsehen war mir klar, dass dieser jemand nicht schlief! Eine Leiche? Es war unverkennbar ALF der da reglos am Boden lag.

Während ich noch überlegte warum ALF, warum hier mitten in Berlin und warum so früh am Morgen, war mir klar, dass die Antwort in der letzten Frage steckte. Es war einfach zu früh am Morgen und der Kopf noch nicht vollständig auf Betriebstemparatur. Ich stand vor der Galerie-Kuchling – Kunst! Der am Boden liegende ALF war Kunst!

Eine genauere Recherche ergab, dass Sören Hüttel (sorry wegen dem „ö“) dort gerade eine Ausstellung unter dem Namen „A little bit of soap“ hat. – Alles gut, ALF liegt also nicht wirklich tot in Berlin. Eine mögliche Todesursache hat ALF übrigens in fast jeder seiner Episoden angekündigt: „Haha, ich lach mich tot!“ („Ha! I kill me!“).


Mehr im Internet:

Unproduktiv genießen

Ich habe ein schweres Leiden, ich versuche stets und ständig jede Sekunde produktiv zu nutze. Dinge passieren nicht von allein und so sehe ich jede ungenutzte Sekunde als Stillstand.

Jetzt ist es nicht so, dass ich nicht auch mal auf der Couch gammel und Netflix schaue, aber ich habe dabei oder spätestens danach ein schlechtes Gewissen.

Mir ist klar, dass das eigentlich Quatsch ist und Genuss auch zum Leben gehört wenn es das nicht sogar ausmacht. Und genau das zeigen mir Ereignisse wie der Brunch im folgendem Video den ein Freund mit viel Liebe für mich und meine Familie ausrichtete.

Der Brunch war Teil eines Hochzeitsgeschenkes und es waren ein paar tolle, völlig unproduktive aber sehr genussvolle Stunden!

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Problem mit SanDisk SD Karte

Nicht beschreibbare SD Karte

Ich mache viel mit Video und daher ist mir eine zuverlässige Kamera (in meinem Fall eine Canon G7X) wichtig. Die ist natürlich nur so zuverlässig wie Akku und Speichermedium es zulassen. Mit Letzterem habe ich in letzter Zeit ein paar Probleme.

Ich benutze bevorzugt SanDisk SD Karten doch vor einiger Zeit verweigerte mir eine dieser Speicherkarten die Aufnahme. Gott sei Dank habe ich immer eine Wechselkarte dabei und in der Annahme die Karte sei voll, wechselte ich sie gegen eine neue ein.

Ich musste dann jedoch feststellen, dass die Karte gar nicht voll war, trotzdem löschte ich ein paar Fotos und Videos von der SD Karte. Beim erneuten Laden der Karte, waren die gelöschten Medien jedoch wieder da!?

Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass die Karte sich offensichtlich in einem eingefrorenen Zustand befand. Zum Schutz der Dateien konnte man nichts mehr löschen aber auch nichts mehr draufspielen.

Ich nahm per Mail Kontakt zu SanDisk auf und mir wurde ein Austausch angeboten. Nachdem ich meine defekte SD Karte verschickt hatte, bekam ich kurze Zeit später eine neue Speicherkarte. Um den Versand und die damit verbundenen UPS-Kosten kümmerte sich das Unternehmen. – Danke, ihr seid die Besten!

Leider, leider trat das gleiche Phänomen nun auch mit der frischen Austauschkarte und kurze Zeit darauf mit einer weiteren Speicherkarte auf. Auch in diesen Fällen tauschte SanDisk das nach kurzem Mailverkehr schnell und ohne Diskussion aus.

Ich komme mir jetzt ein bißchen so vor als hätte ich ein Speicherkarten-Miet-Modell. Auf der einen Seite finde ich den regelmäßigen Austausch gegen eine frische Karte nicht schlecht auf der anderen Seite kann das auf Dauer auch für beide Seiten frustierend sein. Mich stört an diesem Modell besonders, dass ich nicht vorher weiß, wenn die SD Karte ihren Geist aufgibt.

Ich werde wohl mal versuchsweise auf einen anderen Speicherkartenhersteller umsteigen, möchte aber nicht ausschließen, dass die eventuell das gleiche Problem haben.

Rauchverbot im Toys’R’us

Rätselhaftes Schild

Ich versuche immer für alles eine Erklärung zu finden aber in diesem Fall fällt es mir extrem schwer.

Warum um alles in der Welt ist im Toys’R’us Rauchverbot? … Sorry, ich meinte: Warum in alles in der Welt hängt IM (nicht „vor’m“, „am“ oder „neben“) Toys’R’us ein Rauchverbotsschild?

Ich würde es ja noch verstehen wenn irgendwo im Toys’R’us eine Raucherinsel ist an der sich Mütter mit ihren Kinderwägen treffen und gemeinschaftlich eine zischen. Aber dieses Rauchverbotsschild ist mir jedes mal ein Rätsel. Vielleicht war an dieser Stelle ja mal die besagte Raucherinsel.

Ich be-grei-fe es nicht!

Kleine Giganten

Sei großartig statt groß!

Stärke und Erfolg wird ja meist an Größe festgemacht. Dass daran nicht viel Wahres ist, hat David (zum Leidwesen von Goliath) schon lange vor Beginn der Zeitrechnung bewiesen.

Und auch in der Wirtschaft könnte man meinen, dass Wachstum unmittelbar mit Erfolg in Verbindung steht. Von der winzigen, miefigen Garage ins mit eigenen Mitarbeitern überfüllte Großraumbüro, da kann man ja eigentlich nichts gegen sagen, oder?! – Und überhaupt, die richtigen Erfolgsunternehmen findet man doch eigentlich nur an der Börse.

Hm … da kommt man sich in einer kleinen Firma ja fast wie auf einem Abstellgleis vor!

Im Buch „Small Giants – Companies that choose to be great instead of big“ („Kleine Giganten – Firmen die sich entschieden haben großartig statt groß zu sein“) zeigt Bo Burlingham auf, dass es auch andere Dinge als Wachstum gibt auf die sich ein Unternehmen konzentrieren sollte. Vielleicht wird man durch die Dinge nicht groß, aber großartig!

Was passiert, wenn ein Unternehmen seinen Fokus nicht darauf legt immer mehr und mehr Umsatz zu machen? Wenn man sich statt auf das Portmonee des Kunden auf sich selbst konzentriert? Wenn plötzlich Produkt und Arbeitnehmer im Mittelpunkt stehen? – Überraschenderweise wird sich das sehr positiv auf den Erfolg auswirken.

Be great instead of big.

Die in dem Buch aufgeführten Unternehmen haben sich trotz ihres Erfolges zum Teil gegen weiteres Wachstum entschieden. Ja, das bedeutet, dass man auch in die Situation kommt Aufträge oder Kunden ablehnen zu müssen. (Vielleicht erklärt das auch, warum es so eine große Herausforderung ist Ärzte zu finden die noch Patienten aufnehmen.)

Ich muss gestehen, dass ich selbst schon in der Situation war in der ich mich gefragt habe, wie ein Unternehmen erfolgreich sein will, wenn es kein Interesse hat in Wachstum zu investieren. Ich glaube ich habe jetzt verstanden, dass der andere Weg auch sehr gut funktionieren kann.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man wie der Junge mit der Blechtrommel einfach den Wachstum verweigert und der Rest wird schon von allein klappen. Es ist also nicht leichter, sondern nur anders! 🙂

Wer sich tiefergehend für dieses Thematik interessiert, dem kann ich das Buch „Small Giants“ (272 Seiten) von Bo Burlingham empfehlen: Link zum Buch

Ein Tag im Winter

So schön kann kalt sein

Aus chronologischen Gründen muss möchte ich heute nochmal kurz den Winter zurückholen. (Ist ja nichts Neues, hatten wir ja neulich schonmal.)

Eigentlich ist ja so ein Wintertag kalt und ungemütlich aber wie so alles im Leben hat auch der zwei Seiten und die andere Seite sieht gar nicht so schlecht aus. Gegen die Kälte gibt es passende Klamotten, die Sonne scheint auch im Winter und selbst als Berliner kann man einen schönen Spaziergang in der Natur machen.

Also nichts wie raus!

Ok und jetzt ist wieder April …

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Relaxen im Mediamarkt

Mobile Rückenmassage

Eigentlich wollte ich mich bei meinem letzten Besuch in einem Mediamarkt nur kurz setzen und ließ mich zufällig auf einem der ausgestellten Massagesitze nieder. Sekunden später hielt ich die Fernbedienung in der Hand und genau ab diesem Moment wollte ich eigentlich gar nicht mehr aufstehen.

Ich hatte mich eigentlich schon immer gefragt wie sich das wohl anfühlt in einem dieser Massagesitze im Einkaufszentrum zu sitzen die man mit Euro-Münzen füttert. Im Mediamarkt hatte ich das nun für lau und es hat meine Aufmerksamkeit geweckt.

Die Frage nach dem Sinn

Da mein Kaufverhalten aus mehreren Stufen besteht habe ich nicht gleich zugeschlagen sondern ersteinmal geschaut ob so eine Investition überhaupt Sinn machen würde. Schließlich klimpern 240 Euro nicht wenn man sie zum Fenster hinaus wirft.

Ob im Flieger, im Zug, im Büro oder auf dem Weg dahin, ich verbringe sehr viel Zeit im Sitzen. Wenn man glaubt was man so hört, soll das für den Rücken ja nicht sonderlich gut sein. So ein Massagesitz scheint mir da ein gutes Gegenmittel zu sein.

Bei den Massagesitzen (speziell dem Beurer MG300) handelt es sich aber genaugenommen um Sitzauflagen bei dem das Rückenteil mit Rollen im Inneren versehen ist. Statt einer Rüttel- bzw. Vibrationsmassage wird einem tatsächlich shiatsu-mässig am Rücken herumgeknetet. Der Sitz wird einfach auf einen Stuhl gelegt und auf der Couch (sofern die relativ aufrecht ist) soll das auch funktionieren.

Negative Meinungen

Im Prinzip hört sich das soweit alles sehr, sehr gut an, nun folgt jedoch die nächste Stufe meines Kaufverhaltens. Ich habe mal bei Amazon alle negativen Bewertungen gelesen. Normalerweise ist das der Teil bei dem ich mir während des Lesens permanent mit der flachen Hand gegen die Stirn schlage. In diesem Fall war ich jedoch ein wenig verunsichert. Ist halt doof, wenn man sich mit der Materie nicht auskennt, dann ist die Bewertung der Meinungsqualität schwierig.

Das Ergebnis meiner Mecker-Rechereche: Eigentlich ist es doch blöd, völlig nutzlos und eine Fehlinvestition. Jedoch waren die die es doof fanden stark in der Minderheit, also habe ich mir die positiven Meinungen auch durchgelesen und war nun noch verunsicherter und bei Null.

Und nu?

Mit diesem irrtierenden Meinungsergebnis kann ich nicht kaufen. Gut dass meine Frau zur totalen Verwirrung jetzt noch von Faszien-Massagerollen erzählte die nur ein Zehntel kosten aber überhaupt nicht mit den Massagesitzen zu vergleichen sind.

Ich verfalle somit also in wieder in Phase 1 meines Kaufverhaltens und vielleicht ist ja so eine Massage-Rolle die Rettung für meinen steifen Rücken den ich erst seit meinem letzen Mediamarkt-Besuch bemerke.